Bayrischer Lehrerverband ruft zu Demokratie-Indoktrinierung auf

(Von Hartmut Pilch übernommen)

Demokratie herrscht dann, wenn über einen möglichst weiten Kernbereich der Volksinteressen nicht demokratisch abgestimmt werden darf. Der autoritäre Humanitarismus hat die Spitzen der Bunten Republik besetzt. Die Grünen sind überflüssig geworden.

Demokratie darf wehrhaft sein. Für die Demokratie kämpfen muss, wer die Sau raus lassen will. Zu diesem Zweck wird regelmäßig behauptet, der frömmlerische Umgang mit “Menschenwürde” und “Menschenrechten” sei eine Voraussetzung der Demokratie. Demokratie funktioniere nur, wenn diese dehnbaren Werte unantastbar sind. Demokratie herrscht demnach gerade dann und nur dann, wenn über einen möglichst weiten Kernbereich der Volksinteressen nicht demokratisch abgestimmt werden darf. So konnte sich ein autoritärer Humanitarismus als Leitkultur an den Spitzen der Bunten Republik etablieren.

Das Manifest der Bayrischen Lehrerinnen und Lehrer drückt ihn gleich zu Beginn aus:

Als Lehrerinnen und Lehrer, die täglich mit allen Kindern und Jugendlichen arbeiten, sehen wir uns … in der Pflicht, auf … Artikel 1 des deutschen Grundgesetzes (hinzuweisen): Die Würde des Menschen ist unantastbar. Sie zu achten und zu schützen ist Verpflichtung …

Natürlich geht es dabei nicht um gemobbte Schüler, deren Familien, wie auch in Münchens Norden zu beobachten, sich aus mehrheitlich afroislamischen Vierteln zurückziehen. Ohnehin haben diese Reden nichts mit schulischen Problemen zu tun. Die Würde des Menschen dient einzig und allein als Vorwand zur Einschränkung der politischen Interessenartikulation von Kindern, die bei einer Umfrage 2016 geantwortet hatten, es kämen zu viele “Flüchtlinge”. Auf dieses “alarmierende” Meinungsbild reagierte seinerzeit Landtagspräsidentin Stamm (CSU) und nun der BLLV mit einer Umerziehungskampagne.

Wir sind demokratisch, ihr seid es nicht. So war das schon in der deutschen demokratischen Republik. Nicht anders ist es bei Miriam Heigls “Fachstelle für Demokratie” und bei der Deutschen Gesellschaft für Demokratiepädagogik. In deren Sinne agiert und agitiert nun auch der Bayrische Lehrerinnen- und Lehrerverband (BLLV).

Auch meine Kinder sind an ihren Schulen nicht ganz davon verschont geblieben. Eine recht ordentlich aufgebaute migrationskritische Facharbeit meines Sohnes wurde ganz offensichtlich wegen fehlender Linientreue mit 3 von 15 Punkten (Note 5) bewertet und drückte sein Abitur herunter. Meine Tochter durfte im Rahmen des Unterrichts in “Aktionskunst” (a la Beuys) äthiopische “Flüchtlingskinder” in den Unterricht einbeziehen und wurde von der Lehrerin dazu aufgerufen, gegen die bevorstehende Abschiebung einer nigerianischen “Flüchtlingsfamilie” protestieren zu gehen. Auch hier hat es nichts damit zu tun, dass die Schule besonders links wäre. Auch eine besondere Grünen-Affinität BLLV-Vorsitzenden Simone Fleischmann, auf die sich alternative Medien einschießen, dürfte kaum eine entscheidende Rolle spielen. Pate stand letztes Jahr sogar eine CSU-Politikerin. Aber auch das macht den Humanitärstaat nicht weniger autoritär.


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