Neuer Auftrieb für Kleineuronien-Coup

Aktuelle Meldungen im Anhang
Auf den Großen Bruder ist kein Verlass mehr. Kommissionschef Juncker drängt auf schnelle Aufstellung einer europäischen Armee.
ORF.at schreibt:

„EU-Kommissionspräsident Jean-Claude Juncker machte aber auch deutlich, dass die USA nicht für die Sicherheit Europas zuständig seien. „Das müssen wir schon selbst tun“, so Juncker, der damit nicht nur eine europäische Armee, sondern wohl auch mehr Selbstbewusstsein im transatlantischen Verhältnis fordert.“

Jean-Claude schwelgt schon in neu gefundener Stärke gegenüber Donald dem Schrecklichen. Henryk Broder resümiert:

Juncker habe mit Präsident Hollande und mit Frau Merkel, mit Herrn Schulz, Herrn Tusk, Herrn Renzi und anderen geredet, „niemand kennt Trump, aber ich habe den Eindruck, wir werden ihn kennenlernen, er uns aber auch“, wobei Juncker die Bedeutung der letzten Worte mit einen satanischen Lächeln unterstrich.

Untergangs-Künstlerin Bea Kassandra jubelt:

ministers_of_defence_denlitno„Endlich kommt Bewegung in die EU-nuchischen Bettnässer-Warlords! Jetzt zeigen wir’s aber dem Ami mit unserer wehrhaften Windelkacker-Armee, mit Kita und Papa-Monat! Schließlich müssen wir dem Herausforderer da drüben auf Augenhöhe begegnen. Unsere Sicherheit, tjahaa, die erledigen wir uns schon selbst!“

Katharina I.spottet:

Besorgte Moderatoren in den Medien, besorgte Politiker in Berlin und auch in Brüssel. Viele weinen, manche schreien, alle haben Angst. Man malt unter Tränen Schilder, auf welchen „Trump muss weg“ steht.
Zwischen den Besuchen bei Freunden im Iran, Saudi-Arabien und dem „verlässlichen Partner Türkei“, findet der deutsche Außenminister noch Zeit, dem gewählten Präsidenten der Vereinigten Staaten von Amerika, den er nicht zu den Freunden sondern zu den „Hasspredigern“ zählt, obwohl dieser noch keine einzige Frau gesteinigt, keinen Christen geköpft und keinen Schwulen erhängt hat, trotzig wie ein Kleinkind die Gratulation zum Wahlsieg zu verweigern.
Justizminister Maas, dem immer noch nicht klar ist, was sein Amt zum Inhalt hat, spielt den Verteidigungsminister und will gleich einmarschieren. Den Kampf gegen den Ami muss man nun verstärken, wütet Heiko aus der sicheren Twitter-Deckung. Und Ralf Stegner macht das, was er immer macht: pöbeln wie ein grenzdebiler Prolet.
Nicht ganz bei sich, aber ganz bei Maas: Jean-Claude Juncker, der Trinker aus Brüssel. Schnell müsse man nun eine europäische Armee aufstellen, fordert er.

gabriel_stinkefingerBonusmeilen-Experte Cem Özdemir wusste es gleich am Morgen des Trump-Sieges: jetzt werden die westeuropäischen Vormals-Transatlantiker eng zusammenrücken und gemeinsam „die Boxhandschuhe auspacken“. Trump sei „Vorreiter einer autoritären, chauvinistischen Internationalen“, formulierte zugleich SPD-Führer Pack-Siggi, und Chefdiplomat Steinmeier legte nach.   Noch mehr als der angebliche „Rassismus“, „Sexismus“ etc, den die stramm egalitärbigotte Trump-Wahlhelferin Angela Merkel in ihrer Glückwunschbotschaft dem Neu-Präsidenten erneut unterstellt, ist die außenpolitische Ausrichtung Trumps das, was den politmedialen Dressur-Eliten die größte Sorge bereitet.   Von der Leyen fordert von Trump NATO-Bündnistreue und Härte gegenüber Russland ein.   Trump hat inzwischen seinen russlandfreundlicheren Ansatz bekräftigt. und fordert die Europäer auf, eine Sicherheitsbedürfnisse erst mal durch Einsatz eigenen Geldes glaubhaft zu machen.  Der Kampf gegen Trump geht weiter.  Der Berliner Bunker ist  umzingelt, und die Insassen suchen die Wärme der verbliebenen Getreuen. Einen „politisch-ökonomischen Coup“ fordert das Sturmgeschütz der Demophobie. Der Kern der Eurozone müsse eine politiche Union bilden und mit expansiver Fiskalpolitik (massive Staatsverschuldung mit Eurobonds) den Weg aus der Depression suchen.   Die Idee ist nicht neu und insbesondere bei Club Med, Paul Krugman, US-Demokraten,  Linken ganz Europas aber auch bei dem in der Spinelli-Gruppe vereinigten Gros des Europaparlaments überaus beliebt.

