Dunja Hayali in der „Jungen Freiheit“: Die AfD tut der Demokratie gut

Wir bloggten auch schon recht scharfzüngig gegen die „hundsgemeine“ Haltungsjournalistin. Sie hat inzwischen offenbar gemerkt, dasss die Selbstinszenierung als Schmähungsopfer nur bis zu einem gewissen Punkt trägt und dass es neben den vielen wehleidig vorgelesenen Schmäh-Mails auch legitime politische Meinungen jenseits des Medienbilder-Empathie-Paradigmas gibt, in das sie sich ähnlich wie Anja Reschke und andere Kolleginnen progressiv verbarikadiert hatte. Nach wie vor will Dunja Hayali Demarkationslinien gegen „Antidemokraten“ ziehen, womit sie offenbar nicht das Breite Bündnis der demokratieskeptischen MenschenrechtlerInnen meint, die derzeit ernsthaft „Schluss mit der Freiheit“ machen wollen.  Aber immerhin bemüht sich Dunja, ihre „Haltung“ zu verfeinern, und in Dieter Stein hat sie einen passenden Gesprächspartner gefunden.  Frauen neigen dazu, sich auf Empathie als Quelle der Erkenntnis und Moral zu stützen, wohingegen Männer eher auf Systematik setzen.  Der Aufstand der Anständigen war weiblich dominiert,  aber in dem Moment, wo sich der Aufstand der Vernünftigen respektabel genug artikuliert und aufstellt, fällt aus den gleichen Gründen Frauen der Friedensschluss leichter.

Kurzmeldungen





philosophia perennis

(David Berger) Ein bisschen wird vielen Lesern die ganze Geschichte wie jene der biblischen Bekehrung vom Saulus zum Paulus vorkommen – nur dass wir es hier mit einer weiblichen Protagonistin zu tun haben:

Dunja Hayali ist zu einer Art anständigem „Cover-Girl“ der konservativen Wochenzeitung „Junge Freiheit “ konvertiert – was offensichtlich ihrer Einstellung sehr gut getan hat.

In dem ganzseitigen Interview mit der Jungen Freiheit, das heute erscheint, hat ZDF-Moderatorin Dunja Hayali von Journalisten mehr Distanz bei der Berichterstattung angemahnt. Sie finde es „sehr befremdlich, wie viele Journalisten ihrer persönlichen Freude über die Kanzlerkandidatur von Martin Schulz in ihrer Berichterstattung freien Lauf gelassen haben“, sagte Hayali gegenüber der Wochenzeitung Junge Freiheit.

Im Gespräch mit der JF forderte Hayali zudem einen unvoreingenommenen Dialog über die politischen Grenzen hinweg.

„Wir müssen die Meinung des anderen aushalten können, ohne sie sofort zu verunglimpfen oder persönlich zu werden.“

Zu einer Demokratie gehörten auch…

Ursprünglichen Post anzeigen 399 weitere Wörter

5 Kommentare zu “Dunja Hayali in der „Jungen Freiheit“: Die AfD tut der Demokratie gut”

  1. Dem Zitat hier:

    „.. Frauen neigen dazu, sich auf Empathie als Quelle der Erkenntnis und Moral zu stützen, wohingegen Männer auf Systematik setzen. ..“

    würde ich nicht unbedingt widersprechen. Und es ist ein Phänomen, dass es gerade Frauen schaffen sich innerhalb kürzester Zeit zu widersprechen.

    Ein Widerspruch in sich? Keine Ahnung, denn zum Glück sind nicht alle Frauen so. Letztgenanntere stellen aber eher die Minorität und nennen die Unfähigkeit, sich „auf ein Thema zu konzentrieren“ (FAZ) lieber als Multitasking dar.

    Wohl eher changierende ‚Erkenntnis‘ oder ‚Moral‘ …
    Siehe unsere geliebten Quoten-Politikerinnen.

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    1. Sorry, Fehler. So ist der Satz richtig:

      „.. Letztgenanntere stellen aber eher die Minorität und die Majorität nennt die Unfähigkeit, sich „auf ein Thema zu konzentrieren“ (FAZ) lieber als überlegenes Multitasking vor ..“

      Falls möglich bitte korrigieren und diese Antwort löschen.
      Danke 🙂

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  2. Ich frage mich gerade: Redet sie aus Kalkühl darüber, weil sie ihren Stuhl retten will, weil sie merkt, daß sich der Wind dreht? Wendehalsmäßig? Oder meint sie es ernst? Sie will noch rechtzeitig die Kurve kriegen. Für andere Kollegen und Betonköpfe wird es immer enger. Sie, die auch die fiesesten Fragen an „besorgte Bürger“ gestellt hat und sie für „diffuse“ Idioten erklärt hat. Werde ich ihr nie verzeihen!!! Es ist natürlich sehr geschickt so einen Kopf auf die Seite der JF zu bekommen. Damit bekommen vermutlich viele Ihrer Kollegen jetzt die Kriese. Gut gemacht Junge Freiheit! Gut thematisiert, BIF!

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  3. Wird den ersten Buntweibern etwa bewußt, was sie angerichtet haben?
    Flennen manche Stefanie Dreses und Sibylle Bergs etwa schon im stillen Kämmerlein, daß sie das alles doch nicht gewollt hätten, sondern nur eine bessere bunte Welt schaffen wollten und daß ja keiner ahnen konnte…?
    Aber so billig sollen sie nicht davonkommen. Sie müssen zur Verantwortung gezogen werden.

