Humanitärstaat in der Krise, Medien in Rumpelstilzchen-Modus, Trump der neue Gorbi

Unsere Leitmedien schäumen über vor Wut. All die Trump-Schmäher sind zutiefst frustriert. Vor allem die Medien und bisherigen Meinungsführer aus Politik, Kulturbetrieb und Sympathisanten aus der Poppmusik. Sie alle dachten, sie stünden sicher auf der Gewinnerseite, wenn sie nur möglichst ungehemmt in den Chor der Schmähungen einstimmen. So agierten Mediensschaffende auf beiden Seiten des Atlantiks. Statt auf Selbstanalyse und Reflexion setzen sie weiterhin auf Hetze, was das Zeug hält, mit so viel Lüge wie eben noch durchgeht.  Aber jetzt ist der Geschmähte im mächtigsten Amt der Welt und zeigt weiterhin eine unbändige MAGA-Mentalität, die unserer verantwortungsentwöhnten Dressurelite völlig fremd ist.   Entschlossen baut er weiter Druck auf, um die Versprechen einzulösen, die ihn ins Weiße Haus brachten:

Aus den Weltenrichtern der Vierten Gewalt sind nun Abgehängte geworden.  Besorgte Weltbürger, die diffuse Angste vor hässlichen weißen Männern zum Ausdruck bringen, weil sie mit der Dynamik der Ereignisse und dem immer schnelleren Verlust ihrer Deutugshoheit nicht umgehen können. Sie glaubten, das die Wahl in den USA und den US Bürger an der Urne beeinflussen zu können, indem sie wie Rohrspatzen schimpfen und fleißig am Fließband schmähen. Darauf verwetteten sie die letzten Reste ihrer Reputation. Sie gruben mit Gummi-Deliktbegriffen wie „Hatespeech“ und „Fakenews“ ihrer neuen Konkurrenz eine Grube und fallen täglich in spektakulärer Weise selbst hinein. Auch das angebliche Unwort „Lügenpresse“ ist lebendiger denn je, und die Menschen haben Grund jetzt erst Recht zu fragen, wieso unser Mediensystem, das teuerste auf der Welt, das Atlantikbrücken-Fernsehen mit einem riesen Journalisten-Netz, die Stimmung in den USA nicht so eingefangen und vermittelt hat wie es z.B. unabhängige Medien getan haben, die in ihren Analysen und Deutungen richtig lagen. Die US-Amerikaner haben anders gewählt als die leitmedialen Vordenker es verlangten. Die Leitmedien unterminierten die sachliche Debatte, die Kennzeichen und Zweck des demokratischen Wettbewerbes sein sollte, und begaben sich auf den Pfad des Bürgerkrieges. Sie verloren den Bürgerkrieg, aber können nicht anders als ihn weiterzuführen.

Spiegel: gefrässiger Komet Trump rast auf Erde zu
Spiegel-Umsschlag 2016-11-11

Das ist ihr eigentliches Dilemma. Aus dieser Nummer wird sie der mündige Zuschauer, Blogger und Internet-Aktivist so schnell, vielleicht auch die kommenden vier Jahre nicht entlassen. Die Leitmedien sind in letzter Zeit immer und immer wieder durch die Realität überholt worden. Die Themen hängen wie Mühlsteine um die Hälse der Medienschaffenden. Etwa im Bereich der Berichterstattung in Punkto Einwanderungsbeschwichtigung, den verbreiteten Fake-News der einwandernden Fachkräfte,  Ärzte und Ingenieure aus Syrien.

Der Mühlstein der „Merkel-wir-schaffen-das“ Stories wird von Tag zu Tag schwerer. Oder bei der vehementen Verbreitung der in absolut friedlicher Absicht einwandernden Menschen aus islamisch geprägten Ländern. Nun poltern die Leitmedien wie die Rumpelstilzchen von früh bis späht, rund um die Uhr auf Trump ein. Die Mühlsteine werden immer schwerer.

Die Medienleute wurden vielfach nach Manipulierbarkeit selektiert.  Sie sind eine Elite der humanitärschaumschlägerischen Nichtversteher.  Sie wissen nicht, wie ihnen geschieht, und sie wissen nicht, wie sie heißen.

Endlager Humanitärstaat
Endlager Humanitärstaat: Tunesier wollen Merkels „Abfall“ nicht zurücknehmen

