Martin Schulz für Angela Merkel als Kanzlerin

Martin Schulz kann nicht nur tolle Milchmädchen-Rechnungen präsentieren, sondern bringt auch richtig „frischen Wind“ in den Wahlkampf.

In einem Post auf Facebook hat sich Kanzlerkandidat der SPD indirekt für Angela Merkel als „Pfeife“ für die nächste Wahlsaison ausgesprochen.

Im Orginal postete der SPD-Kandidat

„Super, dass Bibiana Steinhaus nächste Saison in der Bundesliga pfeifen wird. Jedem der mir einen Grund dagegen nennen kann, schenke ich gerne ein Grundgesetz“

Damit nimmt Martin Schulz offenbar Bezug auf Artikel 3 Abs 2 des Grundgesetzes, in dem steht:

Männer und Frauen sind gleichberechtigt

Daraus leitet der SPD-Kandidat aus unserer Sicht somit ab, daß jeder, der dagegen ist, daß Bibiana Steinhaus in der nächsten Bundesligasaison pfeift, offenbar ein Grundgesetz als Geschenk benötigt.

Übertragen auf die Politik heißt der „Fussballpost“ von Martin Schulz dann der Logik folgend aus unserer Sicht folgendermaßen:

Super, daß Angela Merkel wieder als Kanzlerin im Bundestag vorgeschlagen wird. Jedem der mir einen Grund nennen kann, warum sie nicht Kanzlerin werden soll, schenke ich gern ein Grundgesetz.

 

Endlager Humanitärstaat

Das könnte für Angela Merkel reichen, um wieder Kanzlerin zu werden. Immerhin hat Martin Schulz indirekt eines der besten Argumente gebracht, warum „Angela Merkel“ wieder Kanzlerin werden soll. Ansonsten haben wir ja auch nichts  gefunden, was sich in der Amtszeit der Großen Koalition (SPD/CDU) unter Angela Merkel positiv entwickelt hat und man daher als Argument bringen kann. So hat sich die Sicherheitslage in Deutschland massiv verschlechtert, die Integrationsprobleme sind stark angewachsen und die Löhne sind  im Vergleich zur Preisentwicklung rückläufig. Immer mehr Menschen sind armutsgefährdet, und die Geburtenrate geht zurück usw.  Es war also seitens der Menschenrechtler richtig, zumindest das Argument, daß man Frau Merkel aufgrund des Grundgesetzes („Frauen sind gleichberechtigt“) unterstützen muss, nun  in der heissen Phase des Bundestagswahlkampfes nochmal hervorgehoben zu präsentieren.

Unterdessen scheint das Zensur-Gesetz des SPD – Innenministers Maas verfassungswidrig zu sein. Martin Schulz tut also gut daran, daß Grundgesetz vielleicht erstmal selber zu lesen, oder es dem Parteikollegen Maas zu erklären.

 

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