Seenotrettung jetzt auch am Schwarzen Meer, Ziel Deutschland

Auch Rumänien gehorcht dem Straßburger Nichtzurückweisungsprinzip:

Rumäniens Küstenwache hat 70 Flüchtlinge aufgegriffen, die per Schiff über das Schwarze Meer ins Land gelangen wollten. Wie der Grenzschutz in Bukarest am Montag mitteilte, stammen die Menschen nach eigenen Angaben aus dem Irak und aus Syrien. Auf dem Fischkutter hätten sich 23 Kinder, 35 Männer und zwölf Frauen befunden, darunter eine Schwangere. Zur Staatsangehörigkeit der Männer, die das Boot steuerten, gab es zunächst keine Angaben. An Bord befanden sich aber auch zwei türkische Schleuser. Das Fischerboot wurde in den Hafen von Mangalia im Südosten Rumäniens geleitet.

Ausführlich mit Video berichtet DIGI24.ro, aber die Sache ist nicht neu.
Schon vor einer Woche berichtete das rumänische Fernsehen und erklärte, das gelobte Land dieser Migranten, die die Türkei durchquerten, sei Deutschland.

Trotz Rücknahmeabkommen mit Erdoğan dürften viele bleiben, da es sich um Kurden handelt.
Die Zeitungen berichten von einem Strom, der jetzt am Schwarzen Meer anschwillt, weil er vor Libyen gedrosselt wird.
Diese Aussage widerspricht offensichtlich den Tatsachen, wenn man sie von der Perspektive der Migranten betrachtet. Es sind ganz verschiedene Gruppen. Araber hier, Subsaharianer dort. Die Aussage ergibt aber dann Sinn, wenn man von der Logik der mit dem UN-Flüchtlingshilfswerk assoziierten Hunmanitärschleuser-Infrastruktur ausgeht. Während die Mittelmeerroute gerade gedrosselt wird, wird anderswo schneller aufgedreht. Dabei ist die wesentliche Triebkraft das Nichtzurückweisungsprinzip gemäß Art 33 GFK, das man mal strenger und mal lockerer handhaben kann.
In der Stadt Mangalia gibt es eine patriotische Gruppe, die in den letzten Jahren gelegentlich Demonstrationen gegen die Migration veranstaltete.
Es kam aber zu keinen großen Aufläufen, obwohl die lokale Berichterstattung nicht feindlich war und keine Breiten Bündnisse dagegen organisiert wurden.
Der lokale Sänger Gabriel Tora versucht die Sache ästhetisch ansprechend darzustellen:
Bei der Demonstration stellte man ähnlich wie im Fernsehen Merkels Politik als den Grund für den Zustrom dar und drückte dies mit Karikaturen und Wortspielen wie MerkHELL aus.
Vor einer genozidalen Invasion Europas warnen andere rumänische Videos.


Dies hindert jedoch nicht die rumänischen Behörden daran, Straßburger Genozidbefehle wortgetreu zu exekutieren. Berlin wacht ebenfalls seit jeher eifersüchtig darüber, dass EU-Grenzländer den Zustrom ja nicht menschenrechtswidrig drosseln. Auch gegenüber Rumäniens Präsident Klaus Johannis betonte Merkel am 19. Juni den Konsens beider Länder bezüglich dieser Rechtsprinzipien.


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3 Kommentare zu „Seenotrettung jetzt auch am Schwarzen Meer, Ziel Deutschland“

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