In den USA selbst ist mit einem neuen Präsidenten die globalistische Ausrichtung noch nicht tot. Der Präsident muss sich im Kongress auf eine Partei mit großer Tradition stützen, in der die nun von Trump vertretene eher „isolationistische“ Richtung normalerweise einen schweren Stand hat, wenngleich die Kraft der „alternativen Rechten“ (Alt-Right), aus der Trump einige Berater rekrutierte, dank Internet stark gewachsen ist und hierzulande unterschätzt wird. Es gibt aber einen tiefen Staat, der sich nicht so schnell umbauen lässt.   Durch Neueröffnung der 9/11-Untersuchung scheint Trump auf Konflikt mit ihm zuzusteuern.
Botschafter Kornblum meint zwar, die Zeiten, wo Europa sich auf die USA stützen konnte, seien unwiederbringlich vorbei, aber andere scheinen sich nach wie vor auf einen globalistischen tiefen Staat der USA zu verlassen. Ein Trump, dessen Republikanische Partei nicht geschlossen hinter ihm steht, könne nicht viel ändern, meint man, und stellt Trump Bedingungen für Zusammenarbeit.
Erste außenpolitische Schritte von Trump zeigen, dass er sich primär mit den potenziellen Partnern treffen will, die ihm wohlgesonnen sind. Unter den ausländischen Staatschefs sind Netanyahu, May, Abe und Putin im Gespräch. Trump hütet auch weiter seine „Unberechenbarkeit“ als strategischen Vorteil. Merkel verfüge nicht einmal eine telefonische Verbindung zu Trumps Mitarbeiterstab, berichteten Medien zunächst.

frontex welcome to europe, unsere leistungenSchon nach dem BREXIT-Votum wurden von Berlin gemeinsam mit Paris und Rom Pläne für eine politische Union der Willigen lanciert, die wir als „Kleineuronien“ bezeichneten. Die westeuropäischen Euro-Staaten sollten eilig zusammenrücken und Tatsachen schaffen, um der anrollenden Welle des antiglobalistischen „Populismus“ zuvorzukommen und den inneren und äußeren Gegnern des bunten Globalhumanitarismus geschlossen entgegen treten zu können.
Aus diesen Plänen wurde jedoch nichts. Allenfalls im militärischen Bereich schien kurzfristig etwas machbar zu sein, resümierten die drei schließlich resigniert im August.

Diesmal wird es noch schwieriger. Der Spannung in der Eurozone wächst. Italien kann die Verpflichtungen der Eurozone nicht länger stemmen und holt in Brüssel zu linkspopulistischen Rundumschlägen aus. Solange die anderen Staaten Italien keine der begehrten afrikanischen Fachkräfte abzunehmen bereit seien, so lange gedenke man sich nicht an die von Brüssel eingeforderte Fiskaldisziplin zu halten, poltern Renzi und seine Minister. Ein Referendum dürfte demnächst eine Regierungskrise und Neuwahlen auslösen. Deutschland und Österreich müssen an einem Austritt Italiens interessiert sein, denn andernfalls müssten selber eine Änderungskündigung in Angriff nehmen, um nicht unter die Räder des überschuldeten Club Med zu geraten.

