Klaus-Peter Willsch tritt gegen Merkel an

Warum sollte die CDU/CSU Angela Merkel zur Kandidatin küren, nur weil sie sich in ihrem Wort zum Totensonntag dazu bereit erklärt hat, aus der CDU/CSU auf Dauer ein totes Pferd zu machen?  Auch in Italien ahmen die Partieien die amerikanische Praxis der Vorwahlen nach.  Der konservative CDU-Rebell Klauspeter Wilsch MdB wurde von der CDU seines Wahlkreises wieder aufgestellt, obwohl oder weil die Merkel-Parteiführung ihn aus seinen Funktionen entlassen hatte. In seinem Hauptstadtbrief vertritt klare Gegenstandpunkte gegen die jetzige Parteiführung.  Auch von Thomas DeMaizière gab es kürzlich wichtige programmatische Vorstöße, die von schwarzrotem Humanitärfatalismus wegführen, und er wurde bekanntlich wegen solcher Vorstöße in seinen Funktionen beschnitten und durch Kanzleramtsminister Altmaier ersetzt.  Aber selbst Dieter Bohlen wäre jetzt wie Ken Jebsen neulich wortgewaltig aufzeigte, für die CDU besser als Merkel.  Die Rebellen in der CDU/CSU vernetzen sich seit einigen Monaten, und wenn das Bewusstsein für den Ernst der Lage und mit ihm der Stimmenanteil der AfD weiter steigt, kann ihre Stunde noch kommen.

Conservo

(www.conservo.wordpress.com)

Von Peter Helmes

 Zu Muttis „großem Vergnügen“ – ein Prinzipientreuer bleibt im Bundestag

Es sind nicht mehr viele in der CDU, die die tradierten Werte der Partei verteidigen und verkörpern. Klaus-Peter Willsch gehört zu diesen Mutigen.Willsch

Früher als Obmann der CDU/CSU-Fraktion im Haushaltsausschuß des Bundestages eine nicht zu überhörende Stimme, brachte ihn, den Gegner des Euro-Rettungskurses der Kanzlerin, sein Plädoyer gegen die ausufernde Griechenlandhilfe um diesen einflußreichen Job. Er wurde als „Abweichler“ in Berlin abgestraft und verlor seinen Sitz im Haushaltsausschuß. Da kennt Mutti kein Erbarmen – und keine Einsicht.

Die Partei- und Fraktionsführung (Merkel, Kauder) hatte offenbar an ihm beispielhaft aufzeigen wollen, wie es Abweichlern ergeht. Wer sich in der falschen Richtung aus dem Fenster hänge, könne nicht auf seinem Posten bleiben, wurde Willsch damit klar(gemacht).

Doch Willsch blieb weiterhin seiner Linie treu und ist ein konservativer Stachel im Fleisch der CDU. Das wird auch…

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