Maischberger-Sendung eskaliert: Bosbach verlässt Sendung

Gestern, 12.07.2017, Wahlkampf im Propagandakanal ARD, die Gesprächsrunde „Maischberger „. Eingeladen hat der Sender   keinen einzigen Vertreter der AFD ,  dafür  zwei konservative CDU-Leute: Wolfgang Bosbach und Joachim Lenders, der auch noch Vorsitzender der Polizeigewerkschaft DPolG in Hamburg ist.  Für die  bunte Seite wurden vier Leute eingeladen: Die am Gründungsprozess der Grünen beteiligte   Jutta Ditfurth, der Vertreter der Linkspartei Jan van Aken, die SPD-Familienministerin Katarina Barley und  der Journalist des linksbunten Magazins Stern Jörges.

Die ganze Sendung:

Und so war klar, daß dank der Bunten  in der ARD-„Talk“SHOW nicht einmal das Wesentliche als Grundvoraussetzung akzeptiert wurde, nämlich daß die G20- Täter von Hamburg politisch motiviert sind. Und so  wurde – wie immer –  dann auch nicht über Maßnahmen diskutiert , die man jetzt gegen den zunehmenden linksbunten Radikal-Individualismus  (Humanitärbigotterie) ergreifen könnte. Bosbach äußerte mehrmals eine vergleichbare  Befürchtung in der Diskussion. So hat er Sorge , daß das ganze Thema mit den linken Ausschreitungen bald wieder von der Tagesordnung verschwinden wird. Sowohl   Bosbach als auch  Lenders haben in der Talkshow immer wieder die Polizei, die u.a. als  rechts und aggressiv dargestellt  wurde, verteidigt. Die Moderatorin Maischberger verstand es jedoch geschickt, Herrn Bosbach zu unterbrechen, während sie Jutta Ditfurth ausreden ließ. Ditfurth selbst fiel immer wieder anderen Diskussionsteilnehmern ins Wort oder beschäftigte sich  mit ihrem Fächer, mit  dem sie einen Windhauch erzeugte.  Als dann doch mal kurze Zeit das Thema „Links“ und „Gewalt“ aufflammte, nahm die Moderatorin Maischberger sofort SPD-Barley dran, die erklärte, daß jedenfalls die Sozialdemokratie seit x-Jahren damit nichts zu tun hat, weil sie Gewalt bekämpft. Natürlich kam keine kritische Nachfrage zu staatlichen Unterstützungen linker Vereine. Wieder ließ Moderatorin  Maischberger die Ex-Grüne Ditfurth ihre Propaganda und Hetze gegen die Polizei verbreiten.

Frau Ditfurth ist persönlich, vom Verhalten und ihrer (…) Argumentation unerträglich. Das muss ich nicht mitmachen

sagte Bosbach schließlich und verließ verärgert die Gesprächsrunde.

Moderatorin Maischberger konnte ihn nicht davon abhalten und  bat dann darum, daß Ditfurth die Runde ebenfalls verlassen soll. Doch vermutlich weil sich bunte Menschenrechtler  grundsätzlich nicht an Regeln des Gesellschaftsvertrages halten, blieb sie einfach sitzen.

Für den Zuschauer bleibt allerdings eines: Abschalten!

Anhang:
  • Wolfgang Bosbach zu den Vorfällen.
  •  „Es war die Kombination von ständigem Dazwischenreden und dem roten Faden, der sich bei Frau Ditfurth durch jede Wortmeldung zog nach dem Motto: Wäre die Polizei nicht da gewesen, wäre alles friedlich geblieben. Und ich habe mich maßlos geärgert über die beleidigenden Bemerkungen über den Polizeibeamten Lenders. Da wollte ich ein Zeichen setzen, was geht und was nicht geht.“ So erklärte Bosbach der Bild den Grund seines Abgangs. „Es geht nicht, dass Frau Ditfurth so lange reden kann, wie sie will“. Vor dem Talk bei Maischberger hätten sich Ditfurth und er „nur begrüßt“, so Bosbach weiter. „Ein Gespräch gab es vor der Sendung nicht“. 
  • Im Nachgang der Sendung entschuldigte sich Maischberger bei Facebook nicht bei Wolfgang Bosbach, sondern bei Jutta Dittfurth.
  • Originalton Maischberger
  • Wolfgang Bosbach verlässt unsere Talkrunde – hierzu eine Stellungnahme von Sandra Maischberger:

    „Ich bedaure sehr, dass Wolfgang Bosbach unsere Runde vorzeitig verlassen hat. Mein Versuch, ihn zum Bleiben zu bewegen, schlug leider fehl. Das ist immer eine Niederlage in einer Sendung, deren Aufgabe es ist, Menschen ins Gespräch zu bringen – gerade, wenn sie noch so unterschiedliche Meinungen haben. Wir wollen gesellschaftliche und politische Kontroversen im Fernsehen so führen, wie sie im Leben stattfinden: ungeschnitten und ungeschönt. Das tut manchmal weh. Auch mir, wenn es nicht gelingt, meine Gäste im Dialog zu halten.
    Ich möchte mich ausdrücklich bei Frau Ditfurth für den Versuch entschuldigen, sie aus der Sendung komplimentieren zu wollen. Das war eine unüberlegte Kurzschlussreaktionen, getrieben von dem Wunsch, in der Sendung den Ausgleich der Seiten wiederherzustellen. Es war ein Fehler den ich bedauere. „
    (akt. 13.7., 9 Uhr)