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  4. „Jung, dumm, links“ – wie etwa Alfred Röck diagnostiziert oder „Buntweiber“ – 37 Jahre GRÜNE haben in Deutschland gedrillte, unmündige, indoktrinierte Wesen geschaffen wie die von den Morlocks dominierten Eloi in der Zeitmaschine. Manipulierte Wesen vom Typus Teddybärwerfer und Bahnhofsklatscher. Markus Kink beschreibt dies in Form eines Gleichnisses:

    „Tiefe Wasser

    Nach meiner heutigen Debatte mit einem besonders argumentresistenten Exemplar der Gattung Teddybärenwerfer kann ich – ich denke für mich endgültig – sagen, dass bei euch Buntlingen Hopfen und Malz verloren ist.
    Es hat einfach keinen Sinn mit jemandem zu diskutieren, dessen ideologische Scheuklappen sogar noch größer sind als sein aufgeblasenes, linkes Ego.

    Ihr seid wie fette, vollgefressene Möwen, die in der Dünung einer ruhigen Meeresbucht dümpeln.
    Träge geworden von den Abfällen, die die Fischer euch zuwerfen und eure einzige Sorge ist, mit der eigenen Scheiße das Meer nicht zu verpesten.

    Alles in Ordnung in eurer bunten, heilen Welt – denkt Ihr.
    Aber nur, weil ihr die Gefahr nicht sehen könnt, heißt es nicht, dass sie nicht da ist.

    Ihr sitzt satt und zufrieden auf der Oberfläche, lasst euch die Sonne auf die Wänste scheinen und wollt am liebsten von unangenehmen Realitäten nicht belästigt werden.

    Aber die Realität lässt sich nicht ausblenden oder negieren – sie ist längst angekommen.

    Unter der Oberfläche…

    Ein großer Fischschwarm ist in eure ruhige Bucht gekommen. Angelockt vom reichlichen, kostenlosen Futter sind sie zuerst über das Hai-Netz am Eingang der Bucht gesprungen, später haben die Fischer es sogar entfernt, um alle Fische in die Bucht zu lassen.

    Aber selbst das kann euch nicht beunruhigen – schließlich haben die Fischer ja versichert, dass man das schaffe.

    Und außerdem: Die Bucht zu öffnen, war schließlich alternativlos, wie sie euch wieder und wieder versichert haben – das offene Meer ist viel zu gefährlich für all die kleinen Fischlein…

    Und natürlich haben die Fischer recht, wenn sie sagen, dass der Großteil des Schwarmes nur gekommen ist um sich am kostenlosen Futter gütlich zu tun und um sich zu vermehren. In Zukunft soll schließlich der Nachwuchs derer, die noch nicht so lange hier sind, für diejenigen Möwen sorgen, die schon länger hier sind…

    Aber nichts ist, wie es scheint.
    Nur weil Ihr im dunklen, tiefen Wasser nicht seht was dort schwimmt, heißt das natürlich nicht, dass da nichts ist.

    Der Schwarm wächst und gedeiht, lautlos.
    Aber wenn Ihr ganz still haltet, dann könnt Ihr unter euren Füßen spüren, wie er sich bewegt, sich ausdehnt.

    Bald wird er stark genug sein um seinen Platz an der Sonne zu fordern, wird sich nicht mehr mit Brosamen begnügen.

    Ihr da draußen in der ruhigen Mitte der Bucht, feist und vollgefressen, habt noch nicht viel davon mitbekommen – oder wollt nicht verstehen – dass eure Welt sich auflöst.
    Langsam aber sicher.

    Die gemeinen Möwen am Rand der Bucht, die sich in der Brandung abmühen müssen um über die Runden zu kommen, hätten euch sagen können, wie es sich anfühlt.
    Wie es sich anfühlt, mit den fremden Fischen um sicher geglaubten Lebensraum und Nahrung kämpfen zu müssen.

    Und von der Angst, gefressen zu werden.
    Selbst, oder noch schlimmer, die geliebte Familie als Futter für die Raubfische.
    Hauen und stechen – aber Ihr habt euer eigenes Möwenvolk als Pöbel beschimpft und sie als abgehängte Wutvögel verspottet.
    „Unsinn…“ denkt Ihr – eure Fischer haben euch schließlich immer wieder versichert, es kämen nur Fachfische, keine Raubfische.

    Aber sie sind längst da, von den Fischern totgeschwiegen tun sie das, was Raubfische am besten können.

    Töten und fressen.

    Und ein Teil des Lebensraumes Bucht zu werden – davon sind sie weit entfernt. Im Gegenteil hassen sie euch vollgefressene Möwen und eure Möwenprobleme, Schlappschwertfische nennen sie euch.
    Sie propagieren ihre Lebensform als die einzig wahre, das Raubfischtum als einzig gültige Wahrheit.

    Und so ziehen sie ihre Bahnen durch die Bucht, noch verborgen und bekehren andere zum Raubfischtum.

    Noch sind sie in der Minderheit, aber das wird sich bald schon ändern.

    Aber fürchtet euch nicht, meine speckigen Gutmöwen.
    Nicht alle sind wie Ihr.
    Es gibt sie noch, die echten Möwen, die einstehen für das Möwenvolk, aufrecht und stolz.
    Und wir tun, was Möwen schon immer am besten konnten: Wir scheißen auf die Fischer, wir scheißen auf ihre Almosen, die von Rechts wegen ohnehin und gehören.
    Wir jagen unseren Fisch wieder selbst, schicken die Fischerbrut zur Hölle, holen uns unsere Bucht zurück

    Und die Raubfische – die fressen wir auch…

    Markus Kink

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