Wird Polen unabhängiger von der NATO?

In Polen gibt es eine Diskussion zur  NATO-Abhängigkeit. Immer mehr  Bürger wollen  nach Möglichkeit Souveräntität und Landesverteidigung selber sicherstellen.  Gesunder Glaube und Patriotismus wächst. Die  Allpolnische Jugend postete auf Facebook  ein Bild mit der Aussage „Früher Moskau – heute Washington“mw und kritisiert, daß die Regierung und die Opposition die Ankunft der ausländischen Truppen feiert. Die Position der Allpolnischen Jugend sei seit Jahren konsequent, keine ausländischen Truppen in Polen!

Polen hat sein eigenes militärisches Potential, einschließlich (immer stärker werdener) lokaler Strukturen   und möchte nicht in den Konflikt als Spielball der Weltmächte hineingeraten, so die Mlodziez Wszechpolska. Einige Kommentatoren haben Sorge, dies könnte nicht stark genug sein: „Man kann mit ein paar Traktoren nicht bestehen“, allerdings ist die Lage heute anders als früher. Kriege werden inzwischen auch „geistig“ oder durch subtil durch Menschenrechtsfrömmler geführt, die mit Multi-Kulti und Propaganda die Wehrfähigkeit der Nationen schwächen.

Lokale Strukturen – in Deutschland würde man wohl zu den freiwilligen  Landesverteidigern  „Wehrsporttruppe“ sagen, und diese bekämpfen, verbieten und zerschlagen.   Nicht so in Polen. Hier werden nun auch diese Kräfte von der Regierung gefördert und eingebunden. Der Rotfunk ORF ärgert sich:

Mit der Behauptung, die Polen wollen gegen Russland aufrüsten, versuchen die ÖR-Medien im deutschsprachigen Raum  Stimmung gegen die „rechten“ Polen zu machen, da bekanntlich kaum jemand sich hierzulande eine weitere Eskalation mit Russland wünscht. Auch kommt das nach Eigenangaben im Bericht immer schwächer werdene oppositionelle „KOD“-Lager ( vgl. Was ist KOD im Anhang) oft und lange im „Unterwegs nach Rechts“ Bericht zu Wort. Pikant: Im ORF-Beitrag geben die gezeigten  Polen der KOD, mit der US- und EU-Fahne im Hintergrund, fast ausschließlich Antworten auf Englisch, während die im Propagandabeitrag gezeigten polnischen Patrioten ausschließlich in ihrer Landessprache antworten. Auch darin zeigt sich, wer für ein Europa der Vielfalt steht und wer für globalhumanitäre Einfalt.

Zudem belastet eine Korruptions- und Spendenaffaire   die bunte KOD Bewegung (Epoch Times berichtete). KOD soll „Komitee zur Rettung der Demokratie“ bedeuten, obwohl sie  mit fremdländischen US- und EU Flaggen in der Hand und ihrem Putschversuch gegen die gewählte Regierung in Polen alles andere als demokratisch agieren. Geplant und aufgebaut wurde die neue Oppositionskraft KOD in den USA, den schließlich können die weltlichen Menschenrechtler keine Demokratie in Polen akzeptieren:

In die Kategorie Menschenrechtskampagne internationaler Demokratieskeptiker (Bayern ist frei berichtete über den Konflikt zwischen Demokraten und Menschenrechtlern) „pro KOD“ lässt sich neben vielen anderen Hetzsendungen auch der aktuelle ARD-Jubelbericht zum „Truppenempfang der US-Soldaten“ in Polen deuten. Darin sagt die ARD-Moderatorin u.a.

„Donald Trump gibt sich als Freund Russlands.  Könnte ihm diese Beziehung wichtiger sein als das Sicherheitsinteresse von Polen?“

und versucht damit zu suggerieren, daß die Polen begeisterte Anhänger davon sind, daß fremde Truppen  in ihrem Land stationiert werden. Doch die ARD tat sich schwer, Leute zu finden, die wirklich begeistert sind: Eine Polin macht sich viel mehr Sorgen: „Russland könnte verstimmt sein“ und der wohl „positivste“ Kommentar eines Polen lautete „Ich weiss ja noch, als die Russen hier waren, also da sind mir die Amerikaner lieber“ was mehr nach Wahl zwischen „Pest“ und „Cholera“ klingt bzw.  eher nach einer Sehnsucht nach polnischer Souveränität und eigener Stärke. Bezüglich Donald Trump gelang es der ARD-Tagesschau übrigens auch nicht, einen mutmaßlich gewünschten Kommentar wie „Ja das Trump zu Russland so nahe steht, macht mir auch Angst“ zu erhalten.  Viel mehr wird dem Tagesschau-Buntfunk von einem Polen der Rat erteilt, doch einmal abzuwarten, da alles ins Lot komme. Und während in Deutschland die öffentlich-rechtlichen Medien sich eifrigst auf die Seite des Clinton-Lagers* geschlagen haben, hat die polnische öffentlich-rechtliche Berichterstattung bezüglich den Wahlen in den USA Objektivität gewahrt. Auch hierin ist ein Erfolg der neuen Regierung zu sehen, die im öffentlich-rechtlichen Sektor eine gewisse Entideologisierung und Verpflichtung auf einen pragmatischen, patriotischen Geist erreicht zu haben scheint.  Am Ende musste dann auch die ARD-Tagesschau kleinlaut zugeben, daß die US-Truppen in Polen nur „vorübergehend“ stationiert werden. Natürlich müsste man aus russischer Sicht „vorsichtig“ mit solchen Zusicherungen sein, doch mit einem Präsidenten Donald Trump sind die Chancen auf einer Deeskalation des Konfliktes in Osteuropa, Russland und der Ukraine zumindest nicht geringer geworden. Es entbehrt nicht einer gewissen Komik, zu beobachten, wie ausgerechnet unsere bunten Leitmedien vergeblich versuchen, polnische Patrioten gegen Russland aufzuhetzen.

