Einen schönen 1. Advent!

advent

Es ist Advent!
Im Advent bei Kerzenschein
die Kindheit fällt dir wieder ein.
Ein Adventskranz mit seinen Kerzen
lässt Frieden strömen in unsere Herzen.
Des Jahres Hektik langsam schwindet
und Ruhe endlich Einkehr findet.
Ein Tag, er kann kaum schöner sein,
als im Advent bei Kerzenschein.
(Elise Hennek)

Die Vorweihnachtszeit führt uns unsere christliche Kultur vor Augen. Während die Vorweihnachtszeit für viele Hektik bedeutet, gibt es sie noch: stille, besinnliche Momente, alte religiöse Bräuche. Bräuche, die vom existentiellen Kern der Weihnachtsgeschichte erzählen und weit zurückreichen. Insbesondere sind hier in unserem Alpenvorland christlich katholische Prägungen vorhanden, die uns die Besinnung auf uns selbst und unsere Kultur möglich machen: So werden in diesen Tagen in den Kirchen die Krippen aufgestellt. Im Zentrum der Geschichte die Familie: Maria und Josef. Die künstlerischen Krippen, das Aufstellen und der sorgsame Umgang mit den weihnachtlichen Krippen vermitteln den damit verbundenen Stellenwert und das Gefühl für unsere Familien.  Sie liefern Rituale, die zu pflegen uns auch die Madonna der Flüchtlinge Angela Merkel ans Herz legt.  Es schadet nichts, hier ihrem Rat zu folgen.  Packen wir im Familienkreis ruhig die Blockflöten aus, singen wir ein paar Weihnachtslieder, studieren wir ein paar Kirchengemälde. Das Christentum ist auf dem Boden der jüdischen, griechisch-römischen und keltisch-germanischen Kultur weitgehend organisch gewachsen.  Es transportiert hervorragende Weisheiten dieser Kulturen.  Darunter auch den Säkularismus („Mein Reich ist nicht von dieser Welt“, „Gib dem Kaiser was des Kaisers ist“) und Werte der Vernunftorientierung und Gleichheit, die Grundlagen sowohl der Aufklärung als auch der Schuldkultur und Menschheitsliebe, deren außer Rand und Band geratene dekadente Ausprägungen uns heute zu schaffen machen und die uns in der Auseinandersetzung mit anders orientierten Kulturen in gefährlicher Weise benachteiligen.

 Vor diesen Gefahren werden uns weder Mutti noch ihre Blockflöten beschützen.  Aber Christen wussten stets das Gott den beschützt, der sich selbst schützt, und dass die Domäne der Politik außerhalb der des Christentums steht.  Das Christentum lehrt private Nächstenliebe bis hin zu privatem Martyrium.  Es lehrt nicht die Aufopferung des eigenen Volkes für telegene Fernstenliebe.  Es lehrt nicht die Ausreden, die Merkel zur Verweigerung ihrer Schutzpflicht verwendet.  Es lehrt nicht den Globalismus sondern den Nationalismus im Sinne einer Trennung der Welt in Völker mit eigenen Sprachen und territorialen Zuständigkeiten, wie die Geschichte vom Turmbau zu Babel deutlich zeigt.  Die globalistischen Turmbauten, denen unsere politische Klasse sich hingibt, sind eher antichristlicher Natur.  S. auch Wladimir Solowiows „Gespräche des Antichrist“.

 Die Meditation mit Blockflöten, Gesängen und Kirchengemälden kann, egal was Mutti darüber denken mag,  nur unsere Entschlossenheit bestärken, unsere gewachsene Kultur, die unseren Vorfahren und unserem Kontinent ein übearaus produktives Leben ermöglichte, welches in einzigartiger Weise zur heutigen Weltzivilisation  beitrug, weiterhin zu behaupten, zu erneuern und an unsere Nachkommen weiterzugeben.  

Die neu importierte Politreligion, zu deren Ehren unsere Kirchenfürsten ihre Kreuze ablegen, breitet sich weniger organisch aus.  Das sehen wir an ihrer Geschichte und auch an schwer bewachten Weihnachtsmärkten und anderen Vorboten der Christenverfolgung, deren Intensität mit dem Bevölkerungsanteil exponentiell zunimmt. Aber selbst davon abgesehen geht die kulturelle Substanz und damit das Vertrauenskapital eine Landes verloren, wenn die in Jahrtausenden gewachsene und bewährte Kultur ihre dominante und prägende Stellung verliert.  Der Buntabrahamismus, dem unsere Kirchenfürsten huldigen, ist daher nicht mehr als eine Himmelfahrt ins Nichts.  Christliche Besinnlichkeit gibt es schon heute nur außerhalb der antichristlichen Amtskirchen.

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