EKD-Gender-Forschung: Gottx brauchte einen achten Tag, um die übrigen 3998 Geschlechter zu erschaffen!

Das Evangelium nach Gender zählt zu den Apokryphen, aber die Episkopalkonferenzen des frühen Christentums waren von „neokonservativen und rechten Kräften“ unterwandert. Deshalb hat das Evangelische Zentrum Frauen und Männer gemeinsam mit der Gleichstellungsstelle der Bremischen Evangelischen Kirche zur EKD-Synode eine Aufklärungsbroschüre herausgebracht, die im bewährten Stil von Bezler und Bednarz die apokryphophoben Kräfte in und außerhalb der EKD benennt und ihre Verbindungen zu Satan aufdeckt.  Auch die Evangelische Kirche in Bayern empfiehlt diese Broschüre und warnt heute zugleich vor dem Bayrischen Integrationsgesetz, welches auch eine judaeochristlich Prägung unserer Kultur benennt.  „Ist das das Bayern, in dem wir leben wollen?“ fragt die EKD ungläubig.

Messe in Moll

„Es gibt über 4.000 geschlechtliche Varianzen, von denen wir bei der Erschaffung der Welt allerdings überhaupt nichts lesen“, wundert sich Simone Manteufel, Sprechx des EKD-Studienzentrums für Genderfragen in Kirche und Theologie (Hannover). „Das macht mich stutzig, denn schließlich ist die geschlechtliche Einteilung in Mann und Frau erst durch die Nazis in die Weltgeschichte eingeführt worden. Wie kann sich diese dann bereits in der Bibel finden?“

Manteufel ist überzeugt, einer gigantischen Verschwörung auf der Spur zu sein. Denn obwohl die geschlechtliche Zweiteilung unbestreitbar erst in den 30er Jahren des vergangenen Jahrhunderts eingeführt wurde, haben sich menschliche Gesellschaften in aller Welt seit Jahrtausenden darauf berufen. So sei beispielsweise die Frage des Wahlrechts oder des Militärdienstes anhand eines eindeutig erkennbaren Geschlechts entschieden worden, obwohl es diese klare Unterscheidung noch gar nicht gegeben habe. „Irgendwie müssen es die Nazis geschafft haben, ihre perversen Vorstellungen in frühere Zeit rückzuprojizieren“, erläutert Manteufel.

Was die biblische Schöpfungsgeschichte angeht…

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