Bundesregierung verschenkt 1/2 Mio € für pseudowissenschaftliche Nazifizierungsstudie

Das einschlägig bekannte Göttinger Institut fuer Demokratieforschung ließ seine Buntstasi-KämpferInnen in Fokusgruppen diskutieren, um den Osten braun zu malen. Michael Klein von Sciencefiles und Christian Jung von Journalistenwatch machten sich die Mühe, die 200 Seiten zu lesen, und fanden dort eine kostspielige Propagandabroschüre, die wissenschaftliche Methodik nur simuliert und teilweise fingiert und nicht einmal ansatzweise irgendwelche belastbaren Erkenntnisse liefert. Stattdessen drückt sie den dringenden Wunsch der nach weiterer staatlicher Förderung gewaltbereiter bunter Gruppierungen zum Zwecke der Erzeugung eines Klimas der bunten Einschüchterung an Orten wie Dresden, wo dies noch nicht hinreichend gelungen zu sein scheint. Die über 100 Millionen pro Jahr, die Manuela Schleswigs Bundespropagandaministerium dafür bereits ausgibt, reichen noch nicht. Den Wunsch nach weiterer Züchtung linksextremistischer Netzwerke unterfüttern die Göttinger Buntstasi-Mitarbeiter mit wissenschaftlicher Autorität. Mit willigen Leitmedien konnten sie fest rechnen. Alles kanppte wie am Schnürchen, wären da nicht ein paar kritische Netzjournalisten wie Klein und Jung gewesen.

Sensationelle Unwissenschaftlichkeit bringt Regierung in Erklärungsnot

“Junkscience trifft auf journalistische Ahnungslosigkeit” resümiert Sciencefiles in der ersten Analyse vom 18. Mai:

Ausgangspunkt für diesen gesammelten Unsinn ist eine angebliche Studie, die das Göttinger Institut für Demokratieforschung erstellt hat; im Auftrag der Bundesbeauftragten für die Ossis und für viel Geld. Wir schätzen, dass die Bundesbeauftragte für diese Junk-Studie mindestens 500.000 Steuereuro aus dem Fenster geworfen hat und fragen uns, ob man politische Darsteller, deren Darstellung vornehmlich darin besteht, Steuergelder zu verprassen, nicht wegen Veruntreuung anzeigen sollte.

Denn um Veruntreuung handelt es sich bei dieser Studie, dieser prätentiösen Studie, die viel vorgibt und methodisch in einer Weise von der Ahnungslosigkeit der angeblichen Forscher kündet, die uns sprachlos macht (Und wir haben schon einiges an Unsinn gelesen im Laufe unserer Gutachter-Karriere…).

Fangen wir zunächst mit dem an, was man aufgrund des methodischen Designs der Junk-Studie nicht machen kann:

Man kann keine Aussagen darüber machen, wie die Ostdeutschen sind. Die Datengrundlage lässt derartige Aussagen nicht zu.

Man kann keine Aussagen darüber machen, was die Ostdeutschen im Vergleich zu den Westdeutschen mehr oder eher oder besonders sind. In der Studie werden keinerlei Westdeutsche befragt oder untersucht. Entsprechend können auch keine Vergleiche zwischen Ost- und Westdeutschen auf Grundlage dessen vorgenommen werden, was die Göttinger da zusammengebastelt haben.

Man kann auf Grundlage der Daten der Göttinger keine Aussagen über Besonderheiten von Sachsen oder Thüringer machen. Die wenigen Daten, die noch dazu keinerlei regionale Variation aufweisen, lassen das nicht zu.

Ja man kann auf der Datenbasis, die die Göttinger sich teuer haben bezahlen lassen, nicht einmal Aussagen darüber machen, was Freital, Heidenau oder Erfurt, die drei Orte, in denen die Göttinger gewirkt haben, auszeichnet.

Damit sind alle Überschriften und Aussagen, die mit einem umfassenden Anspruch für alle Ostdeutschen oder für Ostdeutsche im Vergleich zu Westdeutschen oder für Sachsen oder Thüringer oder Heidenauer oder Freitaler oder Erfurter gemacht werden, wilde Spekulation und können keinerlei Anspruch darauf erheben, etwas zu verdeutlichen oder gar zu erklären.

Alle Titel und Beiträge in den oben zitierten Medien sind FakeNews, denn sie behaupten etwas, was schlicht nicht behauptet werden kann.

