Jutta Ditfurth im Münchner Kessel

„Der Münchner Kessel ist eine bayerische Zubereitungsart für Demonstranten, die dort als Schmankerl gelten“  (aus Kamelopedia, der wüsten Enzyklopädie). Versager Olaf Scholz (SPD) sinniert derzeit über das weite Themenfeld „Hamburg ist bunt“ – Pannen, Steine, Scherben.

19884336_1351717931544475_2885462486746466715_n

„Ein Kessel Buntes“ war für den Leichtmatrosen im Amt des Bürgermeisters, Olaf Scholz ein zu heisses Eisen.

ein_kessel_buntes

Mit Gänseblümchen und Gummibärli ist linksradikalen Gewaltfetischisten aus dem Dunstkreis der Roten Flora und dem „Arbeitslosenkollektiv antifaschtisischer Mietnomaden“ schwer beizukommen.

19357769_1491099034294116_1588181176_n

Olaf Scholz hatte nicht aufgepasst, als der G7-Gipfel 1992 in der bayerischen Landeshauptstadt über die Bühne ging. Dort hätte der Genosse aus der umstrittenen Pech- und Pannen-Partei, die primär durch Denunzieren auffällt, in die Lehre gehen können. Am Vorabend Anfluten mit Schlachtschüssel und Pfälzer Saumagen, um am 6. Juli 1992 beim Original „Münchner Kessel“ den Chefköchen über die Schulter sehen zu können.

Das Original-Rezept, wie man mit gewaltbereiten Störern, bunten Betonköpfen und lautstarken Egalitärfrömmlern umgeht, haben einmal mehr bayerische Chefköche entwickelt. Die Erfindung der Weißwurst anno 1857 und den „Münchner Kessel“ 1992 werden die Gläubigen auch in Zukunft andächtig in ihr Gebet einschließen.

Unser seliger Ministerpräsident Max Streibl konterte der humanitärbigotten empörten Medienmeute:

„Wenn einer glaubt, sich mit Bayern anlegen zu müssen, dann muss er wissen, dass hartes Hinlangen bayerische Art ist“.

Helmut Kohl gab der Polizei moralische Schützenhilfe

„Ich fühle völlige Sympathie mit den Polizisten und verurteile die Demonstrationen scharf. Wer kommt, um Gäste anzupöbeln, schadet bewusst unserem Land.“

Der TZ-Autor berichtete: „Mit Buhrufen, Pfiffen und Trillerpfeifen lärmten sie gegen die Gipfel-Gäste an.

„Nicht einmal die Blasmusik ist wegen der Störer noch zu hören gewesen“,

schimpfte Münchens damaliger Polizeipräsident Roland Koller hinterher.“

Die militantesten Störer gerieten in den Genuß des „Münchner Kessels“. Blasierte Krawalltouristen testeten das Crescendo ihrer Harnblasen und den Widerstand ihrer Schließmuskeln, als sie über mehrere Stunden von feschen Polizisten eingekesselt wurden. 480 Personen wurden festgenommen, darunter Jutta Ditfurth. Für zuagroaste Zwiderwurzen und Bissgurren ist München kein gutes Pflaster.

zitat-eine-hauptstadt-kreuzberg-ware-sicher-das-letzte-was-wir-uns-wunschen-konnten-max-streibl-228777

Auch Thomas Kernert (BR) inspirierte die Thematik „Temperamente weiß-blau“ zu launigen Assoziations-Landlern:

„Beim „Münchner Kessel“ handelt es sich um keine Variante der Schlachtschüssel oder des Wurstsalates, sondern um eine Maßnahme zur Belebung der Münchner Innenstadt. In Bayern wurde sie erstmals 1992, also vor exakt 20 Jahren, durchgeführt. Damals versammelten sich etwa 500 zum Teil gewaltbereite Choleriker auf dem Münchner Max-Joseph-Platz, um mit Trillerpfeifen und anderen gefährlichen Lärmgegenständen gegen den Weltwirtschaftsgipfel zu protestieren.