wir haben die wahl: bellen vs hoferÖsterreich wird sich bei einer Stichwahl zwischen euroglobalistisch und national orientiertem Staatsoberhaupt wahrscheinlich für letzteres entscheiden, und die Regierungskoalition ist innerlich zerrissen. Van der Bellen führt weiterhin gegen Trump und für Kleineuronien Wahlkampf, was Hofer und FPÖ noch bessere Argumente in die Hand gibt. Sie werden jetzt auf einmal zu Bechützern der von „Transatlantikern“ fahrlässig bedrohten transatlantischen Partnerschaft.
In den Niederlanden siegte erst dieses Jahr ein Referendum, welches dem Zusammenrücken Euroniens mit der Ukraine eine Absage erteilte, und Wahlen stehen vor der Tür. Dänemark war schon immer euroskeptisch. In Frankreich kann die Regierung sich auf wenig Erfolg und wenig Rückhalt stützen und es steht eine Wahl vor der Tür, bei der im Falle akuter Eskalation die national orientierte Marine Le Pen Präsidentin werden und per Volksabstimmung das Ende der EU herbeiführen könnte.

Man wird sehen, welche Boxhandschuhe Brüssel in den nächsten Wochen und Monaten auszupacken in der Lage sein wird.

Anhang

  • Der Versuch, Unruhe zu stiften, zielt darauf, die eigenen kognitiven Dissonanzen weiter zu pflegen und warm zu halten. Wenn das Land in Unruhe versinkt, kann man Obama via Kriegsrecht an der Macht halten. Andernfalls kann man eine Atmosphäre schaffen, die Trumps Präsidentschaft kurz werden lässt. So das Kalkül.
  • „Ein Beruf schafft sich ab“, schreibt der Chefredakteur der Basler Zeitung über seine Zunft und ihr vielfältiges Versagen bei der Wahlkampfberichterstattung.
  • Viele der Trump-Gegner, die jetzt die Destabilisierung mit Unruhen üben, setzten auf baldige Destabilisierung seiner Präsidentschaft aus Anlass von Fehltritten. Auch ein Mauerbau an der Grenze zu Mexiko könne zum Anlass für ein Amtsenthebungsverfahren (impeachment) werden, meinen Experten, die laut Welt-N24 seinen Aufstieg und Fall glaubhaft prognostizieren.
  • Moldawien wendet sich von der EU ab und Moskau zu. Der pro-russische Präsidentschaftskandidat Igor Dodon erreichte bei der Stichwahl am Montag, den 14, November, 53% der Stimmen. Erst einen Tag zuvor war gleiches in Bulgarien passiert. In Mazedonien, Serbien, Montenegro und Republika Srpska und Ungarn wird ebenfalls Nähe zu Russland gesucht und zugleich Trump bejubelt. Trump hat eine Partnerschaft mit Russland angekündigt.
  • Die grotesken Zeugnisse nicht mehr bewältigbarer kognitiver Dissonanz der Globalhumanitaristne zu verfolgen, ist ein Vergnügen ganz eigener Art. Sezession hat Perlen gesammelt.
  • Die New York Times gelobt, künftig fair über Trump zu berichten. Auch in Deutschland rudern einige zurück, s.unten. Andere werden von Netz-Aktivisten öffentlichkeitswirksam zur Rede gestellt.
  • Trump ernennt Breitbart-Chef Steve Bannon zum Chefstrategen. Er hat sich bereits der (nebenberuflichen) Unterstützung von Marion Maréchal Le Pen als Beraterin in seinem Team versichert.
  • Polemik gegenüber Trump erweist sich als heiße Luft und er zeigt sich als sehr kommunikativ und diplomatisch.
  • Einem Treffen, das eine gemeinsame Linie der Europäer gegenüber Trump festlegen sollte, blieben drei Außenminister (FR, GB, HU) fern. Sie distanzierten sich damit von der #BoshandschuhAufstand-Idee. Man wolle nicht auf Trump warten sondern europäische Politik machen, beschwichtigten auch die Veranstalter des Treffens. Heute Montag beraten die Außen- und Verteidigungsminister über eine mögliche Stärkung der militärischen Zusammenarbeit in der EU. Bulgarien schert am gleichen Tag aus der antirussichen Front aus, Moldawien auch, s. oben. Der mit großer Mehrheit gewählte neue bulgarische Präsident will enge Kooperation mit Russland und weniger Asylmigranten.
  • Menschen sind evolutionär nicht dazu geschaffen worden, ihre Realität zu verstehen, da es für das Überleben unerheblich ist. Jede Illusion, die uns lange genug am Leben erhält, dass wir uns fortpflanzen können genügt. Deshalb halten sich auch absurde Ideen wie die vom dummen Trump und seinen geistig minderbemittelten Unterstützern in den Medien sehr lange. Man könnte auch von Schwarmdummheit der Eliten sprechen. Ein paar Journalisten und Politiker merken es und rudern zurück. Andere fallen sofort wieder ins Hyperventilieren zurück. Johannes Voggenhuber (Ösi-Grüner) beschwört „Einigung Europas“:

