Orang-Utan-Facepalm

DIW-Forscherin für bunte Noteninflation

Die Nachwuchswisssenschaftlerin Dr. Lilo Wagner vom Deutschen Institut für Wirtschaftsforschung (DIW) liefert eine „wissenschaftliche Studie“, die Noteninflation empfiehlt. Wenn alle nur noch gut oder sehr gut sind, gibt es weniger schädlichen Leistungsdruck, weniger Stress, weniger unnötiges Lernen, und die Gesellschaft wird gesünder, behauptet sie, gestützt auf spieltheoretische Überlegungen (Auffälligkeitstheorie) und auf Lehrergewerkschaftlerinnen (die Vorsitzende der GEW und die Vorsitzende des Bayrischen Lehrerinnen- und Lehrer-Verbandes BLLV Simone Fleischmann). Allerdings folgt Wagner nicht ganz deren Forderung nach Abschaffung der Noten. Sie versucht lediglich in dem Trend zu aussageschwachen Noten, der auch von der Ideologie der zitierten Lehrergewerkschaftlerinnen befeuert wird, volkswirtschaftliche Rationalität zu entdecken. Und sie behauptet aufgrund von Intuition und Hörensagen, dass sich bei Wegfallen von Benotung das Wohlbefinden der „Studierenden“ und „AbsolventInnen“ verbessere, das durch den übertrieben transparenzbetonten Bologna-Prozess beschädigt worden sei. Hier finde somit gewissermaßen ein Ausgleich statt. ScienceFiles.org fragt, wie sich das DIW seine Mitarbeiter aussucht. Die Konzentration von Frauen in Gedönsforschung deutet auf starke Diversitätsagenda und somit buntes Versagen hin.

Sciencefiles zitiert die ungekürzte Zusammenfassung (Abstrakt):

https://sciencefiles.org/2017/09/08/diw-will-notenungleichheit-abschaffen-unsinn-der-woche/

„Prüfungsleistungen in vielen Hochschulfächern werden heutzutage fast ausschließlich mit den Noten „sehr gut“ oder „gut“ bewertet. Die Verbesserung der Prüfungsnoten wird als Noteninflation bezeichnet – ein Begriff, der in der Regel negativ konnotiert ist. Er kann aber auch als eine Entwicklung hin zu weniger ausdifferenzierten Benotungssystemen betrachtet werden. Die Ausgestaltung eines Benotungssystems beeinflusst Lernanreize von AbsolventInnen und legt fest, wie viele Informationen an Dritte, wie zum Beispiel ArbeitgeberInnen oder Hochschulen, weitergegeben werden. In der vorliegenden Modellstudie des DIW Berlin wird der Einfluss von Noten auf Lernanreize untersucht. Ein sehr fein ausgestaltetes Benotungssystem kann zu einem ineffizient hohen Lerneinsatz und in der Folge zu Frust und Krankheit führen, wenn Studierende bei ihrer Entscheidung, wie viel Lernaufwand zu leisten ist, einer weit verbreiteten Wahrnehmungsverzerrung, entsprechend der Theorie der auffälligen Auszahlungen, unterliegen. Obwohl die Weitergabe von Informationen wichtig ist, sollte bei der Ausgestaltung eines Benotungssystems auch das Wohlergehen der AbsolventInnen in Betracht gezogen werden, welches letztlich auch ArbeitgeberInnen zugutekommt. In diesem Sinne ist eine Noteninflation nicht notwendigerweise negativ zu bewerten.“

und verreißt genüsslich weiter und zeigt einige methodische Fehler auf.
Das DIW unterhält auch eine von Frauen dominierte Forschungsgruppe „Gender Studies“, die studiert, wie man Frauen besser den Männern gleichstellen kann, um einen auf Frauen lastenden unfairen Druck zu reduzieren. Sie schlug dazu am 23.08.2017 ein „Familiengeld“ vor, das dann zu zahlen ist, wenn sowohl Vater als auch Mutter ihre Erwerbsarbeit nach der Kindergeburt herunterfahren:

Das im Jahr 2007 eingeführte Elterngeld hat soziale Normen verändert. Wie eine Studie des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung (DIW Berlin) zeigt, gehen viele Mütter ein Jahr in Elternzeit. Während Frauen mit geringen Einkommen früher als zu Zeiten des Erziehungsgeldes, das vom Elterngeld abgelöst wurde, an ihren Arbeitsplatz zurückkehren, pausieren Frauen mit mittleren und hohen Einkommen durch das Elterngeld länger vom Job, nachdem ihr Kind geboren wurde. Katharina Wrohlich aus der Forschungsgruppe Gender Studies des DIW Berlin hat gemeinsam mit ihren Kolleginnen Clara Welteke und Ulrike Unterhofer zudem herausgefunden, dass sich die Mütter dabei auch vom Verhalten ihrer Arbeitskolleginnen leiten lassen. Mit Blick auf die Väter scheint es inzwischen gesellschaftlich akzeptiert zu sein, dass sie in Elternzeit gehen, meist jedoch nur für die minimale Dauer von zwei Monaten.
[…]
Erweiterungen des Elterngeldes könnten eine gleichmäßigere Aufteilung der Familien- und Erwerbsarbeit zwischen Vätern und Müttern noch forcieren. Dazu zählt das vom DIW Berlin untersuchte Modell einer Familienarbeitszeit. Dieses sieht vor, dass Eltern ein- bis dreijähriger Kinder finanzielle Leistungen erhalten, wenn sowohl der Vater als auch die Mutter ihre Arbeitszeit auf 75 bis 80 Prozent einer Vollzeitstelle reduzieren. Damit könnten soziale Normen weiter verändert werden, etwa in die Richtung, dass sich Väter noch stärker an der Kinderbetreuung beteiligen.

Die Geschichten erinnert an das aktuelle Wahlsoftware-Debakel.
versager sind bunt; bevormundend, humorlos, mediengläubig, von gestern; Bayern ist freiÜber FeministInnen am Deutschen Institut für Menschenrechte, die den Leistungsdruck in der Wissenschaft für frauendiskriminierend halten, schrieben wir. Andere FeministInnen gehen so weit, die Methode der Wissenschaft an sich für frauenfeindlich zu halten, was sich wiederum mit der bekannten Korrelation zwischen systematischem (vs empathischem) Denken und Testosteron übereinstimmt. Da das Gute des Besseren Feind ist und sich im Konkurrenzkampf schnell aufgrund von unterschiedlichen durchschnittlichen kognitiven Fähigkeiten Ungleichgewichte der Art 80:20 oder „Winner takes all“ ergeben, kann man auch extreme Feinschaftserklärungen wie die des Oreal-Models Munroe Bergdorf nachvollziehen, die sagte, alle Weißen seien mit jeder Faser ihrer Existenz Rassisten denn die Existenz der Weißen Rasse sei das Unglück der schwarzen. Aus dem Wunsch nach Proporz zwischen Geschlechtern und Bevölkerungsgruppen kann auf diese Weise tatsächlich ein Wunsch nach Leistungsintransparenz entstehen, das für eine Gesellschaft aber aller bisheriger Erfahrung zufolge eine Dysfunktion und Zerrüttung zur Folge hat, die in einer egalitärfrömmlerischen Atmosphäre, wie Diversitätsagenden sie schaffen, schwer studiert werden kann.

Anhang

Während Fachleute in den meisten Berufen ordentliche arbeitet abliefern, komme von PolitikerInnen, JournalistInnen und GeisteswissenschaftlerInnen seit einigen Jahren fast nur noch Scharlatanerie, meint Hadmut Danisch und fragt warum.


Bayern ist frei. Bunte Kartelle passen nicht zu uns. Wir diskutieren auch auf VK und FB. Wir fördern Volksbildung im Sinne einer Befähigung des Souveräns zur Artikulation seiner Interessen. Helfen Sie uns dabei!




Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s