Angst vor Le Pen: 0,5 Millionen Franzosen dürfen doppelt abstimmen

Nach dem Vorbild von Österreich bei der es zu massiven Unregelmässigkeiten durch Wahlkarten kam, weshalb dort die Bundespräsidentenwahl wiederholt werden musste, wurden nun auch in Frankreich „aus Versehen“ 500.000 Stimmkarten (!) doppelt ausgegeben.

Express.uk berichtet:

Half a million people received duplicate polling cards in the post, which would allow them to cast two votes at the first round of the election, held on April 23.

Eine halbe Million Menschen haben also 2 Wahlkarten mit einem Code in ihrer Post gehabt, der es ihnen erlaubt, doppelt für die erste Runde der Präsidentenwahl abzustimmen, bei der Marine Le Pen als Favoritin gilt. Mit den „2 codes“ , die sie erhalten haben, können sie sich somit am PC einloggen und so recht einfach doppelt abstimmen. Es werden wohl fast alle dann diese 2 Codes auch benützen. Die einzige Möglichkeit, wie sie bestraft werden könnten, wäre, wenn sie selbst zur Polizei gehen und zeigen, was sie gemacht haben.

Marine Le Pen kann dagegen erst nach der Wahl klagen. Eine „große Sache“ scheint sie auch nicht draus zu machen; es gilt wohl als relativ sicher, daß sie in die Stichwahl kommt.
Von dem katastrophalen „unabsichtlichen“ Fehler, – es geht hier um ne halbe Million Stimmen – könnten vor allem die die euroskeptische Linke profitieren, wie Express.uk weiter berichtet:

Far left candidate Jean-Luc Melenchon, who has surged in the polls recently and threatens to break into the leadership race against Ms Le Pen and Mr Macron, could also benefit from this catastrophic error.

Wir gehen von rund 1-2% weniger Stimmen aufgrund dieser bunten „Fehler“ für  Le Pen aus.  Damit kann dann die deutsche Lügenpresse wieder vom Bunten Aufschwung fantasieren. Am Einzug in die Stichwahl der Front National Kandidatin Le PEN dürfte das wohl nichts ändern. Sie liegt bei einem soliden Stammwählerpotential von circa 25%, abzüglich 2% wären das immer noch 23%. Interessant dürfte dann auch werden, ob es dann in manchen Gebieten eine Wahlbeteiligung von bis zu 200% gibt, und ob es für den linken Euroskeptiker Mélenchon dann tatsächlich in die Stichwahl reicht. Er müsste dann noch den globalliberalen Macron und den konservativen Fillon ausstechen.

Käme Mélenchon tatsächlich in die Stichwahl, dann könnten damit die Chancen von Marine Le Pen steigen. Denn normalerweise liegt das Potential beim Front National im Maximum bei 49 % – was die Ergebnisse in  Regionen zeigten – aber bei einem Duell Extrem Links gegen den Patriotismus würden dann doch die Mehrheit der bürgerlichen Rechten entweder zu Hause bleiben oder Marine Le Pen als „kleineres Übel“ zur Präsidentin wählen. In diesem Fall könnten die bunten Demokratieskeptiker die Präsidentenwahl wiederum anfechten. Schließlich wurde ja ein Fehler begangen. Die Verschickung der doppelten Wahlkarten könnte so auch als Rückversicherung“ gegen den GAU dienen. Käme Macron oder Fillon in die Stichwahl, so hat Le Pen hingegen kaum eine Aussicht auf die Präsidentschaft.

BAYERN IST FREI bleibt am Thema dran und wird umfassend von den Wahlen in Frankreich berichten.

Anhang:

  • In Deutschland wird der Präsident nicht durch die Vergabe von ein oder zwei Wahlkarten an die Bürger ( je nach Stand ) bestimmt, sondern durch den Bunteskarnewahl.
  • Auch in  Thüringen – der Verband wird geführt von Björn Höcke – bleiben die Rechtspopulisten vom erfundenen „Schulz-Effekt“ verschont. Die AFD kommt dort auf solide 19%. Damit würde die AFD um 9% gegenüber der letzten Wahl zulegen. Die Nazifizierung erreichte somit überhaupt nicht das gewünschte Ergebnis beim Wähler. Die Bunten Grünen müssen hingegen um die 5% Hürde bangen. Ihnen werden genau 5% prognostiziert. Der FDP 4. Im Saarland hat es am Ende für beide nicht gereicht.
  • Nicht nur „Fehler“ werden begangen, auch Anschläge von Linksextremisten auf die Wahlkampfzentralen des Front National. Le Pen überlebte in ihrer Kindheit bereits durch Glück einen Terroranschlag.
  • In einer Fernsehdiskussion erklärte Marine Le Pen, dass Frankreich an Deportationen von Juden durch das Dritte Reich, das Frankreich über eine Marionettenregierung beherrschte, nicht schuld sei. Hiermit habe sie sich verraten, frohlockt die Springer-Welt. Nun sei sie für moderate Wähler unwählbar, da nicht mehr weit genug von ihrem Vater entfernt. Jean-Marie Le Pen hatte einmal gesagt, der Holokaust sei ein „Detail des zweiten Weltkriegs“.  Ähnliches sagt auch der mit jüdischen Preisen überhäufte jüdische Zeitgeschichtsprofessor Samuel Moyn. Für die damaligen politischen Entscheidungen spielte das Schicksal der europäischen Juden laut Moyn tatsächlich eine untergeordnete Rolle. Weder Roosevelt noch die Gründer der UNO interessierten sich dafür.  Seinen Namen und seine überragende politische Bedeutung erhielt der Holokaust erst mehr als 20 Jahre danach.   Éric Zemmour wurde letztes Jahr auch von Leitmedien attackiert, weil er Gelehrte zitierte, die der Regierung Pétain bescheinigen, sie habe die jüdischen Franzosen vor dem Zugriff ihrer Berliner Obrigkeit gerettet.  Das Bedürfnis, Frankreich auch in den Schmutz zu ziehen, ist den französischen Leitmedien seit etwa 20 Jahren heilig.  Früher war die Meinung von Marine Le Pen vorherrschend.

Bayern ist frei. Bunte Kartelle passen nicht zu uns. Wir diskutieren auch auf FB, VK, G+ und GG. Wir fördern die Volksbildung im Sinne einer Befähigung des Souveräns zur Artikulation seiner Interessen.Helfen Sie uns dabei!




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