SPD Bayern: Hauen und Stechen zwischen Alt und Jung

SPD-Medienimperium nach RfD
SPD-Medienimperium nach RfD

Die bayerische SPD stellte ihre Liste zur  Bundestagswahl 2017 auf. Die Sozialdemokraten zittern. Nicht nur das sie womöglich schlechter abschneiden als noch zur letzten Bundestagswahl 2013, bei der sie 25,7% der Stimmen bekamen; nein selbst das Fallen unter die 20%-Marke ist im Bereich des Möglichen angelangt. Das SPD-nahe Meinungsforschungsinstitut Forsa ermittelte zuletzt nur Werte von 21-22%. In Bayern sehen die Werte noch dramatischer aus. Hier käme die SPD zur Bundestagswahl laut letzten Forsa-Berechnungen nur auf 15-16%.

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Wut und Streit (Symbolbild)

Und als ob das Breite Bündnis der Vereinigten Bunten in Bayern zu wenig Zwist hätte, spaltet sich jetzt nun auch noch die „größte“ der militant bunten Parteien weiter auf. Denn zwischen der bayerischen SPD und deren Jugendorganisation, den Jungsozialisten (Jusos), ist ein erbitterter Streit ausgebrochen. Es geht um die Listenaufstellung zur Bundestagswahl, bei der es ein Hauen und Stechen kam, da immer weniger Chancen für den Einzelnen bestehen, ein begehrtes Bundestagsmandat zu ergattern. Und da die SPD ein massives Nachwuchsproblem hat und auch kaum Interesse zeigt, junge Leute in der Politik einzubinden oder überhaupt eine Politik für diese zu machen, sind die Jungsozialisten bei der SPD bei der Listenaufstellung völlig hinten runtergefallen.

Die Konsequenzen haben nicht lange auf sich warten lassen. Zum Beispiel in Niederbayern. Wie Regio24-aktuell.de berichtet, sind allein im Landkreis Straubing-Bogen gleich drei führende SPD-Mitglieder zurückgetreten. Sie begründen ihren Austritt mit einer fehlenden innerparteilichen Demokratie.  Der Jusovorsitzende von Bayern, Tobias Asfali, sagt gegenüber den Medien gar, daß die Arbeitsgrundlage zwischen der SPD und den Jusos „zertrümmert“ sei.

Angesichts dieser internen Schwierigkeiten wundert es daher dann doch, wie man dann noch Zeit findet, mit Tarnnamen verdeckt die Nazifizierung von kritischen Bürgern und Opponenten zu betreiben. Eine Seite, die dazu in Bayern dient, ist beispielsweise die Seite „Endstation Rechts Bayern“. Was auf den ersten Blick als eine breite „Aktion gegen Neonazis“ daherkommt, entpuppt sich beim näheren Hinsehen als eine Propagandaseite der SPD. Dazu genügt ein Blick ins Impressum.

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Bildschirmkopie des Impressums von „Endstation Rechts. Bayern“

Eine andere SPD-Seite ist „München ist bunt e.V.“ Auch diese Seite hat als Impressum den Oberanger 38.

Die bunte SPD hat es schon schwer in Bayern. Ihr Name ist nicht nur so verbraucht, daß man diesen im Impressum verstecken muss, nein, man ist auch noch gezwungen, andere zu nazifizieren, um auf diese Weise Konkurrenz zu rufmorden, gegen die man in offener sachlicher Diskussion schlechte Argumente hätte.

SPD-Landtagsfraktion Frontfrau Katja Paehle: Fuck AfDNeumitglieder rekrutiert die SPD nur noch aus dem Kreis der verbissenen Reaktionäre.  Das zeigte sich nach der Trump-Wahl.  Damals konnte die SPD mit einer Kampagne #Gegenhalten laut eigener Aussage hunderte Eintritte generieren, obwohl auch die Grünen damit warben, nur sie seien die wahren Antipopulisten, und obwohl es für Neumitglieder außer der Aussicht auf bezahltes Denunziantentum (Endstation Bunt) kaum erkennbare Entwicklungsperspektiven gibt. Klassische Linke, die aus wirtschaftspolitischen Überlegungen heraus Sozialdemokraten wurden, verlassen in Scharen das Schiff.  Wenige ältere Leute dominieren das Bild.  Besonders in  Bayern leidet die SPD an  Fachkräftemangel.  Der schrumpfende Jusos-Verband fungiert heute hauptsächlich als Schnittstelle zur Buntstasi. Ohne tiefgreifende Änderungen wird die bayrische SPD auf lange Sicht nicht aus dem Tal der Tränen herauskommen. Eigentlich könnte sich daher die CSU freuen, wären da nicht inzwischen viele andere bürgerliche Parteien wie die Freien Wähler, die Bayernpartei und die AFD, die sie immer wieder auf den rechten Weg bringen.