    Es ist geradezu pervers, mit dem Ende des Freien Westens durch die Wahl von Donald Trump auch gleich der Einigung Europas abzuschwören und die Rückkehr zur Nation zu predigen. (s. SPIEGEL ONLINE: „US-Wahl: Trump des Willens“). Das Gegenteil, die politische Einigung Europas, ist der einzige Ausweg in die Freiheit. Wer dieses Gebot der Stunde als naiv diffamiert und statt dessen die ewig trügerische Scheingeborgenheit der Nation anpreist, die immer nur in einem endet: Krieg und Gewalt und die Herrschaft des Unrechts, macht sich mitschuldig an der Wiederauferstehung des Faschismus! Nein, Europa pflegt nicht seinen eigenen Wahnsinn! Es ist der Wahnsinn der gegen Europa wütet, der uns in den selben Strudel reisst. Es ist der Nationalismus, der sich wieder in seine Kleinstaaten frisst und von ihren Regierungen geschürt wird, der das am Abgrund von Auschwitz und zweier Weltkriege gegebene Versprechen, ihn zu überwinden und Europa zu einen, einmal mehr brechen und Europa, die Freiheit, die Gleichheit und die soziale Gerechtigkeit einmal mehr zerstören will.

    Auch Jakob Augstein plädiert dafür, das Wort „Rechtspopulismus“ zugunsten von „Faschismus“ aufzugeben: „Der Faschismus gibt der Wut der Menschen ein Ziel. Er lenkt sie ab vom Besitzsystem, von der Ungerechtigkeit, von der Ungleichheit“. Aus linker Sicht muss die Wut auf die Ungleichheit gelenkt werden. Aber was passiert, wenn „Linke“ im Auftrag von Globalisten die Armen dazu verdonnern, ihren Besitz mit noch Ärmeren zu „teilen“?

  • Twitter sperrt Clint Eastwood wegen Glückwunsch für Trump.
  • Clinton und Soros arbeiten an Purpurner Revolution, die Trumps Präsidentschaft destabilisieren soll. Die derzeitigen Unruhen sind ein Teil davon. Auch wenn sie bald abebben sollten, dienen sie als Probe für künftige Anlässe. Die FAZ beteiligt sich an der Verbreitung substanzlosen Geschichten über bedrohte Minderheiten, mit denen Unruhen angestachelt werden.
  • Nach der Trump-Wahl brauchen viele (insbesondere weibliche) Studenten und Lehrkräfte an Universitäten psychotherapeutische Betreuung in Form von Bildausmalkursen und gemeinsamen Heul-Sitzungen.
  • Sunday Express sieht einen Trump-Effekt in Europa, der u.a. Merkel hinwegfegen könnte.
  • Clinton bekam 900 Millionen € Spenden, 20% aus Saudi-Arabien, einiges auch aus Deutschland. Deutsche Konzerne haben zugleich in Trump investiert. Edmund Stoiber sieht in Trumps Präsidentschaft Chancen für Deutschland.
  • Jean-Claude Juncker meint, Trump werde 2 Jahre brauchen, um zu lernen, wie die internationale Politik funktioniert. 2 verlorene Jahre für die amerikanisch-europäischen Beziehungen:

    „Wir müssen dem designierten Präsidenten beibringen, worauf Europa beruht und nach welchen Prinzipien Europa funktioniert“, sagte Juncker. Trump stelle Fragen mit „gefährlichen Konsequenzen, weil er die Nato infrage stellt und damit das Modell, auf dem die Verteidigung in Europa basiert“.

