Mühldorfer Vergewaltigungen: Polizei Gegen Gerüchtemacher

Ein Facebook-Beitrag hatte folgenden Wortlaut:

(..)Ich bin stocksauer! erzählt mir gerade meine Tochter (…) wurde jetzt  ins Mühldorfer Krankenhaus eine 17-jährige eingeliefert, die von einem Asylanten bei der Vergewaltigung so schwer verletzt wurde, das eine Notoperation erfolgte(..)

Es ist unklar, ob die Tochter etwas verwechselt hat, oder im Rahmen der Flüsterpost etwas falsch wiedergegeben wurde, nur für die Presse scheint der Fall klar: Hier will jemand aus politischen Motiven  bewußt „Fakenews“ verbreiten. Es ist normal das Menschen, insbesondere nach den schrecklichen Anschlägen und zahllosen „Einzelfällen“ sehr besorgt sind, und vielleicht auch manche Geschichten dann faktisch falsch widergegeben werden, was allerdings nichts an der Tatsache ändert, dass es in Mühldorf (bei Starnberg) zu zahlreichen Übergriffen von Humanitärmigranten auf Bürger kam.

Humanitärmigrantische Zwischenfälle in Mühldorf

Interessant wäre es zu wissen, ob die in den Fällen gefassten oder nicht gefassten Täter inzwischen wieder auf freien Fuß sind, ob sie abgeschoben wurde, oder wie die Polizei gedenkt, die Bürger vor diesen Gefahren zu schützen.

Doch statt die Mutter zu beruhigen und ihr klar zu machen, daß der Vorfall sich wohl so nicht zugetragen hat und ihre Tochter vielleicht etwas verwechselt hat, wendet sich die OVB Heimatzeitungen und Rosenheim24 an die Polizei, offenbar mit der Absicht, eine Kampagne gegen die Mutter loszutreten, als habe man die ganze Zeit nicht sehnlicher gesucht, als einen Anlass zum Kampf „gegen Hetzer und Gerüchtemacher“.

Die Polizei Oberbayern bedankt sich bei der Presse und will sogar „Aufwands-“ und die „strafrechtliche Relevanz“ solcher Schilderungen prüfen. Auf Facebook teilen sie mit:

polizeioberbayernfacebook123

In der Konsequenz bedeutet das, daß  Mütter zukünftig erst einmal genau ermitteln  müssen, in wie weit die Aussagen z.B. ihrer Töchter der Wahrheit entsprechen. Ihnen wird gewissermaßen polizeilich verboten, den Schilderungen ihrer Angehörigen zu glauben und sie brühwarm weiterzuerzählen.  Die Polizei übernimmt die Rolle eines amtlichen Informationsmonopolisten und Wahrheitsprüfers, der Meldungen, die er für unwahr hält, unter Strafandrohung zurückhält oder aus dem Verkehr zieht.  In einem liberalen Staatswesen wäre es den vielen wettstreitenden Stimmen aus der kritischen Öffentlichkeit überlassen,zu entscheiden, was sie glauben und wo sie lieber genauer nachfragen wollen.   Normalerweise funktioniert dies auch, aber im Moment steht eine kulturelle Hegemonie auf der Kippe.   Die üblichen Verdächtigen aus dem Breiten Bündnis der Menschenrechtskämpfer jubeln über den Durchbruch zu einem Meinungspolizeistaat, der Mühldorfer Polizei heute gelungen zu sein scheint.  Schon beim Münchner OEZ-Attentat versuchte die Polizei die Rolle des Informationsmonopolisten an sich zu reißen.  Spätestens seit Brexit und Trump glauben sie der Urteilskraft des Volkes nicht mehr und sind insbesondere bestrebt, unabhängige Kommunikationskanäle wie Facebook und Netzmedien auszubremsen.

Auch uns sind Fälle von Vergewaltigungen durch südländische Asylbewerber aus dem oberbayrischen Umland bekannt, die auf Betreiben der politmedialen Obrigkeit aus allerlei frommen Gründen aus der Medienberichterstattung herausgehalten wurden.  Die in der angeblichen Falschmeldung behauptete Informationspolitik des Vertuschens und Verschweigens ist durchaus nicht unüblich.   Die Glaubwürdigkeit derjenigen, die jetzt gegen Falschmeldungen vorgehen wollen, ist durch jahrelanges eigenes Fehlverhalten angekratzt.  Wenn sie sich dazu aufraffen, wahrheitsgemäß und vollständig (unter Angabe aller für das Publikum interessanten Täterattribute) zu berichten, werden sie auch ohne eine wirkungslose Kampagne „gegen Hetzer und Gerüchtemacher“ auskommen können.

