Hassprediger-Buntespräsident vs Deutscher Präsident der Herzen

Frank-Walter Steinmeier wurde heute durch Verhandlungen zwischen Parteivorsitzenden zum Buntespräsidenten gekürt, weil die Parteiraison einen neuen Chefdiplomaten erforderte.

Thilo Sarrazin ist seit 2010 Präsident der Herzen all derer, die sich noch als deutsches Volk verstehen wollen und die innerlich emigrierten, weil der Bericht zur Lage ihrer Nation  für die, die diese Nation nicht vertreten wollen aber denn noch ihre Staatsspitze besetzen,  nicht hilfreich war.

hassprediger_buntespraesidentEin Chefdiplomat, der aus Motiven der „Schaufensterpolitik“, wie Steinmeier es einst treffend nannte, Regierungschefs wichtiger Partnerländer als „Hassprediger“ abkanzelt und erforderliche Glückwünsche demonstrativ nicht über die Lippen bringt, steht Deutschlands Diplomatie im Wege.  Zugleich braucht der SPD-Hoffnungsträger Martin Schulz  einen neuen Posten, von dem aus er als Kanzlerkandidat aufgebaut werden kann.

sarrazin_buecherSeit 2010 schrieb Thilo Sarrazin vier Bücher über die zentralen Überlebensfragen, die sich dem deutschen Staatsvolk stellen und vor denen seine politischen Verantwortlichen sich drücken. Sarrazin stellt sich den Fragen hingegen mit einzigartiger Akribie, die aus seinen Büchern dauerhafte Klassiker besonderen Wertes machen.  Gewissermaßen die Handschrift an der Wand, das Menetekel der politischen Klasse. Gero Jenner stellte dies vor wenigen Tagen bei Tichy fest:

„Außer „Deutschland schafft sich ab“ habe ich auch die drei folgenden Bücher Sarrazins mit größtem Interesse gelesen und bewundere die Sorgfalt und intellektuelle Offenheit dieses Mannes. In meinen Augen gehört er zu den ehrlichsten, gewissenhaftesten und – allein schon aus diesem Grund – auch zu den bedeutendsten sozialpolitischen Denkern der Gegenwart.“

Sarrazin zielt auf den Kern der bunten Egalitärbigotterie, die er in seinem Tugendterror-Buch als 14 Axiome zusammenfasst. Man könnte auch von den 14 Lebenslügen der Bunten Republik sprechen. Es sind die hassschwangeren Lebenslügen, die Frank-Walter Steinmeier uns wie seine Vorgänger unentwegt predigen wird. Wie auch Gauck wird er uns um das Volkswohl besorgten Bürgern vorwerfen, wir seien Angsthasen, Dödel und dunkeldeutsches Pack.   Dafür wird er seinesgleichen für die Vogel-Strauß-Haltung des konformistischen, humanitärfatalistischen Verharrens in der bunten Komfortzone „German Mut“ (FDP) bescheinigen.
Thilo Sarrazins politische Erfahrung, wissenschaftliche Bildung und Formulierungskunst machen ihn zu einem überragenden Autor, dessen Bücher unsere Politiker nur um den Preis ihrer eigenen Delegitimierung ignorieren können. An ihm bissen sich bunte Versager erstmals richtig die Zähne aus. An Donald J. Trump tun sie es derzeit auf andere Weise.
Seit Thilo Sarrazins Buchveröffentlichung von 2010 haben die politisch wachen Bürger verstanden, dass der bunten Republik die Legitimität abhanden gekommen ist.

tillich_hass_gewaltSeit Donald Trumps Wahlsieg haben nicht nur sie erkannt, dass die auf egalitärbigotte Bekämpfung der Volkssouveränität gegründete , von nationalstaatlichen Grundprinzipien (Dreielementelehre von Georg Jellinek, Drei Volksprinzipien von Sun Yat-Sen) abgedriftete bunte Republik, die in kognitiven Dissinanzen gefangen immer gehässiger und reaktionärer um sich schlägt, immer mehr selber zu einem Hassprediger-Klub wird und bezeichnenderweise gerade mit ihrem Amtseid hadert und ihre Verfassung in volksfeindlicher Weise umzuschreiben versucht,  in offener Feldschlacht geschlagen werden kann,
Dazu hat auch Frank-Walter Steinmeier unfreiwillig beigetragen. Ausgerechnet er, der Chefdiplomat, der Angela Merkel ihre Belehrungen gegenüber ausländischen Staatsoberhäuptern immer wieder zu Recht als „Schaufensterpolitik“ ankreidete, verlor im Falle von Donald Trump die Kontrolle über das eigene Verhalten und offenbarte damit die Schwächen des bunten Lügengebäudes, statt sie zu überspielen, wie es normalerweise die politische Weisheit, die gerade einem alten Fuchs wie F.-W. Steinmeier nicht fremd ist,  gebieten würde.  Das legt den mancherorts geäußerten Verdacht nahe, dass Steinmeier im Kern ein Zuträger des transatlantischen globalistischen Schattenstaates (Tiefenstaates) sei, der derzeit mit seiner Macht auch sogleuch seine Würde verliert und wie ein in die Enge getriebenes Tier gegen den von der Wahl Trumps eingeleiteten Wandel zu einer Welt souveräner und friedlich verbündeter Nationalstaaten anstürmt.

