EU-CSU will Qaeda+IS nach Europa umsiedeln

Während in Aleppo Frieden einkehrt und die Rebellen mit ihrem Anhang in das Rebellengebiet abziehen dürfen, möchte die Europäische Volkspartei nach den Worten ihres Sprechers Manfred Weber (CSU), dass eben diese Leute, die mit den aus Al Qaeda hervorgegangenen „friedlichen und demokratischen Rebellen“ (Altmaier) bis zuletzt ausharrten, planmäßig quotenbasiert nach Europa umgesiedelt werden.
Am Freitag den 16. Dezember verlautbarte Weber:

„Oberste Priorität muss die humanitäre Hilfe für Zivilisten haben. Europa muss handeln, um den Frauen und Kindern in Aleppo zu helfen“, sagte der EVP-Fraktionsvorsitzende Manfred Weber zu den Ergebnissen des Europäischen Rates.
„Aleppo ist immer noch die Hölle auf Erden. Europa muss mit einer Stimme sprechen. Deshalb begrüßt die EVP-Fraktion, dass die EU-Staats- und Regierungschefs einstimmig beschlossen haben, die Sanktionen gegen Russland zu verlängern und die europäische Verteidigung zu stärken. Dies ist entscheidend in unsicheren Zeiten wie diesen.“

Am Mittwoch den 14. Dezember hatte er bereits verkündet:

„Europa ist abwesend und die internationale Gemeinschaft hat in Syrien versagt“, sagte der Vorsitzende der EVP-Fraktion, Manfred Weber, in der heutigen Plenardebatte zur Vorbereitung des EU-Gipfels.
„Hunderttausende Zivilisten, darunter viele Frauen und Kinder, erleben in Aleppo derzeit die Hölle auf Erden. Beim morgigen EU-Gipfel muss Europa sicherstellen, dass humanitäre Hilfe bei den Menschen in Aleppo ankommt. Wir müssen auch die Aufnahme von wirklichen Flüchtlingen in Europa verbessern“, sagte Weber.
„Für uns ist klar: Die Situation in Aleppo hat sich nur deshalb so dramatisch zuspitzen können, weil Russlands Führung Bomben auf Frauen und Kinder werfen lässt. Präsident Putin hat Blut an seinen Händen. Lediglich den Dialog mit der russischen Führung zu suchen, ist keine Option. Wir unterstützen deshalb die Verlängerung der Russland-Sanktionen.“

In all diesen Erklärungen geht Weber von einer politischen Methodik des selektiv mediengetriebenen christlich verbrämten humanitären Müssens aus und preist den Schulterschluss seiner Partei mit den Europäischen Sozialdemokraten:

Mit Blick auf Europa unterstrich Manfred Weber die Notwendigkeit, Blockaden zu verhindern. „Jetzt ist nicht der Zeitpunkt für parteipolitisches Hickhack. In den letzten zweieinhalb Jahren haben wir viele Erfolge verzeichnen können, weil die beiden größten Fraktionen im Europäischen Parlament gut zusammengearbeitet haben. Darauf können wir alle stolz sein. Wir dürfen den populistischen und extremistischen Kräften in diesem Haus keine Macht geben.“

Politik besteht demnach darin,  auf vorgegebene Medienbilder fromm zu reagieren. Wer Weber doch für etwas klüger hält und hinter dem humanitären Schleier ein realpolitisches Nutzenskalkül sucht, stößt auf das europäische Staatsgründungsprojekt der Spinelli-Gruppe.  Ihr gehört jeder an, der im Europäischen Parlament Rang und Namen hat.  Ein europäischer Parlamentarier gleich welcher Partei von Grün bis Schwarz dient zu allererst dem gemeinsamen Ziel, das Parlament zum Souverän eines europäischen Zentralstaates zu machen.  Dieses Projekt lebt, wie es für Clubs und auch für die Politik ganz allgemein charakteristisch ist, von Feinden. Als externer Feind hilft Russland mit.  Gegen große Flächenstaaten wie Russland, China und die USA müssen „wir Europäer“ schließlich „mit einer Stimme sprechen“.

Dass dank der von Syriens  Regierung erbetenen russischen Hilfe in Aleppo ein normales Leben einkehrt,  missfällt den Menschenrechtlern des Brüsseler Clubs. Sie sehen vielmehr den „Fall Aleppos“, das „Ende“ ihres Aleppo, eine Katastrophe ungeheuren Ausmaßes, ein „Scheitern der internationalen Gemeinschaft“.  Auch das will durch eine spektakuläre humanitäre Geste unterstrichen werden.   Rückführung von Flüchtlingen in ein befriedetes Syrien wäre jetzt ganz unpassend.  Vielmehr bedarf es einer neuen Fluchtbewegung in ein Europa, das nach Rollen und Kompetenzen dürstet.

