München: Frau beraubt und getreten

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AZ-Abriss (Titelseite vom 14.12.16): Mit der Beschreibung „drei Männer“ wird die öffentliche Fahndung  nicht gerade einfacher.

Der U-Bahnhof Heimeranplatz, auf der Seite der Garmischer Straße in München: Trotz offensichtlichen Überwachungskameras und hellbeleuchtem Bahnhofsbereich wird eine 38-jährige Pflegehelferin die Treppe heruntergeschubst und beraubt. Sie war gerade auf dem Heimweg von einer Weihnachtsfeier. Das Kommissariat 21 – zuständig für Raubdelikte – versucht die Täter zu ermitteln. Doch ein entsprechender Pressebericht mit öffentlichkeitswirksamer Täterfahndung auf der Polizeiseite scheint noch zu fehlen.

Schneller ist man hier in thüringischen Sommerdä. Dort ist die Sachlage für die humanitären Hetzmedien glasklar („Mob macht Jagd auf Asylbewerber“), obwohl die Ermittlungen erst begonnen haben. Im Netz kursieren Gerüchte, wonach die Asylbewerber junge Frauen sexuell belästigten und araufhin von zivilcouragierten Männern unter Mitwirkung von Sicherheitspersonal vertrieben wurden. Auch das Sturmgeschütz der Demophobie berichtet von Streit zweiter Männergruppen, bei dem der Vorwurf sexueller Belästigungen an Frauen erhoben wurde, misst diesem Vorwurf aber wenig Glaubwürdigkeit bei und sieht stattdessen die NPD am Werk, die dort mit Pogromstimmung punkten wolle. So stehen sich zwei Hetzerfronten gegenüber, bevor die Ermittlungen begonnen haben.

Anhang

  • Inzwischen wird von weiteren ähnlichen Attacken auf Frauen in U-Bahnen berichtet, u.a. in Stuttgart.
  • Von der NPD Sommerdä sind keine Verlautbarungen zum Thema der dortigen Ausschreitungen zu finden. Lediglich auf Facebook findet man einen vorsichtig billigenden Kommentar zu dem Anonymous-Bericht:

    Es ist wohl dem mutigen und entschlossenen Handeln dieser jungen Männer zu verdanken das an diesem Abend, Sömmerda sich nicht in die lange Liste tragischer Einzelfälle einreihen musste. Wir hoffen das viele Bürger sich bei der Polizei melden werden um die wahren Hintergründe aufzuklären.

  • In einem Interview mit der Huffington Post empfielt Ralf Stegner Islamkritikern einen Arztbesuch. Die Junge Freiheit berichtet.
  • Die syrischen Regierungstruppen haben mit Russlands Hilfe Aleppo zurückerobert. Merkel nennt die Lage in Aleppo eine Schande für den Westen.  Die Welt spricht von „unsäglichen Grausamkeiten, jede Stunde “ in der Überschrift, um wenige Zeilen später zuzugeben: „Manches erweist sich aber als erfundene Propaganda.“
  • In einem Bericht des Bayerischen Rundfunks wird dargelegt, daß im Kampf gegen die AfD die Waffe der Nazifizierung inzwischen zu stumpf ist. Die NPD verliere an Bedeutung, und die viel gefährlicheren neuen „rechten“ Bewegungen entgehen der Nazifizierung.  Buntstasi-IM Magersuppe (Thies Marsen) sucht im BR weiter nach Möglichkeiten, den Bereich der auszugrenzenden Opposition zu erweitern.  „Rechtsextremismus-Update“ nennt er die Sendung.  Dem versucht der beliebte Kollege Tobias Bezler alias Robert Andreasch (IM Fotograf) abzuhelfen.  Bezler ist besorgt, dass  eine wachsende rechte Szene von einem „angeblichen Volk“ redet, dessen Interessen es zu vertreten gelte, was undemokratisch sei, da es Menschen ausgrenze.  Der Humanitärtotalitarismus des DIMR soll als neue Basis der Verfassungsschutzarbeit etabliert werden, aber ganz sicher ist sich der BR noch nicht, ob sich das durchsetzen lässt.   Und aus dem BR-Tweet, den Bezler angeheftet hat, werden unter anderem Teile der AFD als „militante Gruppe“ in den Feindbereich einordnet.  Wie immer erfährt dieser Bereich eine Sonderbehandlung: man spioniert ihn aus, diffamiert ihn, aber lässt ihn nie zu Wort kommen.   Hinzu kommen immer umfassendere und dennoch substanzlose verschwörungstheoretische Dossiers über russische Infiltration, mit denen diese Art der Propaganda gegen die eigenen Bürger zusätzlich legitimiert werden kann.  Bezeichnenderweise versucht auch der scheidende US-Präsident in diesen Tagen unter dem Vorwand windiger Vorwürfe an russissche Geheimdienste, Staatsgelder für „Counter-Propaganda“ gegen innnenpolitische Gegner locker zu machen.   Das „Counter“ kann man weglassen, es geht um „Propaganda“.   Im Vergleich zum deutschen GEZ-Biotop ist die US-Regierung in dieser Sache aber wohl ein Waisenknabe.  Der GEZ-Funk geht wesentlich skrupelloser vor.
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  • „Auch nach Freiburg keine Stimme für die AfD“, gelobt Don Alphonso, der sich im Humanitärstaat gut eingerichtet hat. Wahrscheinlich ist Don Alphonso einer der wenigen bayrischen SPD-Wähler, aber wozu auch wählen, wenn man mit spitzer Feder das bunte Weltbild zersetzen kann?

  • Bayern ist frei. Bunte Kartelle passen nicht zu uns. Wir diskutieren auch auf FB, VK, G+ und GG. Wir fördern die Volksbildung im Sinne einer Befähigung des Souveräns zur Artikulation seiner Interessen.Helfen Sie uns dabei!




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