Indymedia verboten, bunter Terror geht weiter

„LinksuntenIndymedia.org.“, das Flaggschiff der Antifa ist gekentert. Eine Breitseite von Innenminister de Maizière hat die Plattform der Denunzianten und Gewalt-Apostel zu den Seegurken geschickt.  Nun ist guter Rat teuer. Bei der Buntstasi geht Bauchgrimmen um. BF-Zündfunker Sammy Khamis raunzte trotzig:

„nur weil linksuntenindymedia verboten ist, verschwinden die Akteure nicht!“

Auch in der Partei die LINKE herrscht Katerstimmung, das Trotzometer erreicht Höchstwerte, was auch bei Juliane Nagel (LINKE) evident war. Nagel warf den Verbotsbefürwortern eingeschnappt vor, sie „stellen sich selber ein Bein, wenn sie Recherchen verschmähen“, womit Nagel selbigen auf den Kopf traf und natürlich die Schnüffeldienste der Buntstasi meinte. Auch Ulla Jelpke (LINKE) reagierte ähnlich verschnupft, und quengelte, das Vorgehen gegen die Plattform könne man „nicht hinnehmen“.
Weltschmerz auch bei den ZündfunkerInnen des BR. Die Flaggen wehen auf Halbmast. Statt mit Kaviar und Schampus herum zu lümmeln versauert die Redaktion bei Magersuppe und versinkt zur Stimmungsaufhellung in Chopins Trauermarsch. Pikiert sinniert man aber schon über eine „Nachfolgeplattform“.

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Die Antifa weint bittere Zähren
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Jürgen Kasek (Grüne) – einer der eifrigsten Denunzianten im Lande – hadert mit dem Verbot von LU-Indymedia

Bundesinnenminister Thomas de Maizière (CDU) erklärt seine Entscheidung so:

„Linksextremisten verbreiten detaillierte Anleitungen von Molotow-Cocktails und Brandsätzen. Es gibt Veröffentlichungen, die zu Angriffen auf Polizisten mit Pyrotechnik statt mit Flaschen und Steinen aufrufen, weil die Wirkung der Sprengkraft – wie sie es nennen – um ein Vielfaches effektiver sei. Es überschreitet jede Grenze einer tolerierbaren Protestkultur.“

Man könne nichts machen, hieß es jahrelang als Patrioten bei der Polizei nachfragten, warum Rentner für gehässiges Dampfablassen Tausende Euro zahlen, während gegen Indymedia und deren gewaltverherrlichende Aufrufe nicht vorgegangen werde. Die Leute seien nicht greifbar, hieß es, da sie anonym agieren. Doch nun, nachdem nicht mehr nur PEGIDA und AfD sondern bunte Politiker selber ins Visier gerieten und in Hamburg ganze Stadtviertel brannten, ging es plötzlich ganz schnell. Man legte auf 7 Seiten eine Auflistung von Artikeln auf „linksunten.indymedia“ vor. Darunter waren Bekennerschreiben zu Straftaten. Dies genügte als Begründung. Die Polizei wußte genau, wo sie zugreifen musste, und fand sogleich Waffen.

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Doch was ist Indymedia?

Heigl & Schottenhamel
Miriam Heigl leitet die „Fachstelle für Demokratie“. Hier instruiert sie den Vertreter des Brauereimonopolisten Anheuser Busch, Löwenbräu-Wirt Christian Schottenhamel, darin, wie man Andersdenkende zu Undemokraten erklärt und vertreibt.

Auf dem antifaschistischen Portal Indymedia wurde zu gemeinsamen Demonstrationen gegen Rassismus aufgerufen. Ähnliche Aufrufe kennt man von Münchens „Fachstelle für Demokratie“, die an der „Demokratie“ vor allem die Wehrhaftigkeit liebt, in derem Namen sie als städtische Buntstasi Gummiparagrafen erfindet, um angebliche Undemokraten aus dem politischen und wirtschaftlichen Leben auszugrenzen.

