Weilers Wahrheit: Humanitärmigranten sind keine Invasoren

Weiler kritisiert die Verwendung des Wortes „Invasoren“ für Humanitärmigranten.  Wir verwenden es nie und sprechen von Eindringlingen allenfalls in engem Sinne wenn sie etwa wie zuletzt in Ceuta Sperren überwinden, um in ein Gebiet einzudringen.  Zugleich wiesen wir in unserem Ceuta-Bericht auch darauf hin, dass auch die dortigen Eindringlinge nur ihr gutes (?) Recht gemäß Nichtzurückweisungsprinzip (Art 33 GFK) wahrnehmen und dafür  vom Europäischen Gerichtshof für Menschenrechte fürstlich belohnt werden.  Es sind Kunden des Humanitärstaats europäischer Prägung, kurz Humanitärmigranten.  Hinter dem Europäischen Gerichtshof für Menschenrechte steht das Nichtzurückweisungsprinzip aus Art 33 GFK. Auch die schlimmsten Hausfriedensbrüche sind also rechtmäßig. Sie entsprechen dem Europäischen Recht und letztlich auch dem von den Staaten 1967 ratifizierten Völkerrecht. Dass damals Recht zu Unrecht wurde, steht auf einem anderen Blatt. Das müsste man aber sagen. Jeder, der es nicht sagt, ist Mitverursacher. Jörg Haider war Mitverursacher, als er 2000 die SPD kritisierte, weil sie Otto Schily, der als einer von ganz wenigen den Finger in die Wunde legte und legt, in ihren Reihen duldete. Das fand Jörg Haider, der sich mit einem plakativen Menschenrechtsbekenntnis gegen Angriffe aus EU, USA und OSZE verteidigen wollte, ganz schlimm. Somit sind die „Invasoren“ tatsächlich Eingeladene. Eingeladen nicht von Angela Merkel, sondern auch von „Rechtspopulisten“, die sich seit Jahrzehnten gerne als physische Sheriffs eines immer realitätsferneren Naturrechts stilisieren statt klar zu sagen, dass das positive Recht auf der Seite von Merkel und Soros steht.    Wer vor dem falschen Denken warnt, das von falschen Wörtern gefördert wird, sollte den Weg ganz zu Ende gehen. Wer die Dinge nicht klar benennt, ändert sie nicht. Kein Recht auf Invasion! Kein Recht auf Asyl! Refoulez!
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