Spott und Hohn über ARDs „Funk“: Distanz der Bürger zu Leitmedien wächst

 

Flunkert Funk oder „nur“ Satire? – Rt Deutsch zu einem aktuellen F(l)unk-Beitrag. (siehe Anhang)

Die privaten Medien ( …die von reichen Geldgebern finanziert und gelenkt  werden )und die öffentlich-rechtlichen Medien ( …die zwangsweise u.a. durch arme Bürger finanziert werden, ohne das diese Lenkungsmöglichkeiten haben) in Deutschland sind verunsichert und in einer immer größeren Vertrauenskrise.  Während die „private“ Bild-Zeitung inzwischen beispielsweise Ombudsmann  Ernst Elitz einsetzt, der 15 Jahre Intendant des „öffentlich-rechtlichen“ [sic!] Deutschlandradios war, um mit  zwischengeschalteten „unabhängigen“ Vermittlern somit die Distanz freiwillig zwischen  Bürgern und Medien zu erhöhen, hat das   öffentlich-rechtliche Fernsehen u.a. den Fokus darauf gelegt, mit dem  virtuellen „Angebot“ Funk eine relevante verlorene Zielgruppe wieder zu erreichen.

Früher hatte ARD und ZDF ja eine Monopolstellung: Wer was zu sagen hatte oder was sagen wollte, musste  quasi „Sendeplatz“ einkaufen. Im digitalen Zeitalter braucht man das nicht mehr, da Bürger nun im Internet Kommentare schreiben können,  oder  Blogs eröffnen. Es dauerte Jahrzehnte, bis die ÖR-Sender feststellten, daß die Bürger sich nicht mehr durch  das Fernsehen lenken lassen, sondern nun online zu Alternativen ausgewichen sind. Beleidigt spricht man davon, daß dort „alternative Fakten“ seien.  Durch das Schlechtmachen anderer will man also selbst auf den Markt. Das  Motto vom zwangsfinanzierten Funk klingt daher auch dementsprechend  ewiggestrig verbittert nach jemanden, der  nun Jahre zu spät auch noch ein Stück vom Kuchen haben möchte und sich trotzdem für was besseres hält:

„Wir sind funk, wir sind ARD und ZDF und wir sind kein Fernsehkanal.“

Man wünscht sich wohl wieder  bestimmende (wenn nicht schon monopole) Bedeutung, wie damals, als es noch kein Online-Austausch, noch keine oder nur sehr wenige private Kanäle gab und die Bürger ohne Geld keine Chance hatten, Meinungen breit zu verteilen. Inzwischen gibt es jedoch auf dem Fernsehmarkt  immer mehr Konkurrenz durch  private Sender, freiwilliges Bezahl-TV und nun auch immer mehr ausländische Fernsehangebote in deutscher Sprache. Und Online ja – kann man auch ohne milliardenschwere Geldgeber durch Kommentare, YT-Kanälen und Blogs zur Meinungsbildung und mehr Demokratie  beitragen.