Anhang

  • Hassprediger sind nicht präsidiabel. Das schreiben jetzt auch andere.
  • „Wer kämpft, kann verlieren; wer nicht kämpft, hat schon verloren“ ist durch den Kotau der Union vor der SPD bestätigt. Die kaum noch kampagnenfähige Union mutiert zum Juniorpartner der SPD. Man kann auch sagen: Die Selbstverzwergung geht weiter.
  • Die Kanzlerin ist blamiert, die Union wirkt entmachtet, Grüne wie Liberale sind enttäuscht, Linke und AfD wüten. Die Personalie belohnt einen bedrückten Außenminister und ist für die Republik kein gutes Signal. Schreibt Wolfram Weimer.
  • Genau in dem Moment, wo die SPD durch Personal-Kuhhandel zufriedengestellt ist, kündigt Merkel ihre eigene Kanzlerkandidatur an.  Die Bundespräsidentschaft ist untergeordneter Teil eines Paketes.
  • Demokratie ist gut, wenn man sie nicht den Wählern überlässt. Wenn Wähler einen Präsidenten wählen können, dann kann dabei einer herauskommen, der keine alten weißen Männer hasst. Wie schlimm das ist, das erklären Achim Winter und Roland Tichy auf Tichys Einblick.
  • Steinmeier wird in dem Moment Bundespräsident von Muttis Gnaden, wo die Selbstindoktrination der von ihm vertretenen Art offensichtlich an harte Wände stößt. Trotzdem machen die Verblendeten unbeirrbar weiter. Merkel verschiebt die CDU weiter nach Links und erhält zugleich eine Rückversicherung dafür, dass sie nach der Bundestagswahl notfalls auch ohne absolute Mehrheit gemäß Art 63 GG durch Ermessen des Bundespräsidenten Bundeskanzlerin werden kann.
  • Jürgen Elsässer protestiert gegen Steinmeier und seine Wahl durch Parteien-Kuhhandel.
  • Steinmeier will ein „unbequemer“ Bundespräsident werden. Er will Dinge sagen, „für die es keinen Applaus gibt“, wie z.B.:

    „Der Vorwurf an die Medien als „Lügenpresse“, Hetze gegen Fremde, das Setzen auf die nationalistische Karte, die Sehnsucht nach Abschottung, das alles sehe ich auch bei uns zu Hause. Hier müssen wir höllisch aufpassen. Mein Appell: Wehret den Anfängen!“

    Auch früher fiel der Außenminister aus der Rolle, indem er besorgte Bürger Dresdens als „Schande für Deutschland“ bezeichnete und meinte, aus ihnen erwüchse das Absolute Böse, das man im Keim ersticken müsse. Das gewollte Aus-der-Rolle-Fallen zwecks Ausgrenzung eines angeblichen Absoluten Bösen bezeichnen wir auch als die „Taktik des Weltoffenen Arsches“.

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    Takktik des Weltoffenen Arsches
  • In Art 54 GG ist zu lesen:

    „Art 54 (1) Der Bundespräsident wird ohne Aussprache von der Bundesversammlung gewählt.[…]“

    Wie man das mit der Kungelpraxis, bei der die CDU einen SPD-Mann vorschlug, in Einklang bringt, wissen nur Staatsrechtler. Dem Ansehen des „Bundesgrüßaugust“-Amtes und seines Inhabers hilft das Vorgehen nicht. Für Schmunzeln sorgt auch eine Zwitschermeldung des SPD-Führers Gabriel, wonach es gelungen sei, den Politiker in das Amt zu heben, den das Volk wolle.

  • Auch Steinmeier muss wohl bei seiner Doktorarbeit zumindest an ein paar Stellen geguttenbergt haben.
  • Alter Witz: „Welchen beliebten deutschen Politiker wird diese sympathische Frau nie mehr wählen?

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