„Acht bis zehn Millionen Migranten sind auf dem Weg nach Europa“

Erneut hören wir Schätzungen von anschwelleneden Migrationsbewegungen in zweistelliger Millionenhöhe. 75 Millionen bis 2050 schätzt das staatliche italienische Politikberatungsinstitut CNEL.it, 30 Millionen in 10 Jahren erwartet der Präsident des Europäischen Parlaments, jetzt 10 Millionen in noch kürzerer Zeit. Ähnliche Erwartungen äußern Vertreter Michael Møller von der UNO in Genf, Bundesentwicklungsminister Gert Müller (CSU) und Bayerns Finanzmnister Markus Söder (CSU). Millionen einwanderungswillilge junge Männer müssten nach geltendem Asylgrundrecht einschließlich Nichtzurückweisungsprinzip, wie es vom Europäischen Gerichtshof für Menschenrechte aktivistisch aber zugleich auch schlüssig ausgelegt wird, hereingelassen werden und könnten dann zum großen Teil bleiben und Großfamilien nachziehen. Wenn von „Schutz der Außengrenzen“ die Rede ist, ist nur eine ordentliche Abwicklung gemeint. Mehr schafft auch Viktor Orbán nicht.  Durch Transitzonen oder außereuropäische Puffer lässt sich die Zahl zwar reduzieren, aber auch dann ist noch mit sechs- oder siebenstelligen Zahlen an „echten Flüchtlingen“ zu rechnen.   Bei manchen afrikanischen Ländern beträgt heute die Anerkennungsquote 90%. Das Asylsystem wurde nicht für scheiternde und gescheiterte Staaten einer afroislamischen Elendsreproduktionszone geschaffen. Es wäre auch weder praktikabel noch gerecht, aus den verzweifelten Überbevölkerungsflüchtlingen diejenigen herauszusuchen, die aufgrund echter politischer Ambitionen von einer ordentlichen Regierung verfolgt werden.   Bürgerkrieg und ethnisch-religiöse Verfolgung stellen sich bei Überbevölkerung auch ohne Regierungshandeln wie von selbt ein, und die scheiternden tribalistischen Gesellschaften sind daraufhin angelegt.    Martin Neuffer (SPD) erkannte dies 1982 in seinem Buch „Die Erde wächst nicht mit“. Dennoch kreist unsere Debatte noch immer innerhalb der weltfremden Kategorien des Asylrechts.
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philosophia perennis

(David Berger) In einem ausführlichen Beitrag für das US-Thinktank „Gatestone Institut“ warnt Soeren Kern vor einer bevorstehenden Migrantenwelle in Europa, die alles bisher Dagewesene in den Schatten stellen wird. Kurz die wichtigsten Fakten aus dem Artikel:

♦ „Im Sinne der öffentlichen Ordnung und inneren Sicherheit muss ich ganz einfach wissen, wer in unser Land kommt“, sagt Österreichs Innenminister Wolfgang Sobotka.

♦ Die Türkei scheint entschlossen, Europa so oder so mit Migranten zu fluten: entweder mit Europas Erlaubnis im Zuge eines visafreien Reisens oder ohne Europas Erlaubnis als Rache für das Nichterteilen der Visafreiheit.

♦ Die in Italien eintreffenden Migranten sind zum allergrößten Teil Wirtschaftsmigranten, die auf der Suche nach einem besseren Leben in Europa sind. Legitime Asylsuchende oder Flüchtlinge aus Kriegsgebieten scheinen nur einen sehr kleinen Teil auszumachen.

♦ Der Direktor des Büros der Vereinten Nationen in Genf, Michael Møller, hat gewarnt, Europa müsse sich auf die Ankunft von…

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