AfD-Tagung: Maritim-Hotelkette knickt vor Narren ein

Featured Image -- 36584Erst befeuerte der AfD-Vorstand die Diffamierungsspirale um die Höcke-Schandmal-Lüge, in deren Namen und um deren Verbreitung willen die Roten Narren das Hotel Maritim bedrängten und bedrohten. Dann zog das Maritim-Hotel nach und erteilte Höcke Hausverbot, was schon einem Vertragsbruch gegenüber der AfD gleich kommt aber andererseits auch irgendwo dem Geist der AfD-Entscheidung entspricht. Wozu soll man sich auch einer Verleumdungskampagne gegen seinen Kunden widersetzen, wenn der Kunde selber bei dieser Kampagne mitmacht? Ebenso folgerichtig war der dritte Schritt: wenn man schon den Vertrag mit seinem Kunden bricht, dann beendet man die Geschäftsbeziehung ganz. Wer jetzt glaubt, die AfD könnte der Ausgrenzung entgehen, indem sie sich von Björn Höcke distanziere, irrt sich. Es passiert genau das Gegenteil. Die AfD hat den Ausgrenzern Recht gegeben, und sie haben jetzt erst richtig Blut geleckt.  Eine Spirale, die alle AfD-Mitglieder und alle potenziellen Tagungsorte erfasst, hat Fahrt aufgenommen.  Nach Bürgermeisterin Armlängen-Reker  ruft heute auch der Kölner Stadtrat die Bürger zur Demo gegen den AfD-Kongress im Maritim-Hotel auf und behauptet dabei wie üblich, dieser richte sich gegen „Toleranz und Weltoffenheit“, womit im bunten Politjargon die Zustimmung zu globaler Teilhabe am Volksvermögen gemeint ist, wie Reker sie kürzlich beim Papst gelobte.

philosophia perennis

(David Berger) Vor einigen Tagen klangen die Stellungnahmen des Maritim Hotels in Köln noch ganz zuversichtlich. Man werde – trotz heftigster Gewaltdrohungen auch gegen Mitarbeiter des Hotels – an den Verträgen mit der AfD festhalten, sodass deren Jahrestagung wie geplant in der Kölner Niederlassung der Hotelkette stattfinden kann.

Diese sei eine demokratische Partei und man sehe keinen Anlass, ihr nicht Räumlichkeiten zur Verfügung zu stellen.

Das soll auch so bleiben. Aber soeben wurde bekannt: Die Maritim Hotelkette will der AfD künftig keine Tagungsräume mehr zur Verfügung stellen.

Nun distanziert man sich auf einmal von der zuvor noch als demokratisch qualifizierten Partei und ihrer politischen Ausrichtung:

„Deshalb werden die Maritim Hotels gegenwärtig keine weiteren Räumlichkeiten an die AfD vergeben.“

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Foto: Maritimhotel Köln © Elke Wetzig (Elya) CC BY-SA 3.0, via Wikimedia Commons

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