CSU-KA: Forderung nach Mitgliederentscheid über Kanzlerkandidatur

Die CDU/CSU muss von einer Person angeführt werden, die nicht zwanghaft-konformistisch auf den global-humanitärfatalistischen Ungeist festgelegt sondern mitunter zumindest hin und wieder zur Artikulation und Verteidigung von Volksinteressen fähig und in diese Richtung  anschlussfähig ist, damit die bunte Hegemonie auch in Deutschland gebrochen werden kann. Neben #MerkelMussWeg müsste so etwas wie #DeMaiziere4Kanzler lanciert werden.   Die vorsichtigen Vorstöße des Innenministers zugunsten des australischen Modells der Verweisung von Humanitärmigranten auf Auffanglager außerhalb des eigenen Territoriums zeigt die Sollbruchlinie, an der entlang ein erfolgreicher Lagerwahlkampf geführt werden könnte, der die CSU auf einer produktiven Position halten würde. Eine Strategie, sich nur etwas Schadensbegrenzung innerhalb der bunthegemonial geführten GroKo zugute zu halten, wäre hingegen für Deutschland und die CSU riskant.  Merkel hat Grenzen überschritten, jenseits derer die alte Strauß-Strategie kaum funktionieren kann.    Viele in der CSU haben das längst erkannt, aber die Parteitagsdelegierten erwiesen sich neuerdings als ähnlich brav wie die Kollegen von den CDU-Parteitagen.     Auf Parteivolksvertreter ist kein Verlass.  Daher fordert der Konservative Aufbruch in der CSU eine Abstimmung der Basis.

Conservo

(www.conservo.wordpress.com)

Von Peter Helmes

CSU-Parteitag: Konservativer Aufbruch sieht klare, konservative Handschrift

Der Konservative Aufbruch *), eine Basisbewegung in der CSU, ist zufrieden mit den politisch-programmatischen Positionsbestimmungen, die der CSU-Parteitag vorgenommen hat. Offen blieb jedoch die umstrittene Frage einer erneuten Kanzlerkandidatur Merkels.

Abdriften der CSU nach links verhindert

Das auf dem Parteitag neu verabschiedete CSU-Grundsatzprogramm trägt auch dank des Initiativantrags des Konservativen Aufbruchs (KA), den der KA schon zu Beginn der Grundsatzprogramm-Diskussion 2014 in Nürnberg eingereicht hatte, eine klare konservative Handschrift. Ein Abdriften der CSU Richtung links, wie es sich noch 2013/2014 abzeichnete, als die CSU-Führung der linken Dominanz im Koalitionsvertrag mit CDU und SPD nichts entgegensetze, konnte gestoppt werden.

Bedauerlich ist aber, daß der Parteitag die für alle CSU-Mitglieder und Stammwähler wichtigste Frage, nämlich die nach einer erneuten Kandidatur von Frau Merkel, unbeantwortet ließ. Ein wichtiger Antrag, der diese Frage im Sinne des KA mit einer klaren Absage…

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