Hurghada: Bunte AugenzeugIn sieht Terror als Rettung

Die Leitmedien greifen eine Augenzeug_In auf, die Terror als Rettung wahrgenommen hat, und schreiben zu den bereits vertifizierten Zeugen das Wörtchen „angeblich“ davor. Doch der Reihe nach:

In Hurghada wurde mit einem Küchenmesser gezielt auf westliche Frauen eingestochen, dies äußerte der Attentäter auch so – wie wir bereits berichtet haben – gegenüber dem Hotelpersonal.  Dabei starben zwei deutsche Frauen aus Niedersachsen, weitere wurden bei dem Terrorangriff verletzt. Es war zudem nicht der einzige Terroranschlag  ( für die Steinmetze  zum mitmeißeln:  Terrordoppelattacke mit Messer, nicht Beziehungstat und die Opfer nicht psychisch krank! )an diesem Tag in Ägypten.

Das russische Fernsehen RT Ruptly berichtet über den weiteren Terroranschlag:

Und es gab noch einen Angriff mit einem Messer  in der ägyptischen Stadt Alexandria.  Dabei drang der  Attentäter in die gleiche koptische Kirche ein, die schon im April Ziel eines Terroranschlages wurde.  (vgl. auch ABC-News).  Wir kommen also  kaum  mit dem Berichten über den Terror der sich in diesen wenigen 1-2 Tagen in Ägypten ereignet hat, hinterher.

So weit so gut. Doch nun haben wir einen  Artikel in den deutschen Leitmedien entdeckt, der nur schwer verdaulich ist. Darin kommt eine deutsche Augenzeugin zu Wort, die nach unserem Eindruck so tief in die bunte Traumwelt versunken ist, daß sie -wie die Medien auch- jedlichen Bezug zur Realität verloren hat.

So sagt sie im WAZ-Bericht u.a. , daß sie sich sicher fühlt. Sie lag am besagten Terrortag am Strand und hörte Schreie. Für sie stach nicht ein Mann auf viele Frauen ein, sondern für sie stach ein Mann auf eine Frau ein.  Den Grund erfuhr sie laut dem Bericht  erst Stunden später.

Und dann liest man in der WAZ tatsächlich:

Die Kielerin konnte erkennen, dass Menschen durcheinander rannten und von einem Boot Menschen mit einer Stange in Richtung Wasser schlugen. „Das machte zu diesem Zeitpunkt für mich keinen Sinn, ich dachte, sie wollten jemanden retten.

Während also neben ihr Menschen von einem Terroristen mit dem Messer abgeschlachtet werden und dann das Sicherheitspersonal den Angreifer ausser Gefecht setzt, denkt sich die Deutsche aus Kiel  daß da Menschen gerettet werden.  

Weiter heißt es im Bericht dann, daß das Leben im Hotel normal weitergehe.

Am Ende des WAZ-Berichtes gibt sich die  bunte Zeugin Alice M. überzeugt. Wörtlich heißt es:

 „Es war sicherlich kein Terrorist.“ Wegen eines „normalen“ Gewalttäters, wie es ihn überall gebe, hätten zwei Frauen sterben müssen und der Tourismus werde leiden. „Ich kann nur sagen, dass es hier sicher ist.“ Während sie das unserer Redaktion erklärte, dröhnte vom Sunny Days El Palacio wieder die Musik herüber.

Am Ende zieht dann die WAZ natürlich die Zeugen in Zweifel, die etwas gehört und gesehen haben.

Bunte Realitätsverweigerung zusammengefasst: Nichts sehen – nichts hören, nichts fühlen. Da sterben neben mir Menschen?  .  Mir egal. Da wird wer gerettet? Mir egal! Ich bleib sitzen.  Unterlassene Hilfeleistung gilt da nicht, denn  das war kein Terrorist oder Hasskommentarschreiber. Und kurz nach der Terrorattacke trauert man nicht etwa, sondern man schaltet die fröhliche Musik ein. Früher sind sie – die bunten Deutschen – mit Lichterkette noch in den eigenen Untergang aktiv marschiert, heute sind sie so tief in der Hängematte und auf den Sofa eingeschlafen, daß selbst eine Terrorattacke vor ihren Augen sie nicht mehr wecken kann.

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