Über die eingesetzten Methoden schreibt SF:

Es wurden qualitative Interviews mit Experten geführt, also mit Personen, die die Göttinger für Experten halten. Warum sie die entsprechenden Personen für Experten halten, warum und wie sie die entsprechenden Personen ausgewählt haben, grundlegende Fragen, an denen der Wert einer Studie und ihre Reichweite bewertet wird, sie werden nicht beantwortet. Das ist ein Verstoß gegen wissenschaftliche Lauterkeit und ein eindrücklicher Beleg für methodische Unkenntnis.

Dann wurden Fokusgruppen-Interviews in Freital und Heidenau und Erfurt geführt, mit jeweils 6 bis 8 Personen. Wer aus welchem Grund als Teilnehmer in die Fokusgruppen gelangt ist, darüber schweigen sich die Göttinger ebenfalls aus. Abermals ein Verstoß gegen wissenschaftliche Lauterkeit, den man einem Studenten im ersten Semester nicht durchgehen lässt.

Weil niemand weiß, wer warum in die Fokusgruppen oder als Experte zum Experteninterviews geladen wurde, deshalb ist das Material das aus den Interviews resultiert schlicht wertlos. Möglicherweise haben die Göttinger Forscher ja ausschließlich Mitglieder der LINKE zu ihrer Meinung über Rechtsextremismus und Fremdenfeindlichkeit befragt. Ein Verdacht, der nicht so fern liegt, wie man denken würde.

Die Göttinger Demokratieforscher erklären ihre Methode wie folgt:

„Die jeweiligen Fokusgruppen hatten eine Größe von sechs bis acht TeilnehmerInnen, wobei versucht wurde – und auch weitgehend gelang -, sowohl nach Alters- als auch nach den Geschlechterdurchschnitt sowie die Verteilung nach Berufstätigkeit/Ausbildung/Arbeitslosigkeit/Rente der jeweiligen Untersuchungsorte einigermaßen repräsentativ abzubilden.“

SF kommentiert:

Damit ist es den Göttingern gelungen, die Vielfalt von Heidenau, Erfurt und Freital in sechs bis acht Personen repräsentativ zu erfassen, und zwar mit Blick auf das Alter, das Geschlecht, den Beruf, und den Erwerbsstatus. Daraus muss man schließen, dass es in Erfurt und Freital und Heidenau jeweils maximal 6 bis 8 Personen unterschiedlichen Alters gibt, die nicht mehr als 6 bis 8 unterschiedliche Berufe ausüben und noch in der Lage sind, die Verschiedenheit von Erwerbsstatussen (Vollzeit, Teilzeit, stundenweise Beschäftigung, Arbeitslosigkeit, in Lehrausbildung, bei der Bundeswehr, im Studium, in Elternzeit, beurlaubt, krankgeschrieben usw.) abzubilden.

Das ist mit Verlaub der größte Schwachsinn, den wir je gelesen haben. Wer behauptet, er können auf Basis von 6 bis 8 Personen die „jeweiligen Untersuchungsorte einigermaßen repräsentativ“ abbilden, wie dies die Göttinger tun, der hat entweder (1) nicht mehr alle Tassen im Schrank, (2) keine Ahnung von Methoden, (3) will bewusst seinen Auftraggeber täuschen oder macht (4) sich einen Spaß mit seinem Auftraggeber, dem er entsprechende Attribute von Dummheit und Naivität zuweisen muss.

Was zutrifft, wissen wir nicht. Aber wir wissen, dass die Behauptung, die Ergebnisse seien in irgendeiner Weise aussagekräftig, nicht nur methodisch unhaltbar ist, sie sind eine schlichte Lüge. Das ganze Brimborium, das die Göttinger veranstalten, dient einzig dazu, die Kosten für diese Studie in die Höhe zu treiben, ohne auch nur einen Deut Erkenntnis als Gegenleistung zu liefern und dazu, am Ende die eigenen Vorurteile, die man zu Anfang in die Studie gepackt hat, damit rechtfertigen zu können, dass man sie nun als Ergebnisse präsentiert.

Um es noch einmal deutlich zu sagen: Auf Grundlage dessen, was die Göttinger geforscht haben wollen, kann man KEINERLEI Aussage über Erfurter, Heidenauer, Freitaler, Sachsen, Thüringer oder Ostdeutsche machen.