  • Die Soros-Organisation Moveon.org organisiert in den USA eine Art Farbrevolution, die weiter Fahrt aufnimmt.
  • Über zahlreiche Dämlichkeiten der „Clinton Bitches“ (Selbstbezeichnung von Antinournalistinnen, die ihr Hirn nicht verwenden und lieber anderen als Echokammern fungieren) berichtet Alexandra Bader:

    Wenn Social Media und Medien, die Trump unterstützen, in der Propagandamaschinerie durch den Kakao gezogen werden, muss man wissen, dass fast alle größeren US-Medien für Clinton und gegen Trump waren und sind, und bei uns der Mainstream zu 100 % Clinton unterstützt und Trump basht. Dass es in dem Stil weiter geht, weil der Kampf auch noch nicht zu Ende ist, zeigt der ORF, wo fünf GegnerInnen Trumps am 13. November miteinander diskutieren dürfen. Es passt ins Bild, dass Zeit ím Bild 2-Moderator Armin Wolf auf Twitter den Tod von Leonhard Cohen bedauern und dies mit Trump in Verbindung bringen kann, was suggeriert, dass es besser umgekehrt wäre (dies sprechen Unterstützer von Präsidentschaftskandidat Alexander Van der Bellen wie Konstantin Wecker offen aus).
    Wie Dumpfbacken-„Journalismus“ im Auftrag der Globalisten aussieht, zeigt auch Doris Knecht im „Kurier„: „Präsident Trump also. Man kann heute an nichts anderes denken. Mag sein, dass Clinton vor allem deshalb verloren hat, weil sie das sogenannte Establishment verkörpert: Aber ich glaube, wie viele andere auch, dass es zu einem sehr großen Teil damit zu tun hat, dass Clinton eine Frau ist. Eine Frau wählen viele, sehr viele weiße Männer aus Prinzip nicht, aus einer Misogynie heraus, für die sie in Donald Trump einen idealen Repräsentanten gefunden haben. Letztlich haben Trump die von zahlreichen Frauen vorgebrachten Belästigungsvorwürfe wahrscheinlich mehr genützt als geschadet: Sie mobilisierten jene Männer, die für die zunehmend akzeptierten Selbstbestimmungstendenzen der Frauen nie etwas anderes als ein lautes Fuck You übrig hatten.“
    Es ist für Knecht und Co. unmöglich, sich mit Clintons Biografie auseinanderzusetzen; wohl aber macht sie auf Bitch und zieht alles ins Sexuelle (das sind dann die Frauen, die sofort Sexismus rufen, wenn sie so behandelt werden, wie sie sich selbst behandeln).