Beispiel:

Screenshot, 25.08.17, münchen.de (Rubrik: „Fachstelle“)

Seite von „München.de“
Mit der Wayback-Maschine kann man sich ein Bild vom bunten Indymedia machen.

Auf Indymedia wurden vermeintliche „Nazis“ oder „Rassisten“ und deren Vereinigungen an den Pranger gestellt, ähnlich wie man es vom bayerischen Verfassungsschutz und anderen gesellschaftlichen Gruppen kennt.   Die Wochen gegen Rassismus dienen dazu, ein breites Publikum, das man zu Profiteuren des strukturellen Rassismus erklärt hat, unter Schuldverdacht zu stellen, zu drangsalieren, wobei Gesinnungsterror und handreiflicherer Terror Hand in Hand gehen.  Wie kontraproduktiv Kampagnen dieser Art sind, erklärt Großbritanniens langjährige Antirassismus-Eminenz Trevor Phillips sehr schön, doch in München ging es bei Terror dieser Art noch nie um Befriedung echter interethnischer Konflikte sondern stets nur um Erwerb von Heiligenscheinen und Macht mit bescheidensten geistigen Bordmitteln.  Ein Gesslerhut funktioniert ohne Argumente am besten.  Daher schreckte Heigls Buntstasi-Fachstelle vor keiner infantilen Idiotie zurück.

Wer ein Bier für vermeintliche „Nazis“ oder „Rassisten“ ausschenkt, bei dem wird dafür gesorgt, daß er aufgeben muss.  An die Stelle der Liberalitas Bavariae trat erneut trauriger Ruhm Münchens als Hauptstadt einer bierernst-totalitären Bierkeller-Bewegung für Dill-Doraden und entbräuntes Bier nach ideologischem Reinheitsgebot.

Mit Indymedia geht ein Mitstreiter, der zuletzt besdonders sichtbar über die Stränge schlug und fütternde Hände biss, in den Untergrund, damit das System der Denunziation, Diffamierung und Dämonisiererung (3D) wieder professionell arbeiten kann.  Damit Vereinigungen wie die AAS-Buntstasi-Bank (Kahane-Stiftung) oder das Kafe Marat in München weiter mit Steuergeldern finanziert werden können. Damit man weiter Demokraten mithilfe von Gummibegriffen ausgrenzen und demokratischen Debatte ausweichen kann. Damit weiterhin „100% Menschenwürde“ alle anderen Rechtsgüter erdrücken können, damit 0% Volksinteressen gilt, insoweit diese im Gegensatz zu Fremdinteressen stehen. Damit das Volk weiterhin als Lemmings-Lichterkette für den autoritären Humanitärstaat leuchten muss. Denn Müssen ist bunt.

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Indymedia ist mit Stand heute übrigens lediglich „zur Zeit offline“.

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Anhang

Auf Linksunten erschienen auch immer wieder Aufrufe oder Erfolgsmeldungen bei Straftaten gegen „Rechte“ in München, so z.B. bei der Beschmierung diverser Restaurants oder bei der Abfackelung von Treffpunkten und Fahrzeugen.

Herrmann-Bild
Der bunte Terror geht weiter. Foto-Collage aus dem linken Primitiv-Pamphlet „PROLOS“ „Vorankündigung: Joachim Herrmann – Welcome to hell! 24. August 2017 Liebe Freundinnen und Freunde, liebe Genossinnen und Genossen! Wir laden euch im Namen des Komitees zur Durchführung des CSU-Verbots herzlich ein, euch an der Demo “Joachim Herrmann – Welcome to hell!” am 23.9.2017 um 14:00 Uhr in Erlangen (voraussichtlich ab Hugenottenplatz) zu beteiligen.“

Nach dem „Black friday“ für „Linksunten“ am 25.8.2017 bilden sich wie nach einem Herzinfarkt schon wieder neue Anastomosen des Bösen.

