IMO Internationale Mathe-Olympiade

Internationale Mathe-Olympiade zeigt weltweite Rangordnung

Bei der diesjährigen Internationalen Mathematischen Olympiade sieht man die ostasiatischen Länder an der Spitze und die europäischen im obersten Viertel. Ferner sieht man einen weiblichen Anteil von etwa 10% bei den Teilnehmern und noch weniger bei den Siegern.

Nationale IQ-Durchschnitte nach Lynn Vanhanen 2006: von 68-72 in Subsaharien bis 105-10 in Ostasien
Nationale IQ-Durchschnitte nach Lynn Vanhanen 2006: von 68-72 in Subsaharien bis 105-10 in Ostasien

Dies entspricht ungefähr dem Bild, das wir von den nationalen IQ-Durchschnitten kennen, was aber überrasschen könnte, da es sich hier um Spitzen und nicht um Durchschnitte handelt.
Bei bisherigen Diskussionen darüber, warum die weiße Rasse in der Neuzeit produktiver und kreativer gewesen sei als die gelbe werden gerne drei Hypothesen zur Erklärung bemüht, s. etwa die Diskussion im Anschluss an den Vortrag des in Fragen der evolutionären Psychologie führenden leider verstorbenen kanadischen Forschers Prof. Philippe Rushton:

  • Die Verteilung konzentriert sich bei den Ostasiaten (Gelben) ähnlich wie bei den Frauen mehr in der Mitte. Es gibt unter ihnen weniger extrem Intelligente und weniger extrem Dumme.
  • Testosteron korreliert mit Kreativität (ebenso wie mit Kriminalität). Die Weißen haben im Durchschnitt einen einen etwas höheren Testosteronspiegel als die Gelben (und einen deutlich niedrigeren als die Schwarzen).
  • Europa wurde von ein paar besonders günstigen politischen Bedingungen zu einer neuzeitlichen Kreativitätsexplosion befähigt, die anderswo  unterdrückt wurde. Die daraus zeitweilig zu Europas Gunsten entstandenen Ungleichgewichte sind jetzt aber wieder normalisiert und Ostasien kehrt allmählich zu einer Führungsrolle auch in Produktivität und Kreativität zurück.

Die Mathe-Ergebnisse scheinen in diesem Falle die erste der drei Hypothesen zu widerlegen.
In diesem Zusammenhang ist es auch interesssant, Gunnar Heinsohns neuesten Artikel über die Folgen der globalen Völkerwanderung noch einmal zu lesen.
In der Polarisierung zwischen den Erfolgreichen und den Abgehängten drohen wir sehr schnell sehr weit nach unten zu rutschen.
Wer erst einmal abgerutscht ist, wird bestenfalls auf freundschaftliches Wohlwollen aber sicher nicht auf „internationale Solidarität“ stoßen, denn auch der Status der Ostasiaten ist hart erarbeitet, und es ist im Interesse der Menschheit, dass es so sein muss.

Über die Mitwirkung ostasiatischer Einwanderer bei der Mathe-Olympiade schrieb Heinsohn in einem früheren Artikel ein paar Sätze.

tomajiavidtash_yinyangEs fällt auf, dass Europa bei der Mathe-Olympiade von Russland angeführt wird und dass der Osten relativ stark ist.   Auch Deutschland schneidet recht gut ab, und innerhalb Deutschlands schneidet auch der Osten und speziell Sachsen in Mathe gut ab.  Allerdings findet man nicht etwa durchweg das ehemalige sozialistische Lager oben.  Südkorea liegt vor China, und auch Japan  liegt an der Spitze.   Weit oben liegen auch Großbritannien und die USA, wobei letztere dabei dem von Heinsohn beobachteten Muster gemäß von Ostasiaten vertreten werden.  Auch Russland hat einen ostasiatischen Anteil, den man den Namen aber nicht ansieht.  Ferner ist Russland ein traditionell mathematik-affines Land.  Man könnte mutmaßen, dass die männlich-vernunftbetonteren Kulturen des Aufstands der Vernünftigen in Mathe besser sind als die Buntfrömmler des dunkel-empathiefokussierten Aufstands der Anständigen.

Die Diskussion über abgehängte Regionen und Bevölkerungsgruppen wird schnell unangenehm, weil die Erkenntnisse zur Vorurteilsbildung und somit weiteren Abhängung beitragen könnten.    Man möchte Worte meiden, die einen Teufelskreis stärken können.  Umgekehrt trägt aber das Verschweigen der Ergebnisse dazu bei, dass dort Unterdrückung („Diskriminierung“) angenommen wird, wo es sie nicht gibt.  Dies führt etwa in den USA zu unverdienter Sympathie für destruktive Bewegungen wie Black Lives Matter und rassenbasierten Ausgleichsmaßnahmen, die bewirken, dass gelbe Kinder beim Zugang zu Universitäten noch stärker benachteiligt werden als weiße.   Ihre Quoten sind an diversen Eliteuniversitäten bereits überbesetzt, so dass sie bessere Noten als andere haben müssen, um hinein zu kommen.  Soche Erfahrungen mit „politischer Korrektheit“ führen derzeit dazu, dass auffällig viele hochqualifizierte Amerikaner chinesischer Herkunft als entschiedene PC-Gegner und Unterstützer von Donald Trump auftreten.

