Wahlen 2018: Kopf an Kopf Rennen in Italien

Mehr Italien oder mehr EU? Italien wählt 2018

In Italien regiert aktuell die soziale  „Demokratische Partei“ von Matteo Renzi. Bei den EU-Wahlen 2014 fuhren sie mit 40.8 %  eines ihrer Besten Ergebnisse ein. Landesweit hatten sie 2013- bei den letzten allgemeinen Wahlen in Italien 25.6%. Als stärkste Partei bekam sie damals den Mandatsbonus und konnte so eine Regierung formen.

Die anderen Parteien, die 5-Sterne Bewegung von  Beppo Grillo kam bei diesen letzten Parlamentswahlen auf 25.4%, die Forza Italia um Berlusconi auf 21.4%. Abgeschlagen waren damals die patriotischen Parteien wie die Lega Nord, die auf 4.1% kam und die Brothers of Italy – Nationale Allianz, die nur 2% erreichte. Spätestens im Mai 2018 finden nun die Parlamentswahlen  in Italien statt.

Und hier  deuten Umfragen darauf hin, daß es zu einer  deutlichen Verschiebung nach rechts kommt, während die 5-Sterne Bewegung und Sozialdemokraten in etwa auf dem Stand von 2013 verharren. So liegen die „Demokratische Partei“ und die 5-Sterne Bewegung  bei circa 27% der Stimmen. Die Forza Italia hingehen kommt nur noch auf 14%. Gewinner in den Umfragen ist die Lega Nord, die auf rund 15% der Stimmen käme und damit die Berlusconi Partei vom dritten Platz verdrängen könnte.  Ebenfalls zulegen können die Brüder Italiens (Fradelli d’Italia) – Nationale Allianz, der im Durchschnitt nun 5% vorausgesagt werden. Aber auch eine neue Linkspartei namens MDP  mischt mit, ihr werden 3-4% vorhergesagt.  EU-treue Kräfte befürchten nun ein Bündnis der inzwischen einwanderungskritisch auftretenden 5-Sterne Bewegung und der patriotischen Lega Nord, um die sozial demokratische Regierung abzulösen.  Beide zusammen kommen auf gut 40% der Stimmen in Umfragen. Ein solches Bündnis wäre dann auf die Forza Italia von Berlusconi gar nicht mehr angewiesen.  Es könnte aber auch sein, daß die Forza Italia noch einen überraschenden Sprung nach oben macht. Bei den Kommunalwahlen siegte sie zuletzt gegenüber der 5 Sterne Bewegung und ging in vielen Fällen ihr traditionelles Bündnis mit der Lega Nord ein. So oder so, für die Regierung Gentiloni wird die Luft immer dünner.


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