„Tolerant und Weltoffen“: Martin Schulz auf Scharia-Kurs

Zuletzt war Martin Schulz wegen seiner vermeintlich „harten Haltung“ gegenüber der Türkei beim Schurkelduell  im Gespräch. Im vertraulich auf uns  wirkenden  Austausch mit der  „Bild-Zeitung“ sagte Martin Schulz bei Minute 3:29 allerdings wörtlich:

Weit über 90% aller islamischen Gelehrten lehren eine Religion der Toleranz und der Offenheit

Nun wird Martin Schulz sicherlich bekannt sein, daß die Lehre des Islam in Deutschland maßgeblich durch die Türkei bestimmt wird. Die türkische Religionsbehörde Diyanet hat insgesamt mehr als 1.000 Islamgelehrte an die rund 900 Ditib Moscheevereine in Deutschland entsandt.  Sie sind zugleich türkische Staatsbedienstete und sind so mit Erdogans sivil vergleichbar.

Alle DITIB-Moscheen in Deutschland ( rund 90% aller Moscheen sind DITIB) und deren Imane predigen somit den Islam nach türkischen Vorstellungen. Die restlichen 10% sind mit Saudi Arabien etc.  noch problematischer. Allerdings sollte man fairerweise erwähnen, daß es den Versuch gibt, eine (!)  [von ca 3000 Moscheen in Deutschland]  nach „weltoffenen und toleranten“ Maßstäben in Berlin zu etablieren, was angesichts Morddrohungen und mangelndem Interesse kaum möglich erscheint.

Wenn in 99.9% der Moscheen in Deutschland also Islam Vorstellungen von Erdogans Staatsbediensteten oder noch radikaler  gelehrt werden, dann ist dies wohl der tolerante und weltoffen gelehrte Islam, über den die Scharia Partei Deutschlands S.P.D.  oder ein Herr Martin Schulz spricht.

CDU SPD Umvolkung IslamisierungDas türkische Religionsministerium Diyanet  dürfte sich über solche Aussagen von  Martin Schulz freuen. Da weit über 90% des islamischen Einflusses in Deutschlands von der Scharia-Partei Dhimmilands als „weltoffen und tolerant“ und damit positiv eingeschätzt werden, wird fremdes Desintegratives in dem Fall türkisch-islamisches gefördert und der Islamisierung Vorschub geleistet.  Identitäre sprechen in diesem Zusammenhang vom  „Großen Austausch“.

In einer Neuigkeitsmeldung des  Bundesamtes für Verfassungsschutz steht:

Im Rahmen der Durchsuchungen wurden diverse Unterlagen sichergestellt. Die Beschuldigten selbst wurden nicht angetroffen. Nach Auskunft der Moscheeverantwortlichen halten sie sich nicht mehr in Deutschland auf, sondern sind in die Türkei zurückgekehrt. Der Präsident des Diyanet Mehmet Görmez hat die Rückführung von sechs Imamen am 17. Februar 2017 bestätigt. Diese hätten zwar ihre Kompetenzen überschritten, sich jedoch nicht strafbar gemacht

Der Moscheebauverein DITIB in Deutschland trägt also dazu bei, eine Paralleljustiz zu fördern. Droht Strafverfolgung, kehren die entsendeten Imane einfach etwas früher als geplant in die Türkei zurück. Dort urteilt dann ein Richter  Erdogans Religionsministerium Diyanet darüber, ob sie sich strafbar gemacht haben.

Wo ist also die harte Haltung von Schulz gegenüber der Türkei und einem Herrn Erdogan?  Warum unterstützt die SPD die DITIB Gemeinden in Deutschland, wenn sie doch eine „harte Haltung“ gegen die Türkei  zeigen wollen?

Und natürlich: Je mehr Einwanderung beispielsweise aus der Türkei nach Deutschland erfolgt, desto schlechter wird die Verhandlungsposition der Deutschen, wenn sich ein großer Prozentsatz nicht integriert. Denn dieser nicht-integrierte Teil ist dann die Verhandlungsmasse eines fremden Staates. Wer Deutschland daher schwächen will, muss Merkel und Schulz unterstützen.

Anhang

  • SPD-Innenpolitiker Veit mahnt: Auch Straftäter haben EU-Menschenrechte. Man darf Kriminelle demnach nicht abschieben, wenn ihr Herkunftsland ihnen nicht eine Behandlung nach EU-Menschenrechtsstandards gewährleistet. Der Europäische Gerichtshof für Menschenrechte legt dabei ebenso wie die SPD strenge Maßstäbe an. „100% Menschwürde, 0% Volksinteressen“ könnte man es in Abwandlung eines SPD-Spruchs umschreiben.
  • Martin Schulz öffnet immer mehr Menschen, die Augen, was SPD-Politik wirklich bedeutet:
  • In München versuchte Maddin am Freitag, mit 0815-Sozialdemagogie seine Parteibasis zu erreichen: „Dafür, dass es gerechter zugeht, will ich Bundeskanzler der BRD werden. Helft mir dabei!“

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3 Kommentare zu „„Tolerant und Weltoffen“: Martin Schulz auf Scharia-Kurs“

  1. Wenn Martin Schulz mit seinem vermeintlichen Wissen über „islamische Gelehrte“ zu glänzen glaubt, dann verheddert er sich schon im Startblock im Dickicht des Unwissens.

    Von vielen unbemerkt seine Panne im TV-Duell mit Merkel am 3.9.2017, als der Kalif von Würselen alle Register seines Unwissens zog. Eine weitere Perle unserer Materialsammlung „Flaschenpost von Schulz“.

    BILD erläutert:

    „Es war 20.38 Uhr, als SPD-Kanzlerkandidat Martin Schulz (61) im TV-Duell mit Bundeskanzlerin Angela Merkel (63) ein „wunderbares Zitat eines großen schiitischen Philosophen“ vortrug.

    „Jenseits von richtig oder falsch gibt es einen Ort. Dort treffen wir uns“, zitierte Schulz und fuhr fort: „Sie sehen, der Islam ist eine Religionsgemeinschaft wie jede andere auch, die integrierbar ist in unserem Land.“

    Eine schöne Botschaft. Schulz hatte sich den Satz eigentlich für sein Schlusswort zurechtgelegt. Problem nur: Der besagte schiitische Philosoph, Dschalal ad-Din ar-Rumi, war in Wahrheit ein persischer sunnitischer Dichter. „

    Abgesehen davon, daß dieses „wunderbare“ Zitat des „großen schiitischen Philosophen“ Dschungelcamp-Niveau hat, muß man befürchten, daß Martin Schulz den „Vorwärts“ besser kennt als Goethe.

    Mekka als Austragungsort des nächsten Duells Merkel-Schulz würde zumindest deren Kopflosigkeit Rechnung tragen.

    Gefällt 1 Person

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