Um nachzuweisen, dass die Ossis braun sind, haben die Demokratieforscher allerlei Personen befragt, die schon vorher gesagt hatten, dass Ossis braun sind, nämlich:

  1. Herr Dreier, Mitglied der Fraktion SPD/Grüne im Stadtrat Freital und
  2. Mitglied der Fraktion SPD/Grüne im Kreistag Sächsische Schweiz-Osterzgebirge
  3. Herr Menke, Mitglied der Fraktion DIE LINKE im Stadtrat Freital und im Kreistag Sächsische Schweiz-Osterzgebirge
  4. Frau Laski, Mitglied des Freitaler Stadtrates
  5. Jürgen Opitz, Bürgermeister der Stadt Heidenau
  6. Frau Ackermann, Mitglied des sächsischen Landtages (Fraktion DIE LINKE)
  7. Herr Reese, führender Mitarbeiter der sächsischen Landeszentrale für politische Bildung
  8. Frau Decker, Lokalredakteurin der Sächsischen Zeitung in Freital
  9. MitarbeiterInnen des Kinder- und Jugendhilfeverbundes Freital
  10. Herr Thiele, Mitglied der Fraktion „Bürger für Freital“ im Freitaler Stadtrat
  11. Herr Tharandt, Lehrer am Weißeritzgymnasium Freital
  12. Frau Fröhlich, Mitglied der Fraktion DIE LINKE/Grüne im Stadtrat Heidenau
  13. Dr. Enrico Schwarz, Geschäftsführer von Biotec e.V., Freital
  14. Herr Lehmann, Fußballtrainer in Freital mit Migrationshintergrund
  15. MitarbeiterInnen der Stadtverwaltung Heidenau
  16. KommunalpolitikerInnen aus Heidenau
  17. Mitarbeiterinnen von Zusammenleben e.V., Freital
  18. Zwei Beamte des Landesamtes für Verfassungsschutz Sachsen (Leiter der Stabsstelle und Leiter des Fachreferates Rechtsextremismus)
  19. Frau Preuss, Bewohnerin des Stadtteils Heidenau-Süd
  20. BewohnerInnen des Herrenbergs, die anonym bleiben wollen, 27.10.2016
  21. Mitarbeiter der Partei DIE LINKE mit Schwerpunkt auf Rechtsextremismus, 01.08.2016
  22. Lokaler politischer Akteur, 27.10.2016
  23. Fanprojekt Erfurt e.V., 30.07.2016
  24. Fokusgruppe Erfurt, 16.11.2016
  25. Mitglied des Stadtrates für die SPD, 07.06.2016
  26. Journalist des MDR, 22.08.2016
  27. Politischer Akteur aus dem grünen Spektrum A, 17.05.2016
  28. Vertreter des Gemeindevorstands Ahmadiyya, 28.11.2017
  29. Mitglied des Stadtrates für die CDU, 07.06.2016
  30. Mobit e.V., 18.05.2016
  31. Bodo Ramelow, Ministerpräsident Thüringens, 07.09.2016
  32. Person aus der Bildungspolitik, 25.05.2016
  33. Politischer Akteur aus dem grünen Spektrum B, 22.08.2016
  34. Lokale zivilgesellschaftliche AkteurInnen, 15.11.2016
  35. Zwei Personen aus der Zivilgesellschaft, die anonym bleiben wollen, 27.09.2016

Die angeblichen Rechtsextremisten, über die angeblich geforscht wird, wurden hingegen keines Gespräches für würdig befunden.

Am folgenden Tag legt SF nach:

Nun hat uns ein Leser darauf hingewiesen, dass alles noch viel schlimmer sein könnte als gedacht: Auf der Liste der Personen, die vom Göttinger Institut für Demokratieforschung interviewt worden sein sollen, tauchen Namen von Personen in bestimmten Positionen auf, die es nicht gibt.

Es zeigt sich, dass etliche Interviewpartner erfundene Personen sind.

