Landwirt wegen „Drecksvolk“ vor Gericht

Der Landwirt Toni Pahlig aus dem sächsischen Coswig wurde von der Polizei vor Gericht gezerrt, weil er Asylbewerber, die seine Schafe stahlen und schächteten, auf FB als „Drecksvolk“ bezeichnete. Die Diebe kommen unbehlligt davon da nicht fassbar oder bereits in viel schwerere Straftaten verwickelt.
Pahlig wurde freigesprochen, weil er glaubhaft machen konnte, dass seine Äußerung sich auf bestimmte Schafsdiebe und nicht auf das Flüchtlingsvolk als ganzes bezog.
Die Leitmedien berichten von einem volkspädagogisch wertvollen Fall, in dem die Grenzen der Meinungsfreiheit exemplarisch aufgezeigt wurden.
Weniger liest man darüber, dass dieser Fall die knappen Ressourcen der Polizei und Justiz und des Landwirtes selber beanspruchen musste.  Waschkorbweise bunte Maulkörbe maaszuschneidern  ist nach wie vor offenbar erste politische Priorität.
Noch weniger liest man davon, dass sich die Initiative Einprozent des Falls angenommen und den Landwirt unterstützt hatte.
Wenn man davon überhaupt liest, dann nur im Zusammenhang mit dem Kampf gegen Rechts, auf den nun weitere Aufgaben zukommen. Freie Presse berichtet von der Anwesenheit einer Unterstützergruppe von Einprozent bei dem Gerichtstermin. Zwar bescheinigt der Artikel der Gruppe ein zivilisiertes Auftreten, aber er beschäftigt sich ausführlich anhand von Beispielen mit dem grundsätzlichen Bedrohungspotenzial, das von rechtsextremistischen Gerichtsbeobachtern ausgehe.
Das demonstrative Erscheinen bei Gerichtsterminen zum Zwecke der Einschüchterung der Justiz ist grundsätzlich durchaus ein ernst zu nehmendes Problem. Man munkelt viel über die mäßigende Wirkung von Araberclans auf ohnehin milde Richter.  Umgekehrt wurde in den USA der bislang unbescholtene, strebsame und hochprofessionelle Polizist Daniel Holtzclaw zu 260 Jahren Gefängnis verurteilt, nachdem die Justiz unter dem Druck von Black Lives Matter und geneigten Medien einen Sündenbock brauchte und allerlei dubiose Zeuginnen zusammen rief, um ihm ganz unwahrscheinliche Sexualdelikte anzudichten, wobei die Hälfte der Zeuginnen sich als Lügnerinnen mit kriminellem oder kriminogenem Lebenswandel erwies. Während des Prozesses standen BLM-Leute in der Nähe und forderten lautstark die Höchststrafe. Wenn es ihnen gelingt, diesen Fall zu etablieren, kann auf diese Weise ihre Propaganda einen großen Schritt vorwärts machen. Nach kritisch-distanzierter Medienberichterstattung gegenüber BLM suchte man zur entscheidenden Zeit jedoch vergeblich.
Die neurechte Journalistin Michelle Malkin hat sich deshalb des Falls angenommen:
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