Einbruch @ SPD: „Dafür muss nicht der Bürger zahlen“

„Klau-Banden fallen über München her“ titelte vorgestern die TZ. 155 Millionen € jährlich beträgt der Schaden, den Diebe und Einbrecher insbesondere in den Flaniermeilen der Innenstadt verursachen. Zwischen den Zeilen des ausführlichen Artikels kann man Hinweise dafür entnehmen, dass das Erblühen dieser Art der Kriminalität eine Frucht des entgrenzten Europäischen Binnenmarktes ist, und dass fahrendes Volk aus Osteuropa dabei eine große Rolle spielt. Kinder werden systematisch für Hilfsdienste eingesetzt, bei denen man leicht gefasst werden kann. So minimieren die professionalisierten Verbrecherbanden ihr Risiko. Ebenfalls der Risikominimierung dient das kaltblütige Ermorden von Hausbewohnern. München ist aufgrund seiner Grenznähe ähnlich wie Freiburg oder Görlitz relativ stark betroffen.
Gestern abend wurde bei „Hart aber Fair“ über das Thema gesprochen. Propeller-Karl Lauterbach von der SPD erklärte dazu: „Das muss nicht der Bürger bezahlen, das muss der Staat bezahlen“. Mehrere rotgrüne Politiker aus NRW schienen sich um Kopf und Kragen zu reden. Plasberg frage nach: „Wollen Sie wirklich damit zitiert werden?“  Während des Wahlkampfs haben sich immer wieder SPD-Vertreter um Kopf und Kragen geredet.   So etwa durch Werbung für gescheiterte egalitärfrömmlerische Bildungskonzepte mit orthografisch fehlerhaften Sprüchen.   Die NRW-SPD strauchelt sichtlich.

Als Experte für die Ökonomie des Krankenversicherungswesens sieht Lauterbach es als seine Aufgabe an, die volkswirtschaftlichen Vorteile der Vergemeinschaftung anzupreisen. Vielleicht wäre es vorteilhaft, wenn der Staat den Bürger stärker für erlittene Verbrechen entschädigen würde.  Vielleicht sollte der Staat auch dem Bürger bei der Daseinsvorsorge für die von ihm verursachten Probleme unter die Arme greifen.

SPD-AbsturzDoch Vergemeinschaftung erzeugt Moralrisiken. Am Ende zahlt in jedem Fall der Bürger. In letzter Zeit reden immer wieder insbesondere sozialdemokratische Politiker so, als ob staatliches Geld auf den Bäumen wüchse. In SPD-geführten Ländern wie NRW, von wo Martin Schulz kommt, kennt kaum noch jemand eine andere Vorstellung von Politik als die, mit einem staatlichen Füllhorn die Probleme zu bewerfen und Bruchlinien zuzukleistern. Da aber solche Füllhörner immer weniger zur Verfügung stehen,neigt sich die sozialdemokratische Epoche mitsamt ihren Protagonisten dem Ende zu.  Der Schulz-Effekt beschleunigt den Abstieg offenbar noch.

„Gesundheitsexperte“ Karl Lauterbach (SPD) genießt in der Ärzteschaft den Ruf eines Salonbolschewisten der Medizin. Keine Erfahrung am Krankenbett, aber ein Hoher Priester fixer Ideen wie der „Bürgerversicherung“, die vielen niedergelassenen Ärzten das Genick brechen wird.

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Karl Lauterbach lebt wie die Made im Speck, trällert aber effekthaschend getrieben aus Profilneurose das Lied der „sozialen Gerechtigkeit“. Ulla Schmidt (SPD), die letzte Ministerin der Genossen im Gesundheitsministerium hat für verbrannte Erde im Gesundheitswesen gesorgt. Von der Einführung der sogenannten „Praxisgebühr“ bis hin zum Plan, Arztpraxen wie im Kommunismus durch „Medizinische Versorgungszentren“ zu ersetzen und einer ausufernden Bürokratie auf dem Rücken von Ärzten und Patienten erwiesen sich alle Reformambitionen von Ulla Schmidt als Rückschritt und Bürokratiemonster. Dies führt im Jahr 2009 dazu, daß Ärzte in Scharen auf die Straße gingen, um gegen die dilettantische Politik einer SPD-Politikerin zu demonstrieren.

Anhang

Sigmar Gabriel hat Korruption neuvermessen. Er giftet auch genau so hemmungslos wie Kapo Schulz gegen ungläubiges Pack und ausländische Ratten.
Nach Saarland und Schleswig-Holstein droht Rotgrün auch in NRW eine Wahlniederlage. Der Auftritt bei Plasberg wendete sie ebenso wenig ab wie das Wahlinserat der SPD zur Bildungspolitik.


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