  • Kritische Nachfragen?
Spruchband CSU Der Schild
Spruchband der Gruppe „Der Schild“an CSU-Zentrale 5.1.17

Damit musste auch die CSU in Bayern auf ihrer Klausur nicht rechnen. Sie forderte auf ihrer Klausur nun Maßnahmen  bezüglich Roter Flora in Hamburg und  Hausbesetzertreffs in  Berlin , ohne jedoch erst einmal hier in Bayern das Kafe Marat oder das aida-archiv zu thematisieren. Selbstverständlich merkte das der Münchhausener Merkur nicht an.  Und der Bayerische Rundfunk selbst, in dessen Aufsichtsräten Politiker sitzen, greift immer wieder auf Infos des bekannten  extrem Linken Robert A. zurück.

Der Bayerische Lücken-Funk schaltete die Kommentarfunktion zum Thema Maischberger/Bosbach wieder mal frei. Ab September 2015 war jegliche Kommentarfunktion nach Angela Merkels Öffnung der Grenzen für viele Wochen gesperrt.

Userin, Donnerstag, 13.Juli, 11:24 Uhr
41. An die User, vorher Beitrag lesen ! Ditfurth ist keine Grüne !

Ausschnitt y,

Ditfurth sitzt für die Wählervereinigung ÖkoLinX-Antirassistische Liste im Frankfurter Stadtparlament. Sie versteht sich nach wie vor als antiautoritäre Linke und ist in verschiedenen Bündnissen aktiv.

muc2017, Donnerstag, 13.Juli, 11:15 Uhr
39. Tucholsky an Ditfurth
„Der Mensch hat neben dem Trieb der Fortpflanzung und dem, zu essen und zu trinken, zwei Leidenschaften: Krach zu machen und nicht zuzuhören“.
(Kurt Tucholsky, dt. Journalist und Schriftsteller)

Ein Gedanke zu „Maischberger-Sendung eskaliert: Bosbach verlässt Sendung“

  1. Auch Thomas H. Stütz hat das Thema aufgegriffen:

    „Maischberger, oder das sichtbare, unterirdische Qualitätsmanagement bei der Moderatorin, dem TV Format und bei zu vielen Talkgästen!

    Was wird heute wieder in diesem Deutschland für ein verbaler und frei interprätierter Mist aus allen Ecken, hinsichtlich der konsequenten Haltung und Reaktion des Hr. Bosbach über seinen Abgang (CDU) in der Maischberger Sendung verbreitet.

    Die Reaktion und Handlung des Herrn Bosbach, waren im Übrigen keine emotionalen Ausraster, auch nicht unkontrolliert, sondern lediglich die bereits angekündigte Konsequenz, im Umfeld von Polemik, basierend auf grenzenlosen Dümmlichkeiten, welche im Inhalt der Sendung vielfach im Hinblick auf das Kernthema (Hamburg im G20 Chaos) sichtbar wurden, nicht auch noch fremdverwendet und damit in Verbindung gebracht zu werden.

    Gut gemacht, denn in erster Linie, war dies eine eindeutige und klare Absage an die derartigen Dümmlichkeiten und die derartigen Inkompetenzen bei den Gästen, allen voran beginnend bei einer Moderatorin, Maischberger, welche im Führen der Veranstaltung massiv Schwächen aufzeigte und damit dies erst, was sich hier im Ergebnis im Abgang des Hr. Bosbach mündete zutrug, verursachte.

    Im Weiteren allen voran über Jutta Dithfurth (Die GRÜNEN) (unterirdisch dumm) über den dekadenten Linken Jan van Aken, welcher sich auch noch anmaßte den Hauptkommissar Joachim Lenders zu rügen und dies über seine erzieherischen Maßnahmen seiner Kinder und deren Verhalten.

    Hat dem Jan van Aken (Die LINKEN) schon einmal jemand gesagt, dass dies, was er hier vom Stapel ließ, soziologisch unterirdisch, auf einer grenzenlosen Selbstüberschätzung basiert und gerade dadurch seine nicht besonders interessante Persönlichkeit zum Ausdruck brachte.

    Über Hans-Ulrich Jörges (Stern) zu schreiben ist müßig, denn was wollen sie zu einem sich selbstüberschätzenden und selbstverliebten Kolumnisten noch sagen.

    Katarina Barley (SPD) indes und entgegen vielen vorangegangenen Reden und Auftritten, zeigte sich gerade in dieser Sendung überraschend gut präsentiert und war über ihre Darstellungen, ihre Sprache und ihre Inhalte erfrischend.

    Schlussendlich meinen Respekt an die Herren Bosbach und Lenders, denn Sie zeigten durch Ihre Klarheit in ihren Aussagen zur Sache und über ihre Handlungen auf, dass jeder thematisch inhaltliche Kompetenzträger, sowie jeder mündige Zuschauer, diese Kasperlesendungen im TV meiden sollten, gleich dem Teufel das Weihwasser.

    Herzlichst
    Ihr
    Thomas H. Stütz

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