SZ: Islamischer Dschihad für Demokratie, Freiheit und Frauenrechte

Im Feuilleton der  SZ schreibt auf Seite 9  vom 3.Juli 2017 die  „deutsch-iranische“ Autorin Katajun Amirpur, von der  das Buch vom C.H. Beck Verlag „Den Islam neu denken“ erschienen ist. Der Untertitel des Buches lautet: „Der Dschihad für Demokratie, Freiheit und Frauenrechte“.  In der Beschreibung des Buches heißt es –  nach  dem Motto Ich mach mir die Welt denk mir den Islam, wie er mir gefällt – u.a.

Dem Islam wird oft nachgesagt, er habe den Anschluss an Moderne und Aufklärung verpasst – ein Irrtum, wie Katajun Amirpur in ihrem eindrucksvollen Buch zeigt. Sie stellt die einflussreichsten Erneuerer des Islams vor, die sich für Demokratie und Menschenrechte einsetzen und dabei immer mehr Anhänger in Orient und Okzident finden. Sie wollen die Deutungshoheit über den Islam nicht den Fundamentalisten überlassen und setzen dem Dschihad gegen die Ungläubigen ihren eigenen Dschihad für mehr Freiheit und die Gleichberechtigung der Geschlechter entgegen. Zur Sprache kommen unter anderem der ägyptische Korangelehrte Abu Zaid, der durch die Zwangsscheidung von seiner Frau bekannt wurde, und die amerikanische Frauenrechtlerin Amina Wadud, die mit der Leitung eines Freitagsgebets – als erste Frau überhaupt – weltweit Aufsehen erregte. Ihre auf dem Koran gründenden Überlegungen zu einer gerechten politischen Teilhabe aller Menschen können, so zeigt das Buch, auch für Nicht-Muslime höchst anregend sein.

Schon in der Beschreibung also ein Blödsinn, den er baut auf das Nicht-Faktum des „modernen Islam“ auf. So suggeriert man, daß es einen modernen Islam gibt, der Demokratie und Gleichberechtigung fördert. Offenbar baut man darauf, daß sich die wenigsten  das komplette Buch durchlesen. Denn selbst dabei käme man  dann  zum umgekehrten Schluss.

Schauen wir uns also nun an, was die Autorin in der SZ zu sagen hat. Der aufgeklärte Beobachter der  AlpenPrawda  wird es sicherlich nicht schwer haben, anhand der Nicht-Fakten die Fakten im aktuellen SZ-Artikel zu erraten, den in der Regel stimmt immer genau das Gegenteil von dem, was dort geschrieben wird.

Bunt „denkt“: Islamverschleierung modern und absolut ein Zeichen für Frauenrechte

Moderne“ Kopftücher auf der einen Seite – auf der anderen Seite Terror und mittelalterliches Scharia-Recht „nur“ Randerscheinungen? Zeitgemäßer Islam also in Marokko? Zumindest die absolute Mehrheit? In Deutschland führt allerdings  die Absicht , eine  liberale Moschee zu gründen, zu massiven Drohungen. Ist da dann nicht eher der Versuch einen liberalen Islam zu installieren, eine Randerscheinung?    Und klappt das offensichtlich nicht mal bei uns in Deutschland? Im angegeben Artikel der Alpenprawda wird dann weiter fantasiert- So heißt es da beispielsweise:

„Der Prophet selbst behandelte seine Frauen emanzipiert.“

Es wird also versucht Islam, Scharia, und Dschihad  sowie die Kultur zweckzuentfremden , zu verschandeln und sie umzudeuten. Es wird  nicht nur durch eine rosarote Brille gekuckt, es wird noch zum rosaroten muslimischen  „Heiligen Krieg“ für Menschenrechte wie den Frauenrechten  geworben. Milliarden Muslime weltweit  also sollen sich doch bitte dem bunten Kampf für einen neuen erdachten modernen Islam  anschließen,  der in den Köpfen bunter „Strategen“  entstanden ist.  Bunte Gleichmacherei soll  zu „Eine Religion, eine Währung, eine Welt“ führen – natürlich  für alle [Menschen]!  Es sind die Stilblüten des Rosa Faschismus, über den wir jüngst berichteten. Müssen ist bunt Ob es dazu kommt, das der bunte Faschismus Erfolg hat? Bislang haben sich  weder  die hier lebenden Muslime noch die besorgten Bürger in Dunkeldeutschland  für die  „Mensch ist Mensch“ Ideologie fanatisieren lassen.

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