Wie lange wollen wir noch der eigenen Selbstzerstörung ohne Widerstand zusehen?

Straßburger Staatsschlepperei im Namen des IS
EU-IS-Migrationskooperation

Statt „mürrischer Indifferenz“ (Münkler) bräuchten wir „wohltemperierte Grausamkeit“ (Macchiavelli-Sloterdijk), wenn wir das Ruder doch noch herumreißen wollen. So könnte man den schönen langen Artikel resümieren, obwohl Meschnig ohne diese geflügelten Worte auskommt.   Die Weichen sind offensichtlich auf Untergang gestellt, und dies, wie Meschnig aufzeigt, gleich doppelt und dreifach.   Wir können noch einen Sargnagel draufsetzen.  Der westliche Selbsthass, von dem Meschnig schon früher schrieb, ist nämlich nur ein extremer Ausläufer einer globalhumanitaristischen Autoimmunkrankheit, die vor 1948  eher ein Randdasein fristete aber danach zunehmend das Rechtssystem durchdrungen hat.  Auf der anderen Seite zeigt diese Autoimmunität derzeit erste Schwächen.   George Soros ist ganz verzweifelt, dass die Waffen der emotionalen Pest nicht mehr ausreichen, um die  „Populisten“ (d.h. Demokraten aus der Sicht von Menschenrechtlern) niederzumachen.   Die humanitären Keulen werden in dem Maße stumpfer, wo sich doch noch ein gewisses Krisenbewusstsein verbreitet,

Ein Gedanke zu „Wie lange wollen wir noch der eigenen Selbstzerstörung ohne Widerstand zusehen?“

  1. „Es war, als ob der Anschlag des 19. Dezember nicht stattgefunden hätte.“
    Mit diesem Satz hat sich der werte Herr die Antwort bereits selbst gegeben.
    Unsere Gesellschaft ist mittlerweile derart verrottet, dass es staatlicherseits nur mehr der Behauptung eines Anschlages bedarf.

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