Nur 11% der Bayern sind