Hierauf bezieht sich auch Peter Grimm, der auf Achse des Guten nachlegt:

Doch nicht nur die geringe Zahl lässt an der Seriosität zweifeln. Auch bei der Auswahl der Gesprächspartner liegt der Verdacht nahe, dass das erarbeitete Ergebnis von vornherein angestrebt wurde. Dort, wo eine politische Präferenz erkennbar ist, sind die Gesprächspartner vor allem Vertreter der Linken, Grünen und der SPD. Aber vielleicht verbergen sich ja Liberale und Konservative unter den anonymen Positionen „Lokaler politischer Akteur“, „Journalist des MDR“, „Vertreter des Gemeindevorstands Ahmadiyya“, „Person aus der Bildungspolitik“, „Lokale zivilgesellschaftliche AkteurInnen“ oder „Zwei Personen aus der Zivilgesellschaft, die anonym bleiben wollen“.

Als Begründung geben die Macher an, dass es in Deutschland heute Zivilcourage erfordere, im Breiten Bündnis der Besten der Guten gegen Rechts zu marschieren.

<

blockquote class=“quote“>Also eigentlich haben einige Thüringer und Sachsen, die gezielt ausgewählt wurden und dennoch zum Teil völlig anonym bleiben, den Göttinger Wissenschaftlern erzählt, wie rechtsextrem der Osten ist, und die Beauftragte der Bundesregierung verkündet dieses Ergebnis über alle Medien. Das allein würde für ein ungläubiges Dauerkopfschütteln schon reichen. Doch nun wird diesem Irrwitz noch die Krone aufgesetzt. Selbst unter den wenigen Namen, die genannt werden, scheinen nicht alle echt zu sein. Sciencefiles berichtet von einem Verdacht, dass im Auftrag der Bundesregierung auch Fake-News verbreitet worden sein könnten:
</blockquote

Diese Pikanterie schafft es dann bis in die Welt.

Die Bundesregierung geriet dadurch in Erklärungsnot und offenbarte noch weitere Abgründe.

SPD-Minister versuchen linksextremistische Netzwerke und Anliegen mit wissenschaftlichen Weihen zu adeln

Der Münchner Buntstasi-Forscher und Autor des Buches „Der Linksstaat“ Christian Jung hat seine Plattform Metropolico.org inzwischen in Journalistenwatch.com von Thomas Böhm überführt.
arbeitet heraus, dass die Studie aus dem Buntstasi-Milieu stammt und dessen Förderung propagiert:

Der Beginn ist noch harmlos. Auf Seite 9 wird einem klar: Die Autoren haben Probleme mit Patriotismus und pflegen dafür ein sehr linkes Weltbild, das sie – der Sozialismus galt schon einmal als „Wissenschaft“ – als Ergebnis streng rationaler Forschung ausgeben: Ein Gefühl der Zugehörigkeit, der „kollektiven Identität“, gehe „immer mit einer Abgrenzung gegenüber einem Außen, einer negativen Identität, einher“. Es scheint schlimm für ein linkes Forscherkollektiv, wenn sich ein Bayer als solcher fühlt und es ihm der Thüringer oder Sachse, ja sogar der Dresdner gleichtut.

Dieser „Studie“ etwas wirklich Konkretes zur Verbreitung des Rechtsextremismus in Deutschland zu entnehmen, gleicht dem Versuch, mit einer Gabel eine Wassersuppe zu essen. Sehr viel Substanz erhält das Machwerk im Auftrag des Wirtschaftsministeriums nicht. Die Presseabteilung sah sich nicht in der Lage sah, JouWatch die Kosten für dieses mitzuteilen.

Der Linksextremismus – wie der Rechtsextremismus, Feind der freien Gesellschaft – kommt nicht nur besser weg als alles was „rechts“ ist. So heißt es etwa auf Seite 15: „Dadurch (durch Verwendung des Begriffes Extremismus, Anm. d. Red.) wird nicht nur die „demokratische Mitte“ normativ aufgeladen, auch der sogenannte Links- und Rechtsextremismus werden tendenziell gleichgesetzt.“

Ein Vorwurf, den man den Verfassern der Studie nicht machen kann. Propagieren sie doch die Antifa als Heilmittel gegen den Rechtsextremismus, wie man auf Seite 176 lesen kann (Hervorhebung durch JouWatch):

„Und dies (Kampf gegen Rechts, Anm. d. Red.) geschieht namentlich durch kulturelle UnternehmerInnen wie Fassmann oder die linke Szene, die den Chemnitzer Sonnenberg nicht als Rückzugsgebiet der Rechten akzeptieren will und die, im Gegensatz zur städtischen Relativierung oder Ignoranz eines Rechtsextremismusproblems, mit Aktionen bis hin zur linken Militanz das rechte Problem zumindest öffentlich adressiert.“

Die Auftraggeberin der Studie, die Ostbeauftragte Iris Gleicke, ist dennoch angetan von den Vorschlägen zum Einsatz der Antifa.