Sozialismus rechnet sich nicht – egal ob mit oder ohne Geld 

Bislang hat die „Vereinigte Bunte“ des Breiten Bündnisses auf sozialen Netzwerken u.a. teilweise kostenlos  andere mit der Nazikeule denunziert oder  andere  politisch-korrekte Videos, Blogs und Kommentare veröffentlicht. Doch um damit in der Masse zu punkten, scheint dies nicht zu reichen. Es gab zudem geringe Aussicht darauf, damit Geld zu „verdienen“,  Nutzer konsumieren zahlen aber nicht und mit Werbung kommen nur Cent-Beträge.  Gleichzeitig konnten sich trotz Sperrungen, Zensur und verweigerten Werbeschaltungen sich auf der anderen Seite immer mehr patriotische Seiten, Blogs und Youtube-Kanäle etablieren.  Man war so auf einmal damit konfrontiert,  gegenteilige Meinungen im demokratischen Diskurs  zu begegnen, etwas, was man von Talkshows in ARD und ZDF nicht kennt. Unlauteres eingreifen in den Markt, indem man bestimmte Kanäle und Blogs fördert und und in eine staatliche  zwangsfinanzierte Abhängigkeit bringt, war somit der Strohhalm an den sich die Sozialisten klammern. Der Verfall wird   sich allenfalls damit verzögern, oder sogar beschleunigen, verhindern lassen wird er sich nicht. Das ginge nur durch eine offene Diktatur – etwa wenn wirklich fast jeder freie Blog, freier Youtube-Kanal sowie die relevanten sozialen Netzwerke gesperrt werden.  Wer die Regeln des Marktes bricht, wird selbst gebrochen oder er muss eben diesen demokratischen Markt auflösen. Und genau so ist es auch bisher bei dem neuen „Funk“ Angebot gekommen.  Bunte politisch korrekte Bürger,  die vorher einfach nur ihre Meinung auf Youtube sagten, ließen sich im Endeffekt kaufen und sind nun auf sozialistische Querfinanzierung durch alle Bundesbürger angewiesen und abhängig. Die Folge: Die Frequenz der Videos wurde höher, der Inhalt damit noch schlechter und animierte den „Markt“ , bzw den Konsumenten und „Gegenseite“ dahingehend,  selbst mit eigenen Antwortvideos aktiv zu werden, um sich über die zwangsfinanzierten  Schwachsinnigkeit der „Funk“ Beiträge entweder zu amüsieren, oder durch die sachliche Widerlegung sie vollends der Lächerlichkeit preiszugeben. Nicht nur RT Deutsch, der den sozialistischen Rohrkrepierer „Funk“ als weitere Schwachstelle natotreuer Medien  ausgemacht hat, sondern auch    VBlogs anonymer Bürger wie Idiotenwatch, LangER, Die Vulgäre Analyse oder auch offen auftretender  klassischer Patrioten wie Martin Sellner zeigen:  ARD und ZDF sind im Endeffekt in die Falle getappt. Sie gingen vom kontrollierten sozialistischen Fernsehsystem ( teure Fernsehlizenzen nötig um Meinung zu verbreiten, Bürger als Beobachter eines Marktes von ein paar Geldgebern statt Teilnehmer) in einen Markt, bei dem ARD und ZDF nur ein winziger Teil einer großen Masse darstellt, weil hier nicht nur fast jeder (Bürger) freien Zugang zu diesem Markt hat, sondern sich auch fast jeder frei an diesem Markt beteiligen kann. Als sozialistisches Zwangssystem kann es auf diesem Markt nicht bestehen, da eine Firma und ein Konzept,  daß nicht läuft auch mit Geld nicht laufen wird.  Diesen Markt können die  Staatlichen nun auch nicht  – oder nicht so einfach unlauter zensieren. Minister können Druck auf Youtube, auf Facebook etc. ausüben, aber sie können nicht alles verhindern. Denn ein Markt wie ein Bürgermeinung sucht sich immer neue Wege, wie sie dann doch gebracht wird.

 

Anhang:

  • Zensur – Wir stellen fest:

‚Unlautere Zensur ist es, anderen vorzuschreiben, wie sie zu zensieren haben, oder die Zensur für andere vornehmen zu wollen. Wir kennen solche Beispiele aus der aktuellen Politik.

Neben der unlauteren Zensur gibt es jedoch auch noch eine Zensur, die nicht unlauter ist. Zensur auf eigenen Kanälen und Projekten. Jeder kann  also gerne online soviel auf eigenen Kanälen zensieren, wie derjenige für richtig hält.  So wie es an der Grenze zu einem Land kein Recht  gibt, diese Grenze illegal übertreten zu dürfen, so gibt es auch kein Recht darauf, ein fremdes Haus zu betreten oder dort den Gastgeber mit unpassenden Kommentaren zu provozieren.

 

  • Unlautere Zensur gescheitert – Beispiel:

  • So machen sich Youtuber über Funk-Beiträge lustig. Darunter unter anderem „LeFloid“ der die Kanzlerin Merkel interviewen durfte.

  • Auch RT Deutsch macht sich  gern über „Funk“ lustig. In der Videobeschreibung von RT Deutsch heißt es:
Veröffentlicht am 17.06.2017 Philipp Walulis, Moderator der Youtube-Sendung „Walulis“ von ARD und ZDF, hat RT Deutsch vorgeworfen, Falschmeldungen zu verbreiten. Aber sein Kommentar hält einer genaueren Nachprüfung nicht stand. RT Deutsch-Chefredakteur Ivan Rodionov mit einem Kommentar

Mehr auf unserer Webseite: https://deutsch.rt.com/

  • Natürlich gibt es im öffentlich-rechtlichen ARD und ZDF (Funk) auch Beiträge, bei denen man nicht einmal Dinge widerlegen braucht, weil sie selbst so offensichtliche Real-Satire sind, etwa wenn sich Funk über den Schulz-Zug freut, weil sie auf ihre eigenen Fake-Umfragen und Kampagnen  hereingefallen sind.

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