„Fass ohne Boden“ Griechenland: Linke im freien Fall

Die linksgerichtete Syriza – Die Vereinte Soziale Front (vgl. mit „Die Linke“ in Deutschland) ist die Regierungspartei in Griechenland, die den Bürgern damals bei ihren Wahlsieg mehr direkte Demokratie, die Ausmistung der Etabilerten sowie die Ablehnung der EU in dieser Form versprach. Der Front-Führer Alexis Tsipras, Ministerpräsident des Landes bildet eine Regierungsmehrheit mit Hilfe von Rechtspopulisten, den so genannten „Unabhängigen Griechen“. Diese kamen bei den letzten Wahlen noch knapp  über die 3% Hürde.

Die Syriza kann  also die dominante Rolle ausüben, da sie damals als stimmenstärkste Partei auch noch einen Bonus von 50 Mandatssitzen bekam (Spezialregelung in Griechenland).Tsipras Regierungsmannschaft  hat jedoch von den Versprechungen nicht nur nichts eingehalten, sondern die Lage für die Griechen weiter verschlimmert.

Griechen leiden nicht Not, oder haben es nicht anders verdient, meinen deutsche Leitmedien. EU Ausstieg ginge aber nach den Medien auch wieder zu weit. Und bei Almosenvergabe haben sich die Medien folgende Regeln aufgestellt: Griechen gängeln, so genannte Flüchtlinge auf keinem Fall gängeln.

Unter anderem die Mehrwertsteuer auf Lebensmittel, Getränke, und insbesondere auch Kaffee, Bier und  Süßwaren wurden drastisch angehoben. Auch die Kommunikation wurde verteuert – 5% zahlen die Griechen nun mehr für ihren Festnetzanschluss. Dies trifft die breite Masse, insbesondere Familien am meisten. ( Weiterführend >) Schuld daran ist die Regierung Tsipras, die von ihren Versprechen, die EU in dieser Form abzulehnen, nichts wissen will und daher fleißig das EU-Griechenlandprojekt „Fass ohne Boden“, bzw.  „Ende ohne Schrecken“  zum Nachteil der griechischen Bevölkerung sowie ihrer Geldgeber wie wir Deutschen [sic!] weiter umsetzt. Will also Tsipras  unser Geld, muss er Sparauflagen der EU umsetzen. Und deshalb wird er brav alles tun, um nächste Milliarden zu kassieren. Und der Deutsche wird brav seinen Geldbeutel aufmachen müssen, und die nächsten Euros rüberschicken.

Griechisches Dorf

Freilich, die sozialistische EU und die Geldgeber verlangen nichts unmenschliches von Griechenland. Wichtige antivölkische Projekte, wie der Bau einer Eroberermoschee mitten in der griechischen Hauptstadt Athen, werden natürlich mit griechischen Steuergeldern finanziert (vgl. Handelsblatt) und gegen den entschiedenen Widerstand der  griechisch-ortodoxen Kirche sowie  rechtsgerichtete Bürger  vorangetrieben. Auch werden natürlich türkische Asylbewerber in Griechenland, die vorgeben von Erdogan verfolgt zu werden, ebenso  wie unbekannte Menschen in Scharen erstmal nicht abgewiesen, sondern versorgt oder nach Deutschland durchgewunken. Diese hohen Versorgungsversprechen für unbekannte aller Art verlangen die EU-Menschenrechtler.„Jeder hat das Recht, in anderen Ländern vor Verfolgung Asyl zu suchen
und zu genießen.“ (Art. 14, Allgemeine Erklärung der Menschenrechte). Als die Polizei die illegale Einreise unterbinden versucht,  um so Kosten  zu vermeiden, schlugen die deutsche Lügenpresse und Menschenrechtler Alarm und kritisierten, dass die griechische Polizei  daß Gesetz einhält  und somit die  „Frechheit“ besaß, die illegalen wieder mit „Gewalt“ den türkischen Behörden zu übergeben.  Freilich, Deutschland zahlt für den  angeblichen Türkei-Deal trotzdem zusätzlich.

Die  Rechtspopulisten, die sich aufgrund der Stützung der Syriza sowie der Drohung, Flüchtlinge nach Deutschland durchzuwinken, sich als Fake-Patrioten entlarvt haben, stellen nicht nur ein Edikettenschwindel durch den Namen „Unabhängige Griechen“ dar, sondern sind inzwischen auch in aktuellen Umfragen quasi vom Radar verschwunden. Nur noch circa 2.4% wollen sie wählen, zu wenig, um ins Parlament zu kommen. Die Syriza ( die damals die griechischen Sozialdemokraten in die Katastrophe stürzte)  halbierte in selber PAMAK- Umfrage ihren Stimmenanteil auf 19.4%. Bei der letzten  Wahl waren es noch 35.5. Die Nea Demokratia , eine Art „CDU/CSU“ soll hingegen wieder bei 38.2% liegen (letzte Wahl 28.1%). Die Nationalisten der Goldenen Morgenröte sollen bei 8.8% liegen ( letzte Wahl 7.0%) ebenso die stalinistische KKE 8.8%  (letzte Wahl 5.6%). Dahinter liegt die Pasok (ein Pendant zur SPD) mit 6.4% (letzte Wahl 6.3%). Sonst soll nach dieser Umfrage keiner mehr die nötige 3% Hürde überwinden.  Die nächsten Wahlen finden regulär 2019 statt, was in Griechenland nicht immer viel bedeutet. Syriza wird dennoch aufgrund dieser Lage jede Neuwahl vermeiden versuchen.

 

 

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