Dass derzeit dank der von Syriens legitimer Regierung erbetenen russischen Hiilfe in Aleppo ein normales Leben wieder einkehrt, welches eine Rückkehr syrischer Asylmigranten nach Syrien ermöglichen könnte, missfällt den europäischen Menschenrechtler-Fraktionen. Sie sehen vielmehr den „Fall Aleppos“, das „Ende“ ihres Aleppo, eine Katastrophe ungeheuren Ausmaßes, ein „Scheitern der internationalen Gemeinschaft“.  Auch das will durch eine spektakuläre humanitäre Geste unterstrichen werden.  Von ihrer eigenen Mitwirkung beim Entzünden eines Bürgerkrieges, der gerade von ihren eigenen islamitischen Schützlingen, den „friedlichen und demokratischen Rebellen“ besonders skrupellos geführt wurde, wollen sie nichts wissen. Hier bleiben russische Medien eine unerlässliche Quelle.

Es sind diese qaedistischen „Rebellen“ und ihre Angehörigen, Anhänger und Geiseln, die nach dem Willen der verbrüsselten CSU über Europa verteilt werden sollen, was wiederum langfristig via Familiennachzug und Schengen die Umsiedlung des harten Kerns des syrischen Terrorismus nach Deutschland nach sich ziehen würde. Auf solche Ideen kommt man ganz natürlich im Raumschiff Brüssel, und das unabhängig von der Parteizugehörigkeit.

Anhang

  • Zwischen Rebecca Harms, Martin Schulz, Guy Verhofstadt und Manfred Weber passt, wie Seppi Schmid es sagen würde, kein Blatt.  Als Menschenrechtler und überzeugte Europäer halten sie gegen all jene, die Volksinteressen artikulieren wollen, fest zusammen.  Dass der Mensch ein Produkt seiner Umwelt sei, glauben außerhalb der Politik immer weniger Menschen, aber auf Politiker scheint das sozialkreationistische Dogma zuzutreffen.  Die Leittragenden sind aufrechte CSU-Kreissekretäre, die nicht einsehen wollen, warum sie eine Partei verlassen sollen, die von allzu programmierbaren Tabulae Rasae gekapert und zum Erfüllungsgehilfen von Ideen gemacht wird, die allem diametral entgegen stehen, wofür je Menschen dort Mitglied wurden.
  • Die Umsiedlung von 20000 Syrern nach Europa würde je nach Berechnungsweise leicht Kosten in Milliardenhöhe verursachen.  Mit dem Geld könnte man vor Ort viel erreichen.   Aber laut Weber geht es vor allem ums Müssen und Nichtdürfen: Wir dürfen uns nicht mit dem Scheckbuch freikaufen.

Bayern ist frei. Bunte Kartelle passen nicht zu uns. Wir diskutieren auch auf FB, VK, G+ und GG. Wir fördern die Volksbildung im Sinne einer Befähigung des Souveräns zur Artikulation seiner Interessen.Helfen Sie uns dabei!




3 Kommentare zu “EU-CSU will Qaeda+IS nach Europa umsiedeln”

  1. Das Ansinnen der CSU ist irre. Nach all dem was wir jetzt sehen ist es unvorstellbar, daß sich die CSU zur Speerspitze Merkels Integrationspolitik macht und nochmal schnell Hals über Kopf unter dem Deckmantel der Humantität noch schnell mal kurz vor Weihnachten 20.000 Menschen islamischer Prägung in unser Land juckelt. Wie wir sehen kann sich Merkel sicher sein sich auf die CSU verlassen zu können. Am Ende des Tages kommt immer Merkel-Import und Deutschlandzerstörung raus. Wer jetzt noch an die CSU glaubt ist ein Träumer. Wieso die CSU das durchzieht ist mir ein Rätsel, weil am Ende die totale Selbstzerstörung der CSU steht. Dem konservativen Aufbruch und allen in der CSU die noch ein bischen Heimatgefühl haben muß doch spätestens jetzt der Kopf vor Kopfschmerz platzen! Wie halten die das bei der CSU noch aus? Oder denkt die CSU darüber nach das C zum Jahreswechsel gegen ein I einzutauschen (ISU)? Islamische Soziale Union? Gibt es dann in den Bayerischen CSU Rauten bald einen Halbmond?

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  2. Wahnsinn, muss nochmal kommentieren. Die Meldung wühlt mich richtig auf. Während die öffentlich rechtlichen und andere Medien am laufenden Band Fake-News produzieren in der Art: Alles easy, wir schaffen das oder die Zahlen alle mal unsere Rente! – Ist das nicht irre?

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