Erika Steinbach verlässt CDU

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Indem Erika Steinbach dieses Bild auf Twitter billigend teilte, löste sie in allen Parteien des Deutschen Bundestages „Empörung“ aus.

Wer die schleichende Enteignung, Entrechtung und Ersetzung des deutschen Volkes thematisiert, ist in den Augen der Volksverleugner ein Rassist. Dies bekamen CDU-Abgeordnete wie Erika Steinbach und Bettina Kudla zu spüren. Genau wie Antisemiten den Holokaust leugnen, leugnen bunte Völkermörder das Volk und verunworten den „Volksverrat“.   Aber vergeblich.

Völkermord ist bunt. Freilassing 2016-02-27
Völkermord ist bunt. Freilassing 2016-02-27

Es gibt es eben doch, das Volk, und seine Anerkennung als eine vorpolitische, für Volksvertreter nicht zur Disposition stehende Realität ist eine Voraussetzung für die Wiedererrichtung des Rechtsstaates. Das hat Donald Trumps Chefstratege Steve Bannon verstanden, und auch bei den Volksverleugnern aller Bundestagsfraktionen meldet sich das schlechte Gewissen immer wieder gut hörbar zu Wort.   Erika Steinbach, die den Begriff der „Menschenrechte“ noch in einer traditionellen, mit Demokratie und Rechtsstaat kompatiblen Weise interpretiert,  stand zunehmend auf verlorenem Posten und  hat die richtige Zeit und die richtigen Worte für ihren Abgang gewählt.

Erika Steinbach hat eine ausführlich Erklärung nachgeschoben, in der sie bei Angela Merkel ein Muster des rechtswidrigen Handels zum Schaden Deutschlands auf Grundlage einer „unbegreifbaren diffusen Gesinnung“ konstatiert, das keine Hoffnung auf Besserung zulässt.






philosophia perennis

(David Berger) Ein weiteres Urgeistein der CDU verlässt die Partei, für die sie über ein viertel Jahrhundert lang politisch gekämpft hat. Die Bundestagsabgeordnete Erika Steinbach, die in Sachfragen nie den Konflikt gescheut hat und ihrer Linie konsequent treu geblieben ist, die als ebenso streitbar wie hochintelligent gilt, tritt aus der CDU aus und verlässt damit auch die CDU/CSU-Fraktion im Bundestag.

Bereits vor einigen Wochen hatte ich in ihrem Bundestagsbüro ein sehr ausführliches, sehr intensives Interview mit ihr geführt, in dem sie sich überraschend eindeutig geäußert hatte:

Auf die Frage, ob sie jetzt noch einmal wieder in die heutige CDU eintreten würde, hat sie bereits damals mit einem ebenso entschlossenen wie klaren „Nein“ geantwortet.

erika-ssteinbachDie Zeit der Autorisierung des Interviews war dann wohl auch eine des Nachdenkens über diese Aussage, vor der sie im weiteren Gespräch fast erschrocken reagierte. Das war wohl auch der Grund, dass die Autorisierung des Interview bis…

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