Die Identitären – Der neue Trend zum Konservativen

Fernsehen in der Schweiz ist teuer. So betragen die Radio- und Fernsehgebühren inzwischen 451,10  Franken pro Jahr.  Dies entspricht circa 413 Euro pro Jahr, bzw. 34 Euro pro Monat. Allerdings hat sich das Schweizervolk in einer Volksabstimmung freiwillig dafür entschieden. Die Berichterstattung unterscheidet sich jedoch teilweise erheblich von dem, was den bundesdeutschen Mediennutzern vorgesetzt wird.

Beispiel: Identitäre.  Über diese oppositionelle konservative Protestgruppierung werden von öffentlich-rechtlichen Sendern in Deutschland Fake-News verbreitet:

Wie klar zu erkennen ist, haben die Identitären lediglich spontan sich vor dem Justizministerium positioniert, um gegen den Justizminister Heiko Maas und sein Zensurgesetz zu demonstrieren. Dieser befand sich gerade in einer internen Sitzung. Eine (versuchte) Stürmung hat zu keinem Zeitpunkt stattgefunden:

Heiko Maas stolperte mit Wasserflaschen zu  der Buntstasi-Gruppe hinüber, die sich spontan als Gegner der Identitären versammelt hatte aber die Annahme des maasschen Wassers verweigerte. Es schaut somit danach aus, daß der Innenminister nicht einmal ebenbürtig mit den AntiFaschisten ist, sprich nicht einmal dem eigenen Nachwuchs das Wasser reichen kann, wie auf dem kompletten Mitschnitt der Aktion zu sehen ist:

Maasens Parteikollege Ralf Stegner, der in Schleswig Holstein eine krachende Wahlniederlage eingefahren hat, twitterte einst:

Fakt bleibt, man muss Positionen und Personal der Rechtspopulisten attackieren, weil sie gestrig, intolerant, rechtsaußen und gefährlich sind!

Doch eine  „Attacke“, bzw. Provokation von Heiko Maas zum Nachteil der Identitären  schlug schon im Ansatz fehl. Die Polizei unterband dies und schickte den Angreifer zurück ins Innenministerium.

Polizisten (links, vorne) halten Heiko Maas zurück

Auch in der kompletten Darstellung der Identitären Bewegung greifen öffentlich -Sender wie der WDR mangels echter Nazis auf gespielte „Erklärnazis“ zurück, um das Bild eines „Nazis“ zu zeichen und zu erklären, wie dieser nur in der bunten Traumwelt existiert.  Martin Sellner von der Identitären Bewegung hat sich den gebührenfinanzierten Propagandafilm angetan und dokumentiert:

Ganz anders das öffentlich-rechtliche Fernsehen in der Schweiz. Hier berichtet SF – Kultur unter der Überschrift: „Die Identitären – Der Trend zum konservativen Hippietum“ recht ausgewogen über die neue Protestbewegung:

In der Videobeschreibung darunter steht:

Sie sehen sich als reaktionäre Hippies, pochen auf keltische Wurzeln und auf das anarchische Rebellentum zu Zeiten der französischen Revolution. Doch in ihren fröhlich-ironischen Liedern beziehen die jungen Frauen und Männer der Gruppe «Les Brigandes» («Die Briganten») klare Positionen: gegen Multikulti, Globalisierung und Immigration, gegen den Islam genauso wie gegen den US-Kulturimperialismus. Und sie haben Erfolg damit bei ihresgleichen, den «Identitären», einer breiten Bewegung von nostalgischen Sozialromantikern, die sich nach einem Europa der indigenen Volksstämme zurücksehnen.

Mehr Kultur: http://www.srf.ch/kultur/

Mehr Kulturplatz: https://www.srf.ch/sendungen/kulturplatz

Von „Rechtsextremismus“ – also der Unterstellung, man wolle  politische Ziele mit Gewalt umsetzen – ist hier im Schweizer Fernsehen nicht ansatzweise die Rede. In Deutschland jedoch meint der Verfassungsschutz #VSBeobachtemich , wenn man im demokratischen Diskurs die Identitären verteidigt, dies bereits ausreichen soll, um unter die Beobachtung des Verfassungsschutzes gestellt zu werden. #VSBeobachtemich war unser Hashtag zu dieser diktatorischen Logik.

Die identitäre kulturell bereichende Musik, die im Schweizer öffentlich-rechtlichen Fernsehen vorgestellt wurde, kann man übrigens auch mit deutschen Untertiteln finden:

Und einen Gruß an den Verfassungsschutz gibt es von den „Identitären“ auch:

7 Kommentare zu “Die Identitären – Der neue Trend zum Konservativen”

  1. zahle ich mit rundfunkbeitrag und kabelgebühren (in der miete aufgeführt, 13,8 oder so) in deutschland, bei weit weniger einkommen, auch

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