  • Donald Trump erklärt die Grundsätze seiner Außenpolitik. Von den europäischen Verbündeten will er verlangen, dass sie ihre Grenzen gegen irreguläre Einwanderung sichern und dass sie besondere militärische Sicherheitsbedürfnisse erst mal mit eigenem Geld glaubhaft machen. Für die Ukraine will er Deutschland veranwortlich machen, Russland wird als Partner gebraucht, Einmischung in Innenpolitik ferner Länder gibt es nicht mehr.
  • In Philadelphia wurde ein Obdachloser von Anti-Trump-Demonstranten totgeprügelt. Anderswo wurden Trump-Unterstützer schwer verletzt.
  • Das System der regional basierten Wahlmänner hat sich diesmal zugunsten von Trump ausgewirkt. Sein Vorsprung von 308:218 schmilzt aber zusammen, wenn man die absolute Stimmenzahl zugrunde legt. Dort wo Clinton die Mehrheit gewann, waren es teilweise große Mehrheiten. Aber im amerikanischen System kommt es nicht darauf sondern auf die Zahl der Staaten mit Mehrheit an. Die Spielregeln seien unfair, finden jetzt plötzlich einige Clinton-Anhänger, nachdem sie verloren haben. Sie fordern die Wahlmänner auf, Clinton zu wählen. CNN interviewte einen Demonstranten, der sich wortgewaltig in diesem Sinne äußerte. Es stellt sich heraus, dass er ein CNN-Kameramann ist. Medien sind Teil der Soros-Kampagne, und Michael Moore ruft zur Unterstützung auf:
  • konstantin_wecker_cohen_trumpAuf Twitter und Facebook wimmelt es an Todeswünschen und Mordaufrufen gegen Donald Trump. Einige Prominente beteiligen sich daran.guardian_monisha_rajesh_assassination
  • Anders als Jean-Claude Juncker plädiert Ursula Von der Leyen für eine Europäische Verteidigungsunion, in der jeder Staat seine eigene Armee behält. Von der Leyen propagierte kürzlich die Vereinigten Staaten von Europa.
  • „Europa ist ein Präventionsprogramm gegen Trumpismus“, sagt Katrin Göring-Eckardt der Bundesdelegiertenkonferenz der Grünen. Martin Schulz fordert nach dem Wahlsieg von Donald Trump eine größere Geschlossenheit innerhalb der Europäischen Union. „Jedem sollte doch klar sein, dass wir die Flüchtlingskrise, die Terrorismusbekämpfung oder irgendeinen internationalen Konflikt nur mit einem gemeinsamen europäischen Ansatz lösen können“, sagt der Präsident des Europaparlaments dem SPIEGEL.
  • ralfstegnertwitter123Nicht nur Pöbelralle sieht Europa einem Kälteschock ausgesetzt. Der letzte Ösi-Bundespräsident Heinz Fischer sieht kalte Zeiten zwischen Europa und Amerika heraufziehen. Fischer saß zuletzt im Waldai-Forum mit Putin auf der Bühne, ist aber stets Globalist geblieben, wie man auch dort merken konnte.
  • In einer amerikanischen Schule, in der Weiße in der Minderheit sind, wurde ein 11jähriger weißer Junge verprügelt, weil er in einer gespielten Wahl für Donald Trump gestimmt hatte. Die Lehrer warteten lange, bevor sie einschritten. Der Junge erlitt erhebliche Verletzungen. Anderswo wurde ein kleiner schwarzer Junge, der bei einem Spiel in der Schule für Trump stimmte, von seiner Mutter verstoßen.
  • Eine britische Journalistin ruft in einer Twitter-Botschaft zur Ermordung Trumps auf: „It’s about time for a presidential assasination“.
  • Selbst bei den Grünen folgt das Parteivolk offenbar nicht mit ungeteilter Begeisterung dem strammen „Haltungs“-Kurs ihrer Führungsspitze, die gerade den Wettbewerb um die klarste Kante gegen „Rechtspopulisten“ einschließlich Trump zur Partairaison eklärte. Militante Reden über „Armleuchter“, die man „Rassisten“ nennen und hart angehen werde, ernteten wenig Applaus. Welt-N24 berichtet:

    Und dann kommt ein Redner, der die ersten Beifallsstürme dieses Abends erntet. Und zwar als Unbekannter – und das auch noch mit Sätzen, die den Grünen ganz und gar nicht schmeicheln. Im Gegenteil. Bastian Hermisson tritt ans Pult, Leiter der Grünen-nahen Heinrich-Böll-Stiftung in Washington. Er hat Trumps Aufstieg aus der Nähe miterlebt, er hat klare Forderungen an die Grünen und ihre Führungsspitze aus den USA mitgebracht: „Wir sollten uns an die eigene Nase fassen. Was moralisch richtig ist, wissen wir sowieso, und wir blicken mitleidig auf die anderen, die noch nicht soweit sind“, ruft er. Das aber reiche nicht. „Wir müssen mit Andersgesinnten Kontakt suchen. Ansonsten sind wir selbst Teil des Problems und nicht Teil der Lösung.“

  • Journalistin Antje Hildebrandt behauptet in Welt-N24, die Heimat der Vorväter von Donald Trump, Kallstadt in der Pfalz, schäme sich ihres Ahnen. Neben Bauchgefühl ist ein Gespräch mit dem Leiter des Fremdenverkehrsamtes die einzige Grundlage für die Behauptung. Hildebrandt:

    „Er sagt, was die meisten in Kallstadt denken. Dass der Ort an der berühmten Weinstraße eine Perle sei. Weltoffen, gastfreundlich und tolerant. Alles Eigenschaften, die man Donald Trump bisher nicht nachsagen konnte. Die meisten kennen ihn ja nur aus dem Fernsehen, sogar Fritz, sein Großcousin. .. Das Lachen verging den Kallstädtern, als er … ankündigte, er wolle eine Mauer zu Mexiko bauen.“

  • Deutsche Medien und Politiker erwiesen sich als schlechte Verlierer.
  • Alex Jones (Infowars.com) berichtet von den Unruhen in den USA und den Geldströmen und Interessen dahinter. Jeder Schwachsinn findet Leute, die ihn politisch ausnutzen. Über die Hysterie und ihre Hintergründe schreibt auch Alexandra Bader. Auf der anderen Seite entsteht eine neue Euphorie für Trump. Frühere Negativdenker werden positiv. Einige streuen in den Medien Gerüchte, wonach sie demnächst hohe Posten bekleiden werden. Der Aktienmarkt kletterte nach einem ersten Einsturz in der Wahlnacht auf ein tagelang andauerndes Hoch. Eine erfolgreiche Revolte erscheint unter solchen Umständen jetzt unwahrscheinlich.
  • In Berlin sollen am Samstag 2000 Menschen gegen Trump demonstrieren.
  • Deutsche Schüler sind trumpmatisiert:

    “Selbst an Grundschulen ist der neue Mann im Weißen Haus das bestimmende Thema. „Am Morgen nach der Wahl gab es in den Klassenräumen richtige Sprechchöre“, berichtet Birgit Mertens, Integrationshelferin an der katholischen Grundschule der Stadt Jülich. „Die Kinder haben gerufen: ‚Trump – Buh’“, ergänzt sie. Die Stimmung sei aufgeheizt gewesen wie nach einem Fußballspiel.“Die Kinder waren sehr emotionsgeladen“, sagt sie. „Die Schüler aus der dritten und vierten Klasse haben sogar Ängste vor einem möglichen Krieg formuliert.“

    In der Oberstufe war es für die Schüler noch viel schlimmer, und sogar angehende Politikwissenschaftler werden an Deutschen Universitäten so indoktriniert und emotional aufgeladen, dass sie bei der Kunde von Trumps Sieg reihenweise  in Tränen ausbrechen.  Die Demokratiepädagogen aller Schulen, Verbände und Fachstellen konnten offenbar mit vereinten Kräften das vom Europarat geforderte Soll übererfüllen.

  • Nach der Wahl von Donald Trump zum künftigen US-Präsidenten legt die EU das Transatlantische Regulierungsvereinheitlichungsabkommen TTIP auf Eis. Trump hatte im Wahlkampf Abkommen dieser Art heftig kritisiert. Ob TTIP jemals wieder auf die Tagesordnung kommt, sei ungewiss, erklärt die EU-Kommission.
  • Die ARD spielte falsch. Auch FAZ kritisiert Schönborns Wahlkampfsendung.
  • maas_trump_kontrolleNeben Wladimir Putin ist auch Mark Zuckerberg schuld. SPD-Politiker fordert von Mark Zuckerberg eine Steuerung von Facebook-Nachrichten nach politischen Gesichtspunkten. Ein „Social-Media-Gesetz“ soll Facebook unter internationale Aufsicht stellen. Die Münchner Staatsanwaltschaft hat Anklage gegen Zuckerberg wegen unterlassener Löschung potenziell strafrechtlich relevanter Beiträge gestellt.
  • Es waren vor allem „Minderheiten“ wie Latinos, Schwarze und Asiaten, die zu Donald Trump überliefen, und auch Frauen zeigten sich von Hillary Clinton unbeeindruckt und liefen nicht von den Republikanern weg.
  • Während Konservative sich stets um Ordnung und Respekt gegenüber dem Gegner bemühen, stehen Bunte umso mehr für Hass, wie sie Parolen à la „Amore statt Pengpeng“ oder „Love Trumps Hate“ ausgeben. Je mehr jemand dem Gegenüber „Hass“ ankreidet, desto hassorientierter ist er selber. Stefan Molyneux erklärt es anhand der aktuellen Hasskampagne gegen Donald Trump, die auch zu Demos in Berlin führt. Die Anti-Trump-Protesten waren weniger spontan als Leitmedien glauben machen wollen. Dahinter steckt die Soros-Organisation MoveOn.org. .
  • Donald Trump will die Untersuchung über die Hintergründe des Terrorangriffs vom 11. September 2001 neu aufrollen.  Die bisherige Untersuchung hält er für völlig unglaubwürdig.   Familie Bush gehört zu Trumps ärgsten Gegnern.  Dies könnte auf Machtwechsel in der Republikanischen Partei hindeuten.
  • Der preisgekrönte linke Filmregisseur Michael Moore attackiert die Stromlinienmedien:

    Feuert alle Experten, Analysten und Meinungsforscher und alle anderen in den Medien, die hartnäckig an ihrer Erzählung festhielten und nicht wahrhaben wollten, was wirklich im Land los ist. Dieselben Schwafler wollen uns jetzt einreden, wir müssten die Spaltung des Landes heilen. Sie werden uns noch mehr Unsinn erzählen. Schaltet sie ab.“

    Solche Kritik kommt bei den hiesigen Anhängern des globalen Systems, das sich an den amerikanischen Kristallisationskern anlehnte, nicht gut an.

  • Roland Tichy schreibt über trotzige Kinder an den Spitzen des Staates und der Medien, die mit den Füßen aufstampfen, weil man ihnen ihre Obama-Puppe weggenommen hat.
  • Henryk Broder lacht über arrogante Reaktionen von Merkel, Steinmeier und Schulz, um dann zu Juncker zu kommen:

    Er habe mit Präsident Hollande und mit Frau Merkel, mit Herrn Schulz, Herrn Tusk, Herrn Renzi und anderen geredet, „niemand kennt ihn, aber ich habe den Eindruck, wir werden ihn kennenlernen, er uns aber auch“, wobei Juncker die Bedeutung der letzten Worte mit einen satanischen Lächeln unterstrich.
    Was lernen wir daraus? Die politischen Eliten, angefangen bei den Thinktanks bis zu den Spitzen der EU, haben von den USA keine Ahnung. … Und nun ist die Blase geplatzt. Der Geruch von Wirklichkeit strömt aus der Klimaanlage bis in die letzte Gelehrtenstube. Was in den USA eben passiert ist, steht auch Europa bevor: Der Aufstand der Mündel gegen die Bevormundung durch Eliten, die es sich in einer Seifenblase aus Privilegien und Vorurteilen gemütlich eingerichtet haben.

  • Maybrit Illner berichtet:

    Verteidigungsministerin Ursula von der Leyen (CDU) mahnt den künftigen US-Präsidenten Donald Trump zur Bündnistreue in der Nato und zu einer harten Haltung gegenüber Russland. …

  • Dirk Müller, Peter Haisenko und andere hatten Trumps Sieg vorhergesagt. In deutschen GEZ-Medien fand montagelang keine seriöse Berichterstattung sondern nur Clinton-Wahlkampf statt, beklagen sie.
  • Kisslers Konter zieht 6 Lehren aus der US-Wahl und dem hiesigen Mediendebakel.
  • In Moskau rechnen ein paar Polittechniker mit einer populistischen Welle, die Europa überrollen werde, warnt die Zeit. Auf der gleichen ZEIT-Geist Linie führt ein Kommentator aus:

    „Wird Zeit dass sich die liberalen Kräfte, die Humanisten, die Sozialen, die Demokraten, die Rationalen, die Intellektuellen, die Internationalisten. – kurz die Vertreter der westlichen Aufklärung, die sich aus den Feuern des letzten Weltkriegs in Europa formierten – einigen und sich gegen die AfD, Trumpisten, Putinisten, die regressiven Nationalisten und dergleichen zur Wehr setzen.
    Nachdem auf die USA nicht mehr gezählt werden kann, muss Europa einiger und politischer werden. Wenn wir, als Europäer, sie nicht verteidigen und, besser als bisher, als Modell zur Schau stellen, werden Werte wie Demokratie, Freiheit und Chancengleichheit mit der Zeit aus der Weltpolitik verschwinden. Und das wäre keine Zukunft, die ich nicht an spätere Generationen weiterreichen wollte.“


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