Die Studie, so Gleicke in der Pressekonferenz zur Veröffentlichung der Studie, gebe „aber auch Auskunft darüber, welche Mechanismen eben da sind, um da Gegenwehr zu leisten“. Aus der Langfassung der Studie könne man „eine ganze Menge lernen“. Dabei müsse man aber vorsichtig sein: „Ich weiß sehr wohl, dass nicht jede Aktionsform der Gegenwehr, des Gesichtzeigens in jeder Region positiv wirkt. Also man muss wirklich ganz genau schauen, was in der eigenen Region die Problemlage ist und mit welchen Aktionsformen man da rangehen kann.“

Die Studie führt auch an, dass es in den Universitätsstädten leichter ist, „Gegenproteste“ zu organisieren, was an den vielen linken Studenten liege. Nach Lektüre der Studie erklärt die SPD-Politikerin denn auch: „Es ist schwieriger im ländlichen Raum, die Gegenwehr zu organisieren.“

Für Gleicke ist der Schluss daraus eindeutig: „Wir brauchen die Programme mit denen wir die Akteure vor Ort unterstützen. Das macht [Bundesfamilienministerin Manuela] Schwesig, die hat ihren Haushalt an der Stelle verdoppelt. Das machen andere aber auch, es gibt ja dieses Programm „Zusammenhalt durch Teilhabe“, das macht das Innenministerium. Ich stecke da als Ostbeauftragte auch drin – mit finanziellen Mitteln – wo wir Akteure in Feuerwehren und Sportvereinen zu Demokratielotsen machen. Die müssen dann halt auch sich neben den Bürgermeister stellen und natürlich auch als Demokratielotsen unterwegs sein. Solche Dinge brauchen wir. Weil, dadurch, dass wir darüber reden, ist vor Ort noch nicht das Problem gelöst. Die Lösung liegt in der Tat vor Ort und wir müssen Menschen, die gutwillig sind, dabei unterstützen und sie dabei unterhaken. Das ist mir ganz wichtig.“

Geld ist tatsächlich im Kampf gegen Rechts genügend vorhanden. Alleine die Programme Manuela Schwesigs („Demokratie leben!“, über 100 Millionen im Jahr) und das Programm „Zusammenhalt durch Teilhabe“ (12 Millionen im Jahr) können eine ganze Armee von „Akteuren vor Ort“ finanzieren.

Welche Bündnisse Gleicke, die Studie aber auch Familienministerin Manuela Schwesig hierbei vor Augen haben, wird unter anderem auf Seite 92 und bei den Quelleangaben der Untersuchung deutlich: „Dresden Nazifrei“ wird nicht nur wegen einer Demonstration gegen Pegida erwähnt, sondern wird auf Seite 209 auch als Online-Quelle für die famosen Erkenntnisse der Forscher aufgeführt.

Wer steckt aber hinter der Organisation, der Schwesig einst den Smart Hero Award überreichte? Bei „Dresden Nazifrei“ handelt es sich um einen Ableger der „Interventionistischen Linken“.

Die „Interventionistische Linke“ will den revolutionären Bruch. Nicht zuletzt deshalb wird sie durch den Verfassungsschutz beobachtet, sondern auch, weil sie Geld für den bewaffneten revolutionären Kampf im Ausland sammelt. Etwa 100.000 Euro konnten durch die IL für die Genossen im Kampf eingesammelt werden. Das mag auch daran liegen, dass die Bürokosten durch die Unterstützung der Grünen gering gehalten werden. Denn Dresden Nazifrei hat im Bürgerbüro der Grünen in Dresden Unterschlupf gefunden.

Von dort aus pusten die Figuren hinter Dresden Nazifrei dann die Nachricht in den social media Äther, sie seien der Schwarze Block – und das sei auch gut so.