Alles verlief sehr harmonisch und rechtsstaatlich …

Eskalation der Gewalt beim „Münchner Kessel“ 1992

Um Gipfel, Ruhe und Ordnung zu schützen, wurden besagte Wutmenschen von Einsatzkräften der Polizei sogleich umzingelt, über mehrere Stunden hinweg eingekesselt und zu guter Letzt in Gewahrsam genommen. Alles verlief sehr harmonisch und rechtsstaatlich, auch wenn sich einige der Choleriker bei den polizeilichen Deeskalationsmaßnahmen nach Angaben des damaligen Polizeipräsidenten „theatralisch“ zu Boden fallen ließen.“

„Welcome to hell“ mag für Hamburger Buntblödel das Signal sein, die Sau Raus zu lassen. Das Motto in München lautet „Welcome in jail“.

19732106_10210148639698714_9219976307605858427_n

So sieht ein Gipfel aus, wenn er von Genossen organisiert wird.

19756866_10211580655404210_356459613956462862_n

Nach den Erfahrungen mit den Demonstration 1987 gegen die Startbahn West, wo militante Vermummte zwei Polizisten erschossen hatten, war München 1992 die konsequente Antwort, um Eskalationen im Keim zu ersticken.

Beim Gipfel in Genua 2001 wurde, worüber die Leiterin der „Fachstelle für Demokratie und gegen gruppenbezogene Menschenfeindlickeit“, Frau Dr. Miriam Heigl wahrscheinlich laut Wallstreet-Journal aus dem Nähkästchen plaudern kann, ein Demonstrant erschossen.

RAFBerlin

Dass es in Hamburg keine Toten gab, war nicht das Verdienst von Bürgermeister Olaf Scholz. Das Schicksal hat es gnädig gemeint mit Olaf Scholz. Mehr Glück als Verstand.

hh0707c

Die geistigen Brandstifter und Organisatoren hatten im Vorfeld mit dem Feuer gespielt.

In Abwesenheit jeglichen Verstands hatten Figuren wie Andreas Blechschmidt, der Rote Flora-Anwalt Andreas Beuth oder der sich selbst „Journalist“ nennende Sören Kohlhuber nur unverschämtes Glück. Es war Russisch Roulette.

foto01

Der jetzt im eigenen Saft schmorende Sören Kohlhuber hatte mehrere Personen der Antifa quasi zum Abschuß freigegeben.

Mehrere unbeteiligte Reporter wie Max Bachmann wurden attackiert, weil sie ins menschenverachtende Visier des selbsternannten Nazijägers Sören Kohlhuber gerieten.  Sehr infomativ der Bericht über Kohlhubers Menschenjagd in Achgut. Ein noch zu wenig beachteter Skandal.

 

2 Kommentare zu „Jutta Ditfurth im Münchner Kessel“

  1. Mit immer weiterem Abstand von der deutschen Grenze, mittlerweile 2000 Kilometer und nicht mehr weit von der russischen Grenze, schwinden mir Lust und Kraft, mich über die deutsche Misere zu erregen, mich überhaupt noch damit zu beschäftigen. Was Philolaos aber so leicht in die Tasten spielt, begeistert mich immer wieder, blinzelt doch bei diesem begnadeten Autor bei aller Tragik dennoch immer noch eine Spur Humor zwischen den Zeilen hindurch. So lässt sich der Terror besser ertragen, danke dafür.
    Meine Wutrede zu den Hamburger Hofnarren fiel in aufgeregter Nacht weniger fröhlich aus:
    http://n0by.blogspot.com/2017/07/blick-von-warschau-auf-hamburger-ghettos.html
    Doch mittlerweile in Estland geht es mir besser im Rückblick auf die erwartbaren und vorhergesagten Ereignisse.

    Gefällt mir

  2. Solange man noch augenzwinkernd über nicht unbedingt schöngeistige Launen der Geschichte reflektieren kann, wärmt man sich am Teelicht der Hoffnung.
    Die Wutrede über die Hamburger Hofnarren war ein willkommenes Streiflicht zum Inferno an der Elbe.
    Danke für die wunderschönen Landschafts- und Stimmungsbilder aus dem Baltikum! Das ist authentischer als ein Reise-Katalog.

    Gefällt mir

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden /  Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden /  Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden /  Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden /  Ändern )

Verbinde mit %s

This site uses Akismet to reduce spam. Learn how your comment data is processed.