Botschaft an Gäste

Casa Mia: Stadtgesellschaft wäscht sich Hände in Unschuld

operation doradeDie Süddeutsche Zeitung war führend an der Kampagne der Münchner „Stadtgesellschaft“ zur Schädigung des Restaurants Casa Mia beteiligt.
Jetzt legt sie nach:

Wirt Giovanni Costa hat momentan für Fragen der SZ “keine Zeit”, wie er mehrmals betont. Doch seine Stellungnahme hat er abgegeben: Sie hängt im Fenster seines Lokals. Er führt “wirtschaftliche Gründe” an. Und er macht den Sendlinger Bezirksausschuss (BA) und die Antifaschisten, die “Nazis verpisst euch” an die Fassade des Casa mia gepinselt hatten, dafür verantwortlich. “Dank widmen wir an dieser Stelle dem BA-Sendling und an die mutigen Leute, die im Schutze der Nacht unsere Mauern besudelt haben.”

Die Lokalpolitiker hatten sich damals eingeschaltet, als bekannt wurde, dass sich Extremisten im Casa mia einen Stammtisch einrichteten. Der Wirt hatte auf Aufrufe der Fachstelle gegen Rechtsextremismus und des Hotel- und Gaststättenverbands, die allen Wirten Unterstützung anboten, um rechtsextremer Propaganda keinen Raum zu geben, gar nicht reagiert. Erst als der BA einschritt und klarmachte, dass Pegida vom Verfassungsschutz observiert werde und er nicht verpflichtet sei, die Anhänger zu bewirten, reagierte der Wirt – zumal sich die Brauerei Anheuser Busch Deutschland einschaltete und sich von populistischem und extremistischem Gedankengut distanzierte.

Offenbar mussten die Stadtteilpolitiker und die Brauerei mehrmals mit dem Wirt reden, er wollte den Umsatz nicht verlieren. Dann jedoch sprach er mit den Pegida-Anhängern, um “die Position deutlich zu machen”, wie damals der Unternehmenssprecher der Brauerei sagte. Die Stadtteilpolitiker haben sich seitdem nicht mehr bei dem Lokal eingeschaltet. Es habe keinen Grund dafür gegeben, sagt der BA-Vorsitzende Markus Lutz (SPD). “Pegida ist abgestellt – seit mindestens einem Jahr.”

Man sieht hier schon an der verdrucksten widersprüchlichen Darstellung, dass die SZ von Grundsätzen journalistischer Ethik weit entfernt ist. Auch im Rest des Artikels spricht die SZ von einem geheimnisvollen “Ruf”, der dem Lokal geschadet habe, als wäre es per se rufgefährdend, wenn „vom Verfassungsschutz beobachtete“ Kritiker der Masseneinwanderung ein Lokal bevorzugen, und als würden Gäste nur deshalb fern bleiben, weil ein paar Zeitungen versucht haben, das Bier „braun“ zu schreiben.

Die SZ liefert hier auch wieder ein Beispiel für ihre kunstvoll verleumderische Schreibe, indem sie behauptet Giovanni Costa hätte die bösen Spaziergänger gewissermaßen aus Geldgier („weil er nicht auf den Umsatz verzichten wollte“) bewirten wollen. Jedem mitdenkenden Beobachter muss klar sein, dass der Wirt, der sich auf seine Privatautonomie beruft und fremde Ansprüche zurückweist, lediglich sein Hausrecht („Casa Mia“) gegen anmaßende Kollektive („Cosa Nostra“), in die auch die SZ sich einreiht, verteidigt.  Er beruft sich auf das Prinzip, um der aufgedrängten politischen Diskussion den Boden zu entziehen.  Wie Costa die Afrikanisierung seiner Heimatinsel Sizilien empfindet, wissen wir nicht, aber warum sollte er auch der Stadtgesellschaft, die nur Heribert Prantls Willkommenskultur akzeptiert, darüber Rechenschaft abgeben?

Ebenfalls unkritisch aber ewas informativer berichtet die TZ über Versuche von Anwohnern wie Claudia Rieg-Appleson, das Lokal zu retten.

