Mit der Russenhack-Lüge zum Dritten Weltkrieg?

gMüssen ist buntEs kreißen die Berge, geboren wird eine lächerliche Maus (parturiunt montes nascetur ridiculus mus).  Beweise für russische Eingriffe in US-Wahlkampf?  Indizien für russische Spionage mithilfe von Trojanern gegenüber beiden Parteien und vielleicht auch Weiterleitung interessanter Materialien von Clintons Wahlkampfleiter John Podesta an Wikileaks und somit für eine Kollusion von Wikileaks mit Russland gibt es, viel mehr nicht.   Dass Russland auch über die Regierung hinaus ein starkes allgemeines Interesse daran verspürte, die aggressiv antirussische und destabilisierende Hillary Clinton zu vermeiden, ist allen bekannt, die innerrussische Debatten verfolgten.  Deshalb ist auch die CIA-Erkenntnis, wonach russische Beamte sich wegen des Trump-Sieges zugeprostet haben sollen, nicht allzu aussagekräftig.   Die russische Regierung agiert im Schutz eines großen Netzwerkes von Gleichgesinnten und muss nirgends selber konkret vorgehen und Spuren hinterlassen.  Wenn ein Trojaner von der Bauart „APT28“ ist und eine hohe Komplexität aufweist, die auf professionelle Unterstützung deutet, so sagt auch das nicht viel aus.  Weitere Untersuchungen des Falles findet man über eine Analyse des Informatik-Verlages Heise.

time_yeltsin_yanks_to_the_rescueWenn man sich in einen Bürgerkrieg stürzt, bei dem der Konkurrent als Feind dämonisiert wird, fällt die Rückkehr nicht leicht. Obama gratulierte gleich am Tag nach der Wahl recht staatsmännisch dem designierten Präsidenten und sagte dazu, die Sonne werde schon weiterhin aufgehen und Amerika bleibe großartig.  Damit hob Obama sich  wohltuend von unseren Buntpolitikern ab, aber anschließend verlor er sich wieder im Strudel der konzertierten Delegitimierungsversuche, die darin gipfelten, einen patriotischen Gegner als fünfte Kolonne Moskaus  diskreditieren zu müssen.   Dies auch um den Preis einer erheblichen Störung des internationalen Friedens und somit der eigenen nationalen Interessen.

put-in-output Der buntdeutsche Fakenews-Mainstream mischt kräftig mit, da er die selbe Waffe einsetzt und zunehmend einsetzen muss.   Erst gerade haben auch die GEZ-Leitmedien damit einen peinlichen Wahlkampf eingeläutet. „Cyberspionage“ und „Meinungsbeeinflussung“ findet ein CDU-MdB dann skandalös, wenn sie von Russen statt von amerikanischen Freunden ausgehen.  Dass die politische Verwertbarkeit der beiden Fälle sehr unterschiedliche ausfällt, ist kaum zu bezweifeln.