Taktik der Leitmedien zur Wiesn: Andrang erfinden, um gegen AFD zu hetzen

Am 21.09.2014 vor der Flüchtlingskrise  titelte die Münchner Abendzeitung:

Erstes Wochenende: Eine Million Wiesn-Besucher

Und das, so geht aus der dpa-Meldung hervor, trotz tristem Herbstwetter.

Nun im Jahr 2017 meldet Quer, die stromlinienförmige Querdenker-Sendung des Bayerischen Rundfunks, daß gut 600.000 am ersten Wochenende zum Oktoberfest gekommen sind. Gegenüber der Million, die 2007-2015 meistens kam, also ein Rückgang von circa 40%, und das trotz deutlich besserem Wetter als im Horrorjahr 2016, wo 500.000 kamen.

Man kann auf diesen Umstand natürlich aufmerksam machen, indem man es z.B. übertrieben plakativ darstellt. So haben die Bürger eine Chance, den Rückgang von einer Million im Jahre 2014  zu 600.000 im Jahre 2017 überhaupt  zu erfahren. Oder man kann dies vertuschen, um gute Stimmung für die Buntparteien zu produzieren, indem man sich ein verregnetes Wiesnwochenende aus dem Jahre 2016 heraussucht, um dann als Journalisten  gegen die AFD zu hetzen.  Der berlintreue Staatssender  „Bayerische“ Rundfunk mit seiner bunten Schmäh-Sendung Quer bot daher folgendes Hetzbildchen zum Runterladen auf Facebook an:

Zuständig für das Programm des BR sind unter anderem die Rundfunkräte. In diesen Räten sitzen die Politiker etablierter Parteien. Sie sind für diese Art der Stimmungsmache verantwortlich.

Auch BILD und SPD sind bei der Verbreitung von Falschinformation über die Wiesn-Flaute an vorderster Front dabei. FAZ-Blogger Don Alphonso analysiert:

Nun ist nicht von der Hand zu weisen, dass 2016 tatsächlich am ersten Wochenende beim strömendem Regen rund 500.000 Besucher den Weg zum Fest fanden, und dieses Jahr rund 100.000 mehr gezählt wurden. Aber die Frage ist: Was bedeutet das wirklich für die Wiesn?
[…]
Das zeigt sich, wenn man nicht nur das absolute Horrorjahr 2016 mit der leichten Verbesserung 2017 vergleicht, sondern das ganze letzte Jahrzehnt. Ich habe mir mal die Mühe gemacht, das zu tun, was littlewisehen, Miriam “Weg mit den Fakten ” Hollstein, Quer „Fake News“ vom BR und Deine “der erfolgreichste Oktoberfeststart seit Jahren” SPD entweder nicht verstehen oder bewusst verschweigen.
2017: 600.000
2016: 500.000
2015 1.000.000 trotz durchwachsenem Wetter
2014: 1.000.000 trotz miserablem Wetter
2013: knapp 1.000.000
2012: 850.000 bei einem völlig verregneten Wochenende
2011: etwas unter 1.000.000 bei miserablem Wetter
2010: 900.000 bei kalter Witterung
2009: 1.000.000 bei schönem Wetter
2008: 1.000.000 bei einer richtigen Regenwiesn
2007: über 1.000.000 bei schönstem Wetterc
Soviel zu “der erfolgreichste Oktoberfeststart seit Jahren”, den Deine SPD ins Internet lügt.

Anhang

Auch in den Folgetagen sind die Wiesn rekordverdächtig schlecht besucht.
Von abgesagten oder vergällten Volksfesten haben auch wir viel berichtet. Man denkt sofort an Hirschaid, Kulmbach, Schordorf, Chemnitz, Sandkerwa. Die „Fakenews“-JägerInnen haben sich mal wieder im Ziel vergriffen.   Um das Offensichtliche abzustreiten, stürzten sie sich auf angebliche Fehltritte auf einer irgendwo in der Provinz schnell erstellten AfD-Grafik, die ohne den öffentlich-rechtlichen Schmäh-Versuch kaum Bedeutung erlangt hätte.
AfD-Negativwerbung a la „Gähnende Leere“ bringt die AfD im Unterbewusstsein des Rezipienten mit „gähnender Leere“ in Verbindung und mindert ihr kostbarstes Gut,  Prestige. Bei der AfD sind insoweit tatsächlich Leute unterwegs, auf die Björn Höckes vielgeschmähte Bezeichnung „Halbe“ zutrifft. Sie wollen mit dem Schlafwagen in den Bundestag kommen, ohne Farbe zu bekennen. Jede Gräuelmeldung wird zu einem AfD-Plakat umgeformt.  Hunderte Parteifunktionäre produzieren solche Grafiken wie am Fließband.   Dafür braucht man aber die AfD nicht. Ganze Wahlwerbung müsste positive, wegweisende Botschaften in den Vordergrund stellen.  Das entspricht dem Medium.  Das erwarten Wähler von einer Partei.  „Romantik“ und „Radikalität“, wie man sie Höcke vorwirft, ist auf Plakaten besser als plumpen Halbheiten, die programmatische gähnende Leere suggerieren.


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