Wikileaks: Machtwechsel im Vatikan hin zu Papst Franziskus – ein Werk Obamas und Hillary Clintons?

Die Geischichte der Farbenrevolutionen ist lang. Freigeister und Glaubensreformer im Spätmittelalter versuchten das Paradies auf Erden zu schaffen und schufen die Hölle. Die „Linke“ entstand im 18. Jahrhundert nach einer langen Vorgeschichte von Bemühungen von Gnostikern, Kynikern, Taboriten, Wiedertäufern, Millenaristen u.v.m. um die Emanzipation (Entbindung) und Vergötterung des Menschen und der Politik. Eine Trennung des Weltlichen und Geistlichen hatte die römisch-katholische Kirche unter Thomas von Aquin etabliert, womit sie die Neuzeit in einzigartiger Weise prägte. Der konservative Papst Benedikt XVI, der hieran anzuknüpfen wusste, war vielen ein Dorn im Auge und wurde, wenn man Wikileaks-Dokumenten glauben kann, selber Ziel einer Farbenrevolution namens „Katholischer Frühling“. Ein Hauptakteur soll Hillary Clintons State Department gewesen sein. Das State Department war in den 1940er Jahren schon Hauptakteur bei der Förderung von kommunistischen Revolutionen in Jugoslawien und China. Die Durchsetzung mit den Nachfolgern des gnostischen Millenarismus, dem Kommmunismus und der erweiterten und ins religiöse gedrehten Menschenrechtsbewegung, hatte in den 1940er Jahren einen Höhepunkt erreicht. An die Stelle der damaligen Komintern sind heute Mäzene wie George Soros getreten, der auch beim Katholischen Frühling wieder als Strippenzieher auftritt. Ähnliches gilt für Farbenrevolutionen in Tschetschenien, Georgien, Ukraine, Ägypten, Syrien etc, die in ähnlicher Weise wie ihre Vorgänger aus dem Ruder liefen. Sehr interessante Erklärungen zur Geschichte solcher Verirrungen liefert der französische Religionshistoriker und Rechtswissenschaftler Prof. Jean-Louis Harouel, der nach vielen historischen Abhandlungen zuletzt das Buch „Die Menschenrechte gegen das Volk“ veröffentlichte. S. auch die Diskussion mit Atlantico.fr und Radio Courtoisie.




philosophia perennis

(David Berger)  Eine Gruppe katholischer Prominenter der USA hat Ende Januar einen Brief an Donald Trump gerichtet. Darin erheben sie schwere Vorwürfe gegen Barack Obamas und Hillary Clintons Einmischung in innerkatholische Angelegenheiten: mit Rückendeckung durch George Soros sollen sie einen Putsch im Vatikan initiiert haben, um den konservativen Papst Benedikt zu stürzen und ihn durch den radikal linken Papst Franziskus zu ersetzen.

Dabei phantasieren die Verfasser und Mitunterzeichner des Schreibens nicht, sondern können sich auf verschiedene Quellen, insbesondere auf WikiLeaks-E-Mails berufen.

Die Gruppe um Obama, Soros und Clinton nannte ihr Projekt „Katholischer Frühling“ (catholic spring) und in den Mails ist immer wieder davon zu lesen, dass sie sich berufen fühlen, das katholische Mittelalter zu überwinden.

Unter diesem Stichwort „catholic spring“ sollen Soros, Obama und Clinton die ihnen zur Verfügung stehende diplomatische Maschinerie der Vereinigten Staaten, ihre Einflüsse und die Finanzmacht Soros benutzt haben, um den „Regimewechsel“ in der römisch-katholischen Kirche…

Ursprünglichen Post anzeigen 425 weitere Wörter

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s