Beiden Artikeln gemeinsam ist, dass sie unkritisch die Behauptungen des Brauereikonzerns AB InBev kolportieren, wonach die Schließung rein wirtschaftlich begründet sei. Es ist bekannt, dass eben dieser Brauereikonzern regelmäßig im Konzert mit der Stadtgesellschaft Lokale politisch auf Linie bringt und zum Ausschließen „rechter“ Gäste zwingt. Bekannt ist ferner, dass der Konzern  AB InBev speziell gegen Casa Mia vom Bezirksausschuss Sendling eingeschaltet wurde und Costa zwang, einen Zusatzvertrag zu unterschreiben, mit dem er sich verpflichtete, unbunte Gäste auszuschliesßen . Bekannt ist ferner, dass der Bezirksausschuss Costa androhte, ihn auszuhungern, falls er nicht spure.   Das mürrische Bestehen auf „Casa Mia“ (mein Lokal gehört mir), reichte nicht, um den „Ruf“ bei der Stadtgesellschaft wiederherzustellen.  Man war nicht mit dem bloßen Fernbleiben der Demonstranten zufrieden uns wollte klarere Unterwerfungszeichen wie ein Schild „München ist Bunt“.  Umsatzeinbußen kommen nicht von selbst und auch nicht nur durch ein paar Artikel der lokalen Leitmedien, die von „braunem Bier in Sendling“ schrieben. Natürlich kam es für die „Stadtgesellschaft“ darauf an, ein Exempel zu statuieren.


Bayern ist frei. Bunte Kartelle passen nicht zu uns. Wir diskutieren auch auf FB. Wir fördern Volksbildung im Sinne einer Befähigung des Souveräns zur Artikulation seiner Interessen. Helfen Sie uns dabei!

3 Kommentare zu “Casa Mia: Stadtgesellschaft wäscht sich Hände in Unschuld”

  1. Die menschenverachtenden Nacht- und Nebel-Aktionen der SPD und Buntastasi schlagen Wellen bis in die Schweiz. Schweizer Gäste des CASA MIA im Wortlaut:

    „Liebe Freunde vom Casa Mia

    Liebe Grüsse an Giovanni aus der Schweiz von E. und A. N!

    Wir finden die ganze „SACHE“ eine riesige Schweinerei, und Giovanni und Familie viel Kraft und bald ein neues tolles Restaurant.

    Wir haben immer mit viel Freude da gegessen mit Rosi und Hans.

    Es lebe die Demokratie, die freie Meinungsäusserung wie wir es in der Schweiz haben, und alle die dieses „Schlamassel“ angerichtet haben, sollten entlassen werden.

    Giovanni und alle Freunde vom Casa Mia, lasst euch das nicht gefallen, ich drücke die Daumen!!

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  2. Man stelle sich vor, dass die Prantlhausener Pestpostille ihre Auflage stabilisieren will. Wenn sich für eine Zeitung unter dem Label „renommiert“ die Masche „sex sells“ mit Pinups im Mantelteil verbietet, so ist ein anderer Hebel denkbar, die Auflage hoch zu halten: Randale! Je weiter sich in München Verhältnisse wie in Hamburg, Berlin oder den links grün versauten Großstädten Dortmund, Duisburg und Köln annähern, umso mehr Randale gibt es. Wunderbare Stories um den Kampf „rechts“ gegen „links“, Flüchtlingsfreunde gegen verzweifelte Bewahrer der Eigenständigkeit ihres Viertels zu hämischer Hetze zu verarbeiten. Unter wirtschaftlichem Aspekt ist die Ausgewogenheit zweitrangig. Unter wirtschaftlichem Aspekt rechnet sich Parteinahme für den Mainstream. Und der ordnet sich links, linker und finanziell gefördert am linken Rand an. Wo Papa oder Vater Staat die Radau- und Randale-Rowdies finanziert, da schreiben Schmier- und Systemmedien wie SPIEGEL und PRANTLHAUSENER PESTPOSTILLE, FAZkes und Telepolis doch gerne Entschuldigungen für kriminelle Kröten. Fehlt nicht viel, die mittlerweile epidemischen Massenaufmärsche links- und migrantenkrimeller Chaoten mit den Verhältnissen der Weimarer Republik zu vergleichen.

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  3. Die Prantlhausener Pest- und Pinocchio-Postille alias „Alpenprawda“ alias „Süddeutsche Zeitung“ agitierte mit ihrer Hetze und Desinformation von jeher in enger Komplizenschaft mit der Buntstasi und den Netzwerken der Linksextremen in unserer bayerischen Heimat. Die Halbwahrheiten der wahrheitsscheuen Medien sind für jeden anständigen Menschen ein Schlag ins Gesicht, und ein Schlag ins Gesicht der Demokratie.
    http://www.sueddeutsche.de/muenchen/sendling-kuendigung-aus-wirtschaftlichen-gruenden-1.3591491

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