Will nicht Kanzler der Auslandsdeutschen sein: Martin Schulz

Der SPD-Parteivorstand hat in einem Tweet genau definiert, für wen ihr Kandidat Martin Schulz Kanzler sein möchte. Darin sind circa 15 Millionen Menschen, die wahlberechtigt oder ethnische Deutsche sind, nicht enthalten. Die Auslandsdeutschen. In dem Tweet wurde festgelegt, daß er Kanzler aller Menschen sein will, die in Deutschland leben. Am Ende irritiert die SPD allerdings mit den Worten „senin de“, den viele seiner SPD-Anhänger offenbar nicht verstanden haben. Der  Spruch ist nämlich türkisch und bedeutet soviel wie „eurer auch“ oder „auch von dir“.

„senin de“ – Schulz will Kanzler der Türken sein. 10-15 Millionen Auslandsdeutsche werden einfach mal so „vergessen“. Der Link zum Tweet

Er, Martin Schulz, will also Kanzler aller Menschen sein, die zufällig in Deutschland leben, spricht aber nur die Türken in ihrer Landessprache zusätzlich an.  Er tut also so, als würden Millionen ehemalige türkische Gastarbeiter kein Deutsch verstehen,  und müssten immer noch in ihrer Landessprache angesprochen werden.    Auf der anderen Seite wird eine große Masse an Menschen in Deutschland den Tweet von Schulz ohnehin nicht verstehen. Den diese Menschen können weder deutsch noch türkisch.

Einst war das  Argument von Schulz, warum man ihn wählen sollte, daß er Deutscher ist. Ob das ausreicht, damit die „Menschen in Deutschland“ Schulz wählen?

 

 

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