Zur Medienkrise kommt eine Krise des Humanitärstaates hinzu. Von Jahrzehnt zu Jahrzehnt verengte sich die Freiheitlich-Demokratische GrundOrdnung zu einem System des „normativen Individualismus“, das das Volk zugunsten einer von Richterpriestern geleiteten Kaste entmachtet, die kritisches Denken mithilfe von offen kämpferischen Leitnedien und angeschlossenen Privatgeheimdiensten (Linksstaat) unterdrückt, wobei die Privatgeheimdienste zunehmend den Staatsapparat erbeuten. Der Humanitärstaat arbeitet mit nunmehr atemberaubender Geschwindigkeit auf die Auflösung des Volkes, der Familie und sonstiger kollektiver Subjekte hinarbeitet und drängt alle, die sich diesen Zwecken widersetzen, in die Rolle einer verfemten systemwidrigen Opposition. Es begann mit dem Einbau der „Menschenrechte“ in das Rechtssystem und der Ermächtigung von Richtern zur Rechtssetzung auf Grundlage einer Ideologie der staatlich zu gewährleistenden „Menschenwürde“, woraus die Zufriedenstellung individueller Gleichheitsaspirationen aller Erdenbürger und aller Kulturen auf beliebigem Territorium wurde.   Es begann mit der Gründung der UN im Jahre 1948 und eskalierte seitdem Schritt für Schritt durch Einpflanzung in nationales und internationales Recht in den folgenden Jahrzehnten und schließlich durch die Verschmelzung dieser Ideologie mit dem postkommunistischen Erbe nach 1989. Dieses Modell zielt auf die Aushebelung der Volkssouveränität zwecks Bildung eines gemeinsamen westlichen Blockes, der der Kern des Weltstaates werden sollte.  Es funktionierte einige Jahrzehnte, weil noch überkommene Gegenkräfte existierten, die aber zunehmend an WIrkungskraft verloren.  Der von Richterpriestern geleitete Humanitärstaat steckt inzwischen  in einer Krise, die sich in Eurropa schlimmer auswirkt als in den USA. Von den USA hätte man erwarten können, dass sie besonders lange an dem verfehlten Konzept festhalten, aber stattdessen ist das amerikanische Volk aufgrund seiner freiheitlichen Tradition und starken alternativen Medien das erste, das sich zu befreien beginnt. Die Angelobungsrede von Donald Trump zeugt von einem starken Willen zum Paradigmenwechsel.  Trump  ist gewissermaßen der neue Michail Gorbatschow, und unsere unsouveränen, der politischen Verantwortung entwöhnten, in der Tradition der30-40er Jahre volksverräterisch agierenden Dressur-Eliten wissen ähnlich wie seinerzeit Erich Honneckers Politbüro nicht, wie ihnen geschieht. „Wir müssen uns sehr warm anziehen“, erkennt immerhin schon Sigmar Gabriel.   ralle_trump_white_menSeit geraumer Zeit haben die rotgrünen Spitzenpolitiker „die Samthandschuhe ausgezogen“ und „die Boxhandschuhe ausgepackt“.   Sie agieren zunehmend übergriffig, undemokratisch und rechtswidrig agieren, weil sie an ihrem Humanitärstaat ähnlich kleben wie Erich Honecker an seinem Sozialismus.  Der Humanitärstaat ist ein Zwilling des Kommunismus, denn er wurde zu einer Zeit in den USA entworfen, als die das Land und die Regierung auf breiter Basis und bis in die Spitzen kommunistisch infiltriert war.  Der mit der UNO-Gründung beauftragte Rechtsexperte Alger Hiss selber war ein Kommunist und Sowjetspion.   Auch nach Marx und Engels ist die Idee der universellen Bedürfnisbefriedigung das Merkmal, das den Kommunismus vom Sozialismus unterscheidet.  Es handelt sich auch um das Endziel der Menschheit gemäß älteren religiösen Vorstellungen (gnostischer Millenarismus, s. dazu Prof. Jean-Louis Harouel).  Wer dieser selbstzerstörerischen Ideologie, auf der das ganze westliche Gefüge seit 1948 beruhte und auf der die EU von US-Agenten wie Jean Monnet gebaut wurde, entgegenwirkt, muss damit rechnen, als Feind behandelt zu werden.  Nicht nur die Medien sondern auch die Politiker werden mit ihren Boxhandschuhen mitunter wild um sich schlagen, und es wird darauf ankommen, ihre dabei gezeigten Schwächen zu nutzen und von unserer Seite besonnen und zielsicher zu parieren.

Anhang

  • Von ausrastenden Fake- und Wutjournalisten berichtet Alexandra Bader mit bunten Beispielen und Hintergründen.
  • Ähnlich wie in Washington demonstrieren Frauen auch in Berlin für den Islam und gegen Trump.
  • Trump ist führ alteingesessene Netzwerke gefährlich. Westeuropäische Dressureliten fürchten Epochenwechsel.
  • Heiko Maas warnt Trump per Twitter vor unbedachtem Gezwitscher. Ein paar ältere Twittermeldungen finden sich hier:
  • Alexander Wendt schreibt:

    „Der SPD-Politiker Karl Lauterbach schreibt über den US-Präsidenten: „Trumps Rede kan ich nur als Arzt kommentieren. Öffentliches Fallbeispiel von manipulativen Narzissmus u. Soziopathie, teuflische Triade.“
    Der knapp verfehlte Dativ: geschenkt.
    Aber schauen wir einmal in den Lebenslauf des Dr. Lauterbach. Seine Approbation als Arzt bekam der 1963 Geborene im Jahr 2010, fünf Jahre nach seiner Wahl in den Bundestag. Vorher war auf dem Gebiet der Gesundheitsökonomie tätig.
    Dass er je als Arzt praktiziert hätte, ist nicht bekannt. Schon gar nicht, dass er psychologische beziehungsweise psychiatrische Fachkenntnisse besitzen würde. Seriöse Mediziner erkennt man unter anderem daran, dass sie keine Ferndiagnosen stellen.
    Einen ernsthaften Politiker würde man daran erkennen, dass er sich eher fragt, warum Clinton von diesem Mann geschlagen wurde.
    Am schönsten ist allerdings die „Triade“ aus Narzissmus und Soziopathie. Was beweist: Dr. Lauterbach kann zumindest auf Twitter nicht bis drei zählen.“

  • carolin-emkeBundesbuchpreisträgerin Carola Emcke will Melania und Donald ihren Sohn wegnehmen.
  • Malta warnt vor steigenden Zahlen afrikanischer Humanitärmigranten im Mittelmeer und schlägt allerlei teure und wirkungsschwache Maßnahmen vor, die nur deshalb nötig erscheinen, weil der Straßburger Menschenrechtsgerichtshof Rückverschiffung verbietet und Frontext-Hilfsschlepperdienste erzwingt.

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