Carolin Emcke: Donald Trumps kleiner Sohn sollte in Pflegefamilie kommen

Menschenrechtlerinnen sind Serientäterinnen bezüglich des von ihnen lancierten neuen Äußerungsstraftatbestandes „Hassrede“. Auch die von der Bunten Republik begeistert geehrte Hasshasspredigerin Carolin Emcke geht mit besonders gut(menschlich)em Beispiel voran.

Schon aus ihrer Rede konnte man entnehmen, dass sie eine Hexenjagd gegen das Stigmatisieren betreibt, um andere als minder empathiebegabt zu stigmatisieren, wie sie es zuletzt mit Familie Trump vor einem für Hassrede empfänglichen bunten Claqueurspublikum versuchte.   In diesem Geiste distanzierte sie sich etwa von ihrem Vorgänger Martin Walser, der in seiner Preisrede die Instrumentalisierung des Holokaust thematisiert und damit Iganz Bubis und die seinen zutiefst verletzt habe.   Im Geist der Ablehnung jeglichen kollektiven Anliegens und völligen Fokussierung auf mögliche Verletzung individueller Identitätsbefindlichkeiten greift sie diejenigen an, die sich gegen das Kopftuch oder die Fremdbesetzung ihrer Heimat wenden. Man sieht hier einen literarisch relativ wohlgeformten Höhepunkt im Bemühen der Bunten Republik darin, ihre Leitkultur des „normativen Indivdidualismus“ auf die Spitze zu treiben und damit zugleich ihre materielle und geistige Substanz vollständig aufzulösen, um einem neuen politreligiösen System das Feld zu räumen, welches den freigegebenen Raum zu füllen und beherrschen weiß.

Carolin Emckes Vorgängerin Susan Sontag nennt wie „weiße Rasse“ (white race) das „Krebsgeschwür der Menschheitsgesschichte“ (cancer of human history). Vorgänger Jürgen Habermas ist der Vordenker der 1968er Bewegung und Erfinder des „Verfassungspatriotismus“ und weiterer Doktrinen, die die Vertiefung der 1948 in das Rechtssystem eingepflanzten Menschenrechtsreligion zu einem umfassenden Staatskult vorangetrieben haben. Schon zu Anfang ihrer Rede fasst Emcke zusammen, dass dieser Buchpreis stets dazu gedient hat, die von ihr nun noch ein Stück weiter getriebene Ideologie zu ehren und bewerben. Es handelt sich hier um einen Staatsakt der humanitärstaatlichen Zivilreligion,zu deren höchsten rituellen Autoritäten der Bundespräsident, das Deutsche Institut für Menschenrechte, der Europarat und die Richter-Priester der höchsten deutschen und europäischen Gerichte gehören.

philosophia perennis

(David Berger) Erinnern Sie sich an jene attraktive Frau, die vor wenigen Monaten mit dem Friedenspreis des Deutschen Buchhandels  ausgezeichnet wurde? Carolin Emcke heißt sie und spätestens, seitdem sie sich als lesbisch geoutet hat, ist sie zur großen Denkerin linker Kreise und zur Moral-Gouvernante bei der „Süddeutschen Zeitung“ avanciert.

Die Verleihung des Friedenspreises des deutschen Buchhandels an Emcke im vergangenen Herbst schließlich sorgte bei linksgrünen Journalisten für regelrechte Begeisterungserektionen. Immer wieder hervorgehoben wurde dabei die ungemeine Aktualität ihres neuen Buches „Gegen den Hass“ .

All die „Aktivisten“ gegen „rechts“, von Bundesjustizminister Maas bis zur Ex-Stasi-Frau Kahane mit ihrer Amadeu-Antonio-Stiftung, die auf einmal Hassrede und Hetze zu den wichtigsten Vokabeln in ihrem Kampf für das Gute machten, glaubten in ihr und diesem Buch die höheren Weihen für ihren ideologiegeleiteten Kampf gegen die Presse- und Meinungsfreiheit gefunden.

Wie gut die Friedenspreisträgerin sich selbst mit dem Hass auskennt, zeigte sie nun gestern.

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