Traditionsbruch: Wird der Kölner Karneval zur Werbeveranstaltung für die Mächtigen?

received_1164109157019385.jpegDer Kölner Karneval wird gegen das Hotel Maritim demonstrieren, das der AfD Räume vermietet.  Das Kommittee der Narren macht sich zum Büttenbüttel der Politik, zum verlängerten Arm des buntbankrotten Politkarnevals.  Die Oberpappnasen schaffen es nicht, zum Kölschen Klüngel eine Armlänge Abstand zu halten.  Vielmehr lassen sie sich für dessen Selbstabschaffungsagenda einspannen, die im Ergebnis auch den Karneval selbst abschafft.  Es fängt schon damit an, dass der Karneval sich gegen zweierlei neuartige Laster  absichern muss, was noch weniger Stimmung als früher aufkommen lässt.

Es ging um Aufmerksamkeit und Reaktivierung alter Desinformationen
Es ging um Aufmerksamkeit und Reaktivierung alter Desinformationen

Der Karneval („emanzipative“ Herauslösung aus Bindungen) und die Baracke (staatlich organisierter Kollektivismus) seien die zwei Seiten der Linken, sagt der Autor des Buches „Die Menschenrechte gegen das Volk“, Prof. Jean-Louis Harouel.   Für die Baracken ist diesmal der Kapo des Westlichen Lagers zuständig.   Seine Genossen von der Karnevalsabteilung stehen täglich auf, um ihre offenen Grenzen gegen die Demokratie zu verteidigen.nrwspd_kraft_trump_brexit_offene_grenzen_lanz  So etwa bei #lanz, wo Kraft einen Forscher zusammenstauchte, der auf längst durchbrochene  finanzielle Obergrenzen (ital. banca rotta) der Narrenstadt hinwies.     Das Maritim Hotel Köln  trotzt indes dem Breiten Bündnis der Menschenrechtskomiker mit dem hoffnungslos demokratischen Spruch „Was von der AfD zu halten ist, entscheiden nicht wir sondern die Wähler“.spd_deutschlands_aelteste_volkstauscherpartei




philosophia perennis

(David Berger) Die Geschichte des Kölner Karnevals ist auch deshalb so spannend, weil politisch interessierte Fans der Veranstaltung für diese immer in Anspruch nehmen, dass man dort subversiv und unangreifbar den Mächtigen, der Obrigkeit aus Staat und Kirche einen Spiegel vorhalten und sie so kritisieren konnte.

Seit langer Zeit gilt der Karneval als „Hochburg der Meinungsfreiheit“.

Da ist mit Sicherheit etwas dran. Immer funktionierte das allerdings nicht. Besonders in jenen Zeiten, in denen der Staat übermächtig wurde und Intoleranz bis Verfolgung von Kritikern zur Tagesordnung gehörte.

Ein gutes Beispiel dafür ist die dunkle Zeit des Dritten Reiches. Wikipedia gibt über die sukzessive Gleichschaltung des Karnevals eine gute Zusammenfassung:

kolner-karneval-ns„Es gab einige wenige Karnevalisten, die dem Nationalsozialismus nicht in die Hände spielen wollten. Die bekanntesten waren Hans Jonen und Karl Küpper. Bei Sitzungen erwarteten die Nazis den Hitlergruß; dies nutzte Karl Küpper für eine oft zitierte Nummer auf der Karnevalsbühne: Er…

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