Anhang:

  • Tauss, Edathy und nun Förster: Der SPD-Landtagsabgeordnete Förster sitzt aktuell in Untersuchungshaft. Es wird ihm nicht nur der Besitz von Kinderpornographie vorgeworfen, sondern auch schwerer sexueller Missbrauch. Aktuell bleibt er in Untersuchungshaft. Epoch Times berichtet.
  • Die SPD will der Bayernhymne eine weitere Strophe anhängen, die für Vielfalt durch Gleichberechtigung fremder Kulturen in Bayern plädiert.
  • Die SPD bekämpfte das bayrische Integrationsgesetz monatelang militant und forderte zum Schluss vergeblich die Einfügung von Passagen, die für eine Gleichberechtigung von Migrantenkulturen in Bayern und für Mitbestimmugnsrechte von Migrantenverbänden über bayrische Medien wie den Bunten Rotfunk plädieren.
  • Im 19. Jhd. waren viele Linke zunächst gegen das Frauenwahlrecht, weil sie Frauen als Anhängerinnen christlicher Frömmelei wahrnahmen.  So war es tatsächlich bis in die 1970er Jahre.  Die CDU lebte davon.  Danach wurden Frauen das Rückgrat der postchristlichen Humanitärfrömmelei und die SPD zu deren Partei.  Frauen wählten Hofer, Clinton, Pro-EU. Der Sozialismus liegt gewissermaßen auf dem X-Chromosom: unbedingtes Nähren der erstbesten telegenen Brut durch den Staat als universellen Versorger und Ernährer.  Frauen empathisieren, Männer systematisieren, lehrt die heutige evolutionäre Psychologie.  Diese regressive Form der Unpolitik hat die SPD mehr als andere Parteien umgewälzt und ist an der Endstation angelangt. Ungemütlich wird es auch deshalb, weil die SPD auf diesem Terrain gegen die Grünen verliert, die ganz ohne alten Vernunft-Ballast skrupellos vorgehen können.
  •  Auf Facebook wird eifrig diskutiert. Einer kommentiert: 

    Die SPD befindet sich im freien Fall. Die Zahl kompetenter und honoriger Politiker in der ehemaligen Volkspartei dümpelt irgendwo im niedrigen homöopathischem Bereich. Spitzenwerte erreicht die SPD nur noch im Verbrennen von Diäten und beim Denunzieren. Malu Dreyer lässt AfD-Politiker aus Talkshows ausladen. Sebastian Edathy beschäftigt sich lieber mit Kindern. Petra Hinz war Spitzen-Reiter in der Hitparade der Hochstapler. Linus Förster profiliert sich wie Edathy als Kinderporno-Beauftragter der SPD. In der Gesundheitspolitik sorgte Ministerin Ulla Schmidt für den größten vorstellbaren Flurschaden mit Nachwirkungen bis heute. Gerade weil fähige SPD-Politiker häufig nur im Promille-Bereich destillierbar sind, kommt jetzt Hochprozentiges und ein kalter Schauer in Form des Blindgängers aus Brüssel: Martin Schulz. Schon früh taxierte Silvio Berlusconi Angela Merkel als „culona inchiavabile“ (ein Gentleman erspart sich die pikante Übersetzung). In Martin Schulz erkannte Berlusconi schon 2003: „Herr Schulz, ich weiß, dass ein Produzent in Italien gerade einen Film über die Konzentrationslager der Nazis dreht. Ich werde Sie für die Rolle des Kapo vorschlagen. Sie wären perfekt.“

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