Wenn man bei verschiedenen Statistiken nach IQ normalisiert, stellt man fest, dass es im heutigen amerikanischen Wirtschaftsleben offenbar keine nennenswerte rassenbasierte Verteilungsungerechtigkeit gibt.  Hochgebildete schwarze Frauen erscheinen gegenüber Vergleichsgruppen sogar leicht bevorzugt.  Der Korrelationskoeffizient zwischen IQ und Erfolg ist in dem Maße beständig gestiegen, wie die Informationsverarbeitung in das Zentrum der Wertschöpfungsaktivitäten gerückt ist.  Diese Korrelationen legten Murray und Hernstein 1994 in ihrem epochenmachenden (und damals intensiv geschmähten aber durch weitere Entwicklungen nur bestätigten) Buch „The Bell Curve“  dar.   Es ist eines jener Werke, die langsam in das öffentliche Bewusstsein einsickern aber immer wieder verdrängt werden und sich dann durch immer neue Skandale erneut bemerkbar machen.  Der IQ-basierten innerstaatlichen Nahrungskette entspricht eine ähnliche internationale Rangordnung, deren Umrisse Lynn und Vahanen später in dem noch gehässiger bekämpften Werk „IQ and the Wealth of Nations“ (s. IQ-Weltkarte) darlegten.   Inzwischen wurden die Erkenntnisse so weit erhärtet, dass man sie nur noch durch weitestmöglichen Verzicht auf statistische Merkmalserhebung zu bekämpfen versuchen kann.





2 Kommentare zu „Internationale Mathe-Olympiade zeigt weltweite Rangordnung“

  1. Nicht einsichtig ist mir, warum die Mathe-Ergebnisse die erste Hypothese widerlegen sollte, wonach die größere Streuung der IQ-Werte bei Weißen gegenüber Gelben mit also mehr Hoch-IQ-Ausreißern die höhere Kreativität weißer Kollektive erklären könnte? Man kann vllt. so sagen: Entweder mißt eine Mathe-Olympiade das in Rede stehende kreative Potential — dann wäre das Ergebnis, daß anders als angenommen gerade Gelbe kreativer wären als Weiße und das zu Erklärende hätte sich als falsch erledigt. Oder eine Mathe-Olympiade mißt dieses kreative Potential nicht — dann kann man aus ihrem Ausgang aber auch nichts über jene Kreativität schlußfolgern.

    Mir scheint eher letzteres der Fall. Eine Mathe-Olypmpiade bleibt doch eher in der Schüler-Lehrer-Situation, die Teilnehmer wissen, daß Lösungen existieren und die Erwachsenen sie schon kennen, sie müssen das Gelernte „nur“ kreativ anwenden. Demgegenüber ist die psychosoziale Situation, die große Neuerer zu durchstehen haben, eine andere. Sie haben keine Lehrer und sonstige Autoritäten mehr über sich, sie sind selbst die letzte Antenne ins Nichts, oft werden sie zu Parias, gelten ihrer Umwelt als Phantasten, Traumtänzer, Verrückte, gar Idioten und müssen das aushalten können, und weil sie in der Regel die Erwartungen des großen Man internalisiert haben, haben sie diesen Kampf innerlich schon auszufechten bevor sie an die Öffentlichkeit gehen. Wobei der Grad des Ausgestoßenseins natürlich abhängig von der Umwelt. Die individualistischeren weißen Gesellschaften erzeugen weniger sozialen Druck auf Außenseiter als die kollektivistischeren gelben, Wobei dann wieder zu fragen, inwieweit das kulturell und inwieweit das genetisch bedingt ist.

    Und wie passen die Mathe-Ergebnisse zur angeblich größeren Zahl von Hoch-IQ-Ausreißern bei Weißen? Nun, entweder Hoch-IQ-Ausreißer sind nicht notwendig besser in diesen Mathe-Aufgaben, oder diese Ausreißer gehen den Talentsuchern in den weißen Ländern durchs Netz, oder interessieren sich nicht für Mathe, oder…?

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    1. Von einer hohen Korrelation zwischen Mathe-Höchstleistung und dem IQ / G-Faktor, ist auszugehen. Wenn die Leistungen der Ostasiaten stärker in der Mitte konzentriert sind, wäre demnach zu erwarten, dass sie bei der Mathe-Olympiade ähnlich abschneiden wie das weibliche Geschlecht. Um Kreativität als eigenständigen Faktor geht es dabei nicht. Vielmehr wird bei der zu prüfenden Hypothese vorausgesetzt, dass höherer IQ mehr Kreativität/Produktivität bedeuten müsste. Was übrigens auch durchweg auch im Hoch-IQ-Bereich von 120-180 der Fall zu sein scheint. Steven Hsu berichtet in einem Youtube-Video bei Google darüber. Es bleibt die Frage, wie ggf tatsächliche Befunde einer geringeren Streubreite des gelben IQs dann zu deuten wären.

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