„Wir sind das, was ihr den ’schwarzen Block ́ nennt. Er ist Teil von uns, er ist bei uns im Bündnis. Und ohne ihn, würde es weder dieses Bündnis geben, noch hätten wir je einen Nazi-Großaufmarsch blockiert. Dresden Nazifrei ohne die radikale Antifa wird es nicht geben! Und das ist auch gut so.“

Wertvoll ist die Studie jedoch im Hinblick darauf, was linke Politiker und auch die Autoren der Studie unter „Zivilgesellschaft“ verstehen. Denn hier lässt es sich fast ohne Beschönigung nachlesen. So heißt es auf Seite 92 noch etwas schwammig:

„Das Unbehagen der linksliberalen Zivilgesellschaft gegenüber der sächsischen Union lässt sich zum anderen aber auch damit erklären, dass diese besonders konservativ ist.“

Schon deutlicher wird es da auf Seite 173:

„[…] die Klage über eine nicht real existierende Zivilgesellschaft zu vernehmen, welche nur dem Anschein nach so breit aufgestellt sei – dieses Bild entstehe lediglich, so ein Interviewpartner, da die radikale Linke und weitere zivilgesellschaftliche AkteurInnen in Erfurt besser als in Dresden zusammenarbeiteten.“

Daraus ziehen die „Forscher“ den Schluss:

„Zugleich wird dadurch ein weiterer Unterschied zu Sachsen erkennbar: Während in Sachsen die Zivilgesellschaft nicht selten unter Linksextremismusverdacht gestellt wird, ist die Thüringer Zivilgesellschaft weitaus enger mit der linken Szene verwoben, ohne dass dies per se als Hinderungsgrund für ihre politische Unterstützung angesehen wird.“

Manch einer wird die Vorsicht der Sachsen im Vergleich zu den Thüringern, anders als die linken Sozialforscher, eher beruhigend finden.

Die Münchner LMU musste neulich eine ähnlich unseriöse Hetzstudie zurückziehen, die sie im Auftrag von Dr. Miriam Heigls Städtischer “Fachstelle für Demokratie” erstellt hatte.

Wenn Fachstellen die “Demokratie” betreuen, geht es ihnen in Wirklichkeit regelmäßig um autoritären Humanitarismus. Demokratie braucht ein paar Spielregeln und muss diese wehrhaft verteidigen. “Freiheitlich-Demokratische Grundordnung” (FDGO) nennt man die Spielregeln auch. Demokratieskeptische MenschenrechtlerInnen versuchen der FDGO weitere Regeln unterzujubeln, um denen, die als “Demokraten” zum Diskurs zugelassen werden wollen, allerlei humanitäre Glaubensbekenntnisse abzuverlangen, auf die sie ihre Hegemonie aufbauen. Wer sich dem autoritären Humanitarismus nicht unterwirft, ist fortan Rechtspopulist und steht unter Beobachtung. Auch unter den 15 Thesen von Özoĝuz und ihrem Breiten Bündnis findet sich diese orwellsche Begriffsverschiebung.


Bayern ist frei. Bunte Kartelle passen nicht zu uns. Wir diskutieren auch auf FB. Wir fördern Volksbildung im Sinne einer Befähigung des Souveräns zur Artikulation seiner Interessen. Helfen Sie uns dabei!

Ein Gedanke zu „Bundesregierung verschenkt 1/2 Mio € für pseudowissenschaftliche Nazifizierungsstudie“

  1. Die Propaganda die über uns schwebt ist so raffiniert eingefäldelt: GEZ Neuordnung (gekaufte Journalisten); Pseudostudien speisen, Nachritenagenturen, Medien, Rundfunkalstalten und Bildungseinrichtungen. Die Fake-News kursieren quasi wie in einem Durchlauferzitzer. Wenn man 20 mal immer wieder dieselbe Fake-News hört hat sie sich irgendwann ins Hirn eingebrannt. Das ist nicht nur Propaganda sondern übelste Agitation wie in Diktaturen. So funktioniert Deutschland seit den letzten Wahlen!!! So raffiniert austariert und dosiert. Manno … und die breite Masse fällt darauf rein … die tägliche Gehirnwäsche ist so irre. Es scheint, die Menschen haben sich schon daran gewöhnt. Hautsache der Malle-Urlaub ist gesichert. Wie Lämminge plappern sie dann das nach was ihnen die Medien vorkauen. Kein selbständiges Denken und keine eigene Kritik mehr. Publizierte Fake-News im Auftrag der Regierung!!! Und niemand geht dafür auf die Straße. Das ist so unglaublich wie selbstzufrieden die Leute hier sind.

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