Unpolitisch, gekürzt, geschnitten: MDR im Interview mit Björn Höcke

Vor kurzem  „wollte“ der  MDR ein  Sommerinterview mit dem AFD-Politiker Björn Höcke durchführen.  Sommerinterviews mit Politikern der etablierten Parteien sind in der Qualitätspresse in  der Regel langatmige Selbstgespräche etablierter  Bunt-Politiker, die  lediglich durch gefällige Fragen und zustimmendes Lächeln von „Moderatoren“ unterbrochen  werden. Bei Björn Höcke ist das anders.  

Dort verbreitet die Moderatorin zunächst steile Thesen, wie  beispielsweise dass das Flüchtlingsthema natürlich an Brisanz verliere, um dann dieses Thema zu übergehen.   Dann wird kräftig zusammengeschnitten. Anschließend wird Höcke daraufhin geprüft, wie modern sein Frauen- und Familienbild ist.  Die Moderatorin mag nicht verstehen, dass viele Leute nicht gerne dauerhaft  alleinerziehend sein wollen, und daß auch Kinder selbst sich in der Regel beide Elternteile wünschen. Gleich danach ist die Politk beendet und die Moderatorin fragt lediglich im „Gute Zeiten, schlechte Zeiten“ Stil, wie das persönliche Verhältnis von Björn Höcke zu der einen oder anderen Person ist. Es ging also nicht mehr darum, dass die Zuschauer den Politiker Björn Höcke kennenlernen, sondern nur, wie das Verhältnis anderer zu Björn Höcke ist, und ob denn pseudosatirische  Schmähsendungen wie die „Heuteshow“, die gerne von „Bernd Höcke“ sprach, nicht doch irgendwie ganz nett sind.


Wirkliche Substanz bringt stattdessen Hagen Grell:


Björn Höcke wurde von Medien mit unverdienten Stigmata belegt.
Neulich versuchte Focus sieben skandalös rechte Aussagen von Björn Höcke zusammenzustellen, aber fand nur Selbstverständlichkeiten, deren angeblicher Skandalgehalt auf künstlich von Medien befeuerten Missverständnissen und fehlender Bildung beruht.

Björn Höcke kämpft für wesentliche Dinge.
Wer kämpft, kann verlieren.
Wer nicht kämpft, hat bereits verloren.
Das gilt besonders für eine Partei, die als Alternative für Deutschland antritt.
Ihr „Mut zur Wahrheit“ gehört nicht auf Plakate sondern muss gelebt werden.  Das ist schwierig.  Man kann dabei stolpern.  Leichter ist es, Ressentiments zu schüren.  Die aber ziehen die Partei wirklich in die Schmuddelecke.
Die Wahl entscheidet sich am Prestige der Parteien.
Diesem schaden „radikale“ Aussagen (wie etwa die von Höcke über unterschiedliche Fortpflanzungsraten von Europäern und Afrikanern und daher drohende Gefahren) womöglich weniger als die unpolitische Stimmungsmache mancher Leute aus dem Petry-Lager..


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