In keinem Land der Welt soll es soviele Aufstände gegeben haben, wie in Polen. Das Land ist jederzeit bereit für einen Aufstand der Vernünftigen, um als Patrioten ihr Land zu schützen. Eine dauerhaften Stationierung fremder Truppen in Polen hätte einen Aufstand zur Folge. Wir erinnern uns an:

  • Kościuszko-Aufstand (1794)
  • Novemberaufstand (1830)
  • Januaraufstand (1863)
  • Krakauer Aufstand (1846)
  • Großpolnischer Aufstand (1794)
  • Großpolnischer Aufstand (1806)
  • Großpolnischer Aufstand (1846)
  • Großpolnischer Aufstand (1848)
  • Posener Aufstand (1918–1919)
  • Drei Aufstände in Oberschlesien (1919–1921)
  • Aufstand im Warschauer Ghetto (1943)
  • Warschauer Aufstand (1944)
  • Posener Aufstand (1956)
  • Aufstand vom Dezember 1970 in Polen
  • Aufstand der Vernünftigen 2013-2016 gegen Massenmigration  und Islamisierung über den so genannten Marsz Niepodleglosci ( Marsch für die Unabhängigkeit)**

*vgl Dokumentation Fernsehkritik-TV:

 **Der Marsch für die Unabhängigkeit in Warschau, PROMO:

Es bleibt abzuwarten, wie wir Deutschen uns verhalten, und wann wir lernen, uns selbst zu verteidigen, fremde Truppen auf unserem Boden ablehnen und einen Aufstand der Vernünftigen wagen.

Anhang:

  • Was ist KOD?
    Das „Kommittee zur Verteidigung der Demokratie“ wacht über die Konformität der polnischen Politik mit westlichen Vorstellungen.

    KOD   wurde ohne Zögern kurz nach den demokratischen Wahlen in Polen gegründet, und organisiert hauptsächlich über soziale Netzwerke wie  Facebook  Regierungsputsch-Versuche und Demonstrationen mit massiver finanzieller und akademischer Unterstützung der USA (siehe Video oben). Gleichzeitig sorgt die EU nach Heiko-Maaschem Vorbild mit der Abschaltung patriotischer Internetseiten auf Facebook für Einflussnahme zugunsten KOD ( Bayern ist frei berichtete). Die kodKOD hat als Symbolik die polnische Flagge durch einen schwarzen Strich verfremdet, um mit der dadurch entstehenden Flagge des Deutschen Reiches den Verdacht der Aggression auf Deutschland zu lenken. Das KOD-Komitee wird auch mit dem ehemaligen Zentralkomitee der Ostblockstaaten mit der Sowjetunion  verglichen, die damals das Machtgefüge der kommistischen Parteien zu sichern versuchten. Ihre Nachfolger- die Menschenrechtsorganisationen – versuchen nun mit Projekten wie KOD  ebenfalls ihre Macht zu sichern bzw. den Verfall ihrer Macht aufzuhalten. Viele Reportagen und Nachrichtensendungen  in der EU versuchen durch unkritische Berichterstattung die KOD zu stärken.

  • In einem mit meinungsstarken WDR-Bericht wird negative Stimmungen über Polen und ihre Bevölkerung verbreitet.  Am Ende kommt eine Person namens „Islam“ zu Wort, dem ein Pole ein Messer in den Rücken gerammt haben soll.  Da die homogene (patriotische) Lebensweise der Polen durch den WDR massiv angegriffen wurde und man sich „Sorge“ – also im Endeffekt Angst mache- würde der Begriff „homo(geno)phob“ in Bezug auf den ÖR-Bericht vielleicht Sinn machen. Der Beitrag der pseudohumanitären Hetzmedien unter dem überheblichen Überschrift “ Polen geht rückwärts“:
  • Auch in den USA gibt es Versuche farbiger Revolutionen.
  • Der französische Rechtswissenschaftler und Historiker Prof. Jean-Louis Harouel erläutert in einem neuen Buch, dass der Humanitärjudizialismus (Menschenrechtsideologie) in vielfacher Hinsicht zum Nachfolger des Kommunismus geworden ist. In den westlichen und östlichen Staaten gibt es seit den 1990er Jahren Institutionen, die ihn durchsetzen und die auch den volksabschaffenden und staatsauflösenden farbigen Revolutionen als Basis dienen. KOD gehört zu diesem Netzwerk. In Deutschland laufen die Fäden beim Deutschen Institut für Menschenrechte zusammen. Darüber steht der Europarat.

Bayern ist frei. Bunte Kartelle passen nicht zu uns. Wir diskutieren auch auf FB, VK, G+ und GG. Wir fördern die Volksbildung im Sinne einer Befähigung des Souveräns zur Artikulation seiner Interessen.Helfen Sie uns dabei!




Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s