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Hohe Pforte droht mit neuer Massenmigrationswelle

Wie aus Meldungen der türkischen Presse hervorgeht, droht die  Hohe Pforte damit, massenhaft Migranten wieder in den Schengen-Raum (mit Ziel Niederlande und Deutschland) durchzulassen. Die Rede ist in der türkischen Presse von  15.000 pro Monat. Faktisch könnten es noch viel mehr sein; schließlich sind Millionen Syrer bereits in der Türkei und reisen nur deshalb nicht nach Griechenland, weil im Deal ja vereinbart wurde, daß jeder, der versucht, auf die griechischen Inseln zu gelangen, von den Türken festgenommen wird, was in der Regel eine Haftstrafe nach sich zieht. Das Abkommen gilt noch für dieses Jahr, da in diesem Jahr die Bundestagswahl stattfindet. Doch warum lässt Erdogan noch nicht jetzt den Deal platzen?

Byzantinisches Elfenbeinrelief des 10. Jahrhunderts; links unten ein Stifter, der sich in der byzantinischen Form der Proskynese (griech. Wort für „Anhündelung“, wie kleinasiatische Herrscher sie seit Herodots Zeiten erwarteten)  der Gottesmutter zu Boden wirft (Bayerisches Nationalmuseum München)

Vor  dem Referendum zur türkischen Verfassung will Recep T. Erdoğan Ruhe haben und keine geopolitischen Probleme. Deshalb hat er die Schleusen noch nicht geöffnet.

Erdoğan will sein neues Präsidialsystem unter anderem deshalb einführen, weil er dann ohne Probleme 1,5 bis 2 Millionen sunnitischen Syrern die türkische Staatsbürgerschaft verleihen kann. Von den syrischen „Flüchtlingen“ sind nämlich 98% Sunniten, die wiederum zur Unterstützung sunnitischer Parteien wie der AKP neigen. Die restlichen Syrer, Aleviten, Christen etc. wird Erdoğan nicht einbürgern.  Damit verlieren dann Kemalisten (Säkularisten), Kurden, Aleviten und die restlichen Christen in der Türkei weiter an Rückhalt. Damit wandelt Recep T. Erdoğan durchaus auf den Pfaden der   europäischen Tugend, wie Brüsseler und Straßburger MenschenrechtlerInnen sie anraten (großzügige Vergabe von Staatsbürgerschaft, Integration durch Teilhabe, wertebasierter Globalismus,  Wahl des Volkes durch die Regierung), die ja einst ebenfalls Millionen euro-osmanische Doppelbürgerschaft ermöglicht haben, um transnationalen Parteien eine künftige Wählerschaft zu erschließen.  Dass hierbei unsere Heimat Bayern sich stark verändern wird, haben sie berücksichtigt. Die Buntparteien freuen sich darauf und sehen es als Bereicherung.

Zudem beherrscht die  Türkei  de facto das ägäische Meer, wie sie durch regelmäßige Verletzungen des griechischen Luftraums unterstreicht. Erdoğan kann, wenn er will, zu einem geeigneten Zeitpunkt weitere Milliarden erpressen.  Schon jetzt fließen Milliarden an Fördergeldern jährlich von der EU als „Aufbauhilfe“ in die Türkei, von den zusätzlichen Milliarden aus dem Flüchtlingsdeal gar nicht zu sprechen. Um sein Wahlvolk  in Wallung zu versetzen oder auch zu beruhigen, kann Erdoğan sich entscheiden, vor der Bundestagswahl den Migrationsstrom zu drosseln, wenn er dafür von der Köterrasse passendes Wohlverhalten erntet.

Da die Europäische Menschenrechtskonvention es den europäischen Staaten verbietet, illegale Grenzübertreter abzuweisen (Nichtzurückweisungsprinzip), und da der Straßburger Menschenrechtsgerichtshof sie ferner verpflichtet, auch in fernen Gewässern (wie etwa vor der türkischen oder libyischen Küste) gerettete Asylbewerber ins eigene Land zu bringen, ist Europa Erdoğan ausgeliefert, sofern es ein zweites Idomeni verhindern und die Balkanroute geschlossen halten will (was Grüfris und Leitmedien freilich nicht wollen).   Die Hohe Pforte ist das einzige Bollwerk zwischen Europa und seinen MenschenrechtlerInnen.  Letztere kläffen die Hohe Pforte daher plötzlich ungewohnt laut an.

Allein wird auch die Hohe Pforte die Völkerwanderung nicht verhindern sondern nur bremsen und regeln.  Denn neben den zugesagten jährlichen hundertausenden regulären Quotenflüchtlingen werden dank Visafreiheit auch Biotürken ebenso wie Erdoğans Passtürken dann im Rahmen der europäischen Personenfreizügigkeit und des Familiennachzuges und anderer garantierter Menschenrechte zu Millionen nach Europa vor allem nach Deutschland ströme, den Sozialstaat bevölkern und europäische Dhimmi-Politiker immer enger in den Dienst der Umma und der Hohen Pforte nehmen. Und die, die nicht kommen, werden dann Herrn Erdogan bei der Islamisierung der Türkei helfen.

Anhang:

  • Erdogan betreibt sunnitische Allianz-Politik. Deshalb möchte er auch Bashar-al Assad, den alevitischen Präsidenten Syriens weghaben.
  • Erdogan wendete sich in der heutigen Rede an das türkische Volk in Europa. Er befürwortete den leisen Dschiihad: „Füllt den Kontinent mit Türken, lebt in den  besten Häusern und Nachbarschaften, fahrt die besten Autos und habt mindestens fünf Kinder“ Quelle: http://www.sabah.com.tr/webtv/turkiye/cumhurbaskani-erdogan-uc-degil-bes-cocuk-yapin
  • Nach neusten Statistiken wählen 88% der türkischstämmigen deutschen Staatsbürger links von der CDU.  Sehr wenige Doppelstaatler wählen indes links von der AKP.
  • Erdoğans Außenminister Cavusoglu warnt die Europäer, dass zunehmende Islamfeindlichkeit den Zustand des Heiligen Krieges auslösen könnte und ermahnt sie, dass sie gegenüber der Türkei nichts zu fordern sondern nur zu bitten haben, da diese für 1,5 Milliarden Muslime spreche.  Bislang gilt die Vereinbarung, dass die EU so lange wie sie eine friedliche islamische Landnahme ermöglicht, ein Haus des Friedens ist.  Hierüber schreiben Bat Ye’or und Philippe De Villiers in ihren Büchern über die Kooperation der EU mit der Türkei und den arabischen Staaten und die Bemühungen um den Großraum Eurabien (Mittelmeer-Union etc). Ein ernsthafter Dschihad der muslimischen Einwanderer in Westeuropa würde aber schon heute diese Länder in die Knie zwingen. Ideologische Belehrungen und Anfeindungen türkischer Politiker durch europäische Großmäuler sind, wie auch ein Hamburger DITIB-Grüner anmerkte, nichts mehr als geistloses Gebell einer Köterrasse, die der Sultan jederzeit vernichten könne, wenn es ihm beliebt.  Die westeuropäischen Politiker seien längst willfährige Werkzeuge und gekaufte Marionetten islamischer Eroberer, schreibt auch der erfahrende EU-Politikveteran De Villiers.  Cavusoğlu beschreibt hier nur die ungeschminkte Sachlage, an deren Festigung unsere Politiker und Richterpriester abseits aller rhetorischen Scharmützel weiter arbeiten.

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3 Kommentare zu „Hohe Pforte droht mit neuer Massenmigrationswelle“

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