Anhang

    Laut einem späteren Bericht erklärt die Polizei Oberbayern:<blockquote„In der Falschmeldung wird dargestellt, dass auf eine äußerst brutale Art und Weise wohl durch einen Flüchtling ein junges Mädchen in Mühldorf vergewaltigt worden sei“, erzählt Guske, „Das Mädchen sei schwer verletzt worden, dabei in einem Krankenhaus notoperiert worden. Sogar von einem künstlichen Darmausgang ist geschrieben worden in dem Post. Und angeblich hätten Behörden und Krankenhauspersonal allesamt einen Maulkorb bekommen und dürften darüber nicht reden. Wir sind drauf aufmerksam geworden, weil Medien bei uns nachgefragt haben. Die Medien sind auf irgendeine Art und Weise an diesen Post gelangt und haben dann bei uns angefragt, ob an dieser Sache etwas dran ist. Wir haben unsere Kripo drauf angesetzt und überprüft, ob es nicht einen ähnlich gelagerten Fall gibt, der vielleicht missverstanden worden ist, aber die letzten Tage und Wochen hat sich so etwas überhaupt nicht abgespielt. Es ist definitiv eine Falschmeldung.“
    Originaltext des Posts: Ich bin stocksauer!!….erzählt mir gerade meine Tochter: Ihre beste Freundin fährt mit ihrer Nachbarin oft von Mühldorf (Oberbayern) nach Hause. Die Nachbarin ist im Mühldorfer Krankenhaus Krankenschwester. Und wie sie erzählte wurde jetzt ins Mühldorfer Krankenhaus eine 17 Jährige eingeliefert, welche von einem Asylanten bei der Vergewaltigung so schwer verletzt wurde, dass eine Notoperation erfolgte und ein künstlicher Darmausgang gelegt werden musste! Was hat dieses Monster diesem Mädchen angetan! Das Krankenhauspersonal erhielt Anweisung, dass keinesfalls Informationen an die Presse gelangen dürfen! Es wird davon nichts in einer Zeitung erscheinen!! Den Urheber des Posts zu finden, war in diesem Fall nicht schwer. „Hier war es ein öffentliches Profil, wir wissen also schon gut, um wen es sich da handelt, da ermittelt auch jetzt die zuständige Polizeiinspektion. Das ist ein einfacher Fall. Wenn jemand sein Profil dagegen nicht öffentlich stellt oder so etwas über ein Fake-Profil macht, wird es ein bisschen schwerer. Aber auch da gelingt es uns in der Regel die Betreffenden ausfindig zu machen. Wir haben bei den Kripo-Dienststellen sogenannte Cyberkops im Einsatz. Das sind Beamtinnen und Beamte, die sich in dem Bereich besonders gut auskennen und sich darauf spezialisiert haben. Es nehmen natürlich alle Beamtinnen und Beamte solche Hinweise entgegen, aber die Sachbearbeitung wird dann an diese Cybercops abgegeben.“

  • Bestrebungen von Maas & Co, Gerüchtemacher strafrechtlich zu belangen, dürften aufgrund der notwendigerweise hohen Beweislastanforderungen des Strafrechts, nicht zum beabsichtigten Erfolg führen, meint M. Klein von Sciencefiles.
  • Eine Kommentatorin interpretiert die Meldung der Polizei als „gesteuerte“ Falschmeldung. Doch bislang unterbleibt es, für diese „Steuerung“ irgendwelche Nachweise zu liefern. Welche onimöse Organisation und geheime Macht steckt dahinter? Trump oder Putins Internetaktivisten ? Insofern also bislang nur ein unbewiesenes Gerücht.fakenews123
  • Weitere Meinung auf der Facebook-Seite der Polizei Oberbayern zu ihrer Meldungfakenews1234
  • Facebook setzt im Kampf gegen Falschmeldungen auf das von Soros, Gates und weiteren führenden Globalisten unterstützte International Fact-Checking Network. Es soll als Wahrheitsprüfungsinstanz Nachrichten vorfiltern, die über Facebook laufen, damit konkurrierende Erzählungen nicht mehr in Reichweite des Publikums kommen und so ein Unfall wie „Trump“ künftig vermieden werden kann. Schon jetzt tobt auf den umkämpften Plattformen mit großer Reichweite eine Art Zermürbungskampf gegen diejenigen unruhigen Geister, die durch sie an Reichweite gewannen.

Bayern ist frei. Bunte Kartelle passen nicht zu uns. Wir diskutieren auch auf FB, VK, G+ und GG. Wir fördern die Volksbildung im Sinne einer Befähigung des Souveräns zur Artikulation seiner Interessen.Helfen Sie uns dabei!




Ein Kommentar zu “Mühldorfer Vergewaltigungen: Polizei Gegen Gerüchtemacher”

  1. Ich hab mich auch mit der Aktion der Polizei Rosenheim auf meinem Blog beschäftigt und komme zum Schluss, dass sich diese Polizei (und auch viele weitere Dienststellen, sollte dieses Vorgehen Schule machen) garantiert blamieren wird.
    Wenn die Polizei Straftaten verschweigt oder die Herkunft des Täters nicht nennt oder ihm flugs einen deutschen Vornamen verpassen oder suggerieren, er wäre ein Deutscher, dann ist es nur eine Frage kurzer Zeit, bis die Polizei eine Straftat, die sie lieber vertuscht sähe, als „Fake News“ anprangert.
    Dann haben sie auch die erbärmlichen, letzten Reste ihrer Glaubwürdigkeit verspielt.

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