http://www.prolos.info/2017/08/24/vorankuendigung-joachim-herrmann-welcome-to-hell/

indymedia-twitter

Grüne und Linke wie Sigi Maurer und #AAS-Julia Schramm sorgen sich, dass sie als RädelsführerInnen verknackt werden könnten.
Der Bayerische Rund- und Lückenfunk versteckt das Verbot der linksextremistischen Plattform „linksunten.indymedia.org“ ein wenig verschämt unter der Rubrik „ferner liefen“ auf seiner Internet-Seite. Einige Journalisten des Bayerischen Rotfunks (z.B. ZündfunkerInnen) versuchten sich im Vorleben im Dunstkreis linksextremer Postillen und dieser Stallgeruch ist schwerer abzuschütteln als Knoblauch.
Wolfgang N. schreibt vom „CDU-Scoop“:

Da die Bürger mehr und mehr besorgt sind ueber linksextreme “Chaostage, alternative Maifeiern, G20-Hell Days“ etc., hat die CDU ausgerechnet jetzt den „Wahlknaller“ gefunden und schließt das seid ACHT JAHREN Hass und Gewalt verbreitende Portal mit viel Brimborium. 8 Jahre sind eine lange Zeit und es ist evident, dass auch die CDU gedulded hat, was bei der SPD, den Grünen und insbesondere Die LINKE zum links-revolutionären Gedankengut gehört. Wenn schon Justizminister Maas seine Bewunderung fuer linksextreme Bands nicht verhehlen kann und Frau Kipping in Mannschaftsstärke an den G20 Hell Days teilnimmt, dann haben sich die Wurzeln von Indymedia bis ins deutsche Parlament ausgebreitet. Was die viel hinterfragte Finanzierung des Linksextremismus in Deutschland angeht, so gibt es dazu gut recherchierte Literatur und eindeutige JUSO-Vorlagen und Einlassungen von Schwesig und anderen „Spitzenpolitikern“ linker Couleur. Man analysiere auch die Unterstützer der Interventionistischen Linken.

Allerlei linksterroristische Organisationen machen im Breiten Bündnis „Aufstehen gegen Rassismus“ gemeinsame Sache mit SPD, Grünen und Die Linke gegen die AfD.
Sciencefiles sieht eine weitere Drehung der Interventionsspirale:

Nun haben auch Politiker, die versuchen, sich kurz vor der Wahl ein konservatives Profil zuzulegen, die Zensur als Profilierungsmittel und als Mittel im politischen Kampf entdeckt, und es ist eingetreten, was wir schon vor fünf Jahren vorhergesagt haben: Seit heute 7.26 Uhr wird zurückzensiert.


Bayern ist frei. Bunte Kartelle passen nicht zu uns. Wir diskutieren auch auf VK und FB. Wir fördern Volksbildung im Sinne einer Befähigung des Souveräns zur Artikulation seiner Interessen. Helfen Sie uns dabei!





2 Kommentare zu “Indymedia verboten, bunter Terror geht weiter”

  1. Der CDU-SCOOP von Wolfgang Nottebaum:
    Da die Buerger mehr und mehr besorgt sind ueber linksextreme “Chaostage, alternative Maifeiern, G20-Hell Days“ etc., hat die CDU ausgerechnet jetzt den „Wahlknaller“ gefunden und schliesst das seid ACHT JAHREN Hass und Gewalt verbreitende Portal mit viel Brimborium. 8 Jahre sind eine lange Zeit und es ist evident, dass auch die CDU gedulded hat, was bei der SPD, den Gruenen und insbesonder Die LINKE zum links-revolutionaeren Gedankengut gehoert. Wenn schon der Justizmin. seine Bewunderung fuer linksextreme Bands nicht verhehlen kann und Frau Kipping in Mannschaftsstaerke an den G20 Hell Days teilnimmt, dann haben sich die Wurzeln von Indymedia bis ins deutsche Parlament ausgebreitet. Was die viel hinterfragte Finanzierung des Linksextremismus in Deutschland angeht, so gibt es dazu gut recherchierte Literatur und eindeutige JUSO-Vorlagen und Einlassungen von Schwesig und anderen „Spitzenpolitikern“ linker Couleur. Man analysiere auch die Unterstuetzer der Interventionistischen Linken..

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  2. Fanatismus ist der Treibstoff der Triebtäter.
    Es genügt, Pamphlete wie LINKSUNTEN, der RAF oder ISIS zu studieren.
    Der kleinste gemeinsame Nenner ist das Brett vor dem Köpfen, das die Welt bedeutet.
    Triebtäter brauchen ein Ventil. Politischer Priapismus schaltet Hirn und Vernunft aus. Insofern war es nur logisch, daß ein Schwanz ein Loch bohrt. Linksunten hat mittlerweile eine neue Bohrinsel.

    https://de.indymedia.org/Repression

    Repression
    imc linksunten verboten
    von: ((i)) am: 27.08.2017 – 00:56

    Seit gestern früh ist das IMC linksunten in Deutschland verboten. Wir, als IMC germany, wollen hiermit unserem Schwester-IMC unsere Solidarität aussprechen. Der Angriff hat das IMC linksunten getroffen, aber gemeint sind wir alle!

    http://www.prolos.info/2017/08/24/vorankuendigung-joachim-herrmann-welcome-to-hell/

    Hier ein Fundstück aus „linksuntenindymedia.org“ zum Thema Terror gegen Wirte und Menschenjagd. Ein Beispiel, wie sich Versager selbst beweihräuchern:

    „Für die AfD in München läuft es momentan einfach nicht: nun wurde offenbar auch ihre Stammkneipe in Trudering, das Gasthaus „Zum goldenen Stern“ (das übrigens auch mehrfach die Identitäre Bewegung beheimatete) Opfer von besorgten Gaststätten-Kritiker_innen.

    Schon wieder gabs Sachschaden. Diesmal in München Trudering bei einem Lokal, wo eine Wahlkampfveranstaltung mit den bayer. Direktkandidaten stattgefunden hat. Kaputte Scheiben und eine kaputte Glastür.

    Den Wirten sollte langsam klar werden, dass es sich nicht lohnt die AFD zu beherbergen. Das Minus zeigt sich am Ende in Form erhöhter Versicherungs-Summen und Betriebsausfällen. Nachdem bereits vor ein paar Tagen die AFD-Parteizentral heimgesucht wurde: https://linksunten.indymedia.org/de/node/196808 hat es diesmal das Lokal „Goldener Stern“ im Münchenr Stadteil Trudering erwischt. Bereits in der Vergangenheit hat dieselbe Lokalität Farbe abbekommen.

    vorherhige Aktionen gegen die AFD-Parteizentrale in München 2016 (unvollständig, kann gerne ergänzt werden):

    https://linksunten.indymedia.org/de/node/196808

    https://linksunten.indymedia.org/en/node/188670

    https://linksunten.indymedia.org/en/node/176890

    gegen AFD-Politiker in und um München:

    https://linksunten.indymedia.org/en/node/185687

    https://linksunten.indymedia.org/en/node/187736

    https://linksunten.indymedia.org/en/node/187734

    gegen Lokale:

    https://linksunten.indymedia.org/en/node/177015

    https://www.tz.de/muenchen/stadt/berg-am-laim-ort43346/afd-wahlparty-mue

    http://www.abendzeitung-muenchen.de/inhalt.terror-des-roten-poebels-unbe

    Gesellschaftlichen Rassismus entgegentreten, gemeinsam und entschlossen! Solidarität mit allen von Repression Betroffenen!

    Quelle:

    https://www.tz.de/muenchen/stadt/afd-org26155/angriff-auf-afd-versammlun

    http://www.abendzeitung-muenchen.de/inhalt.bereits-zum-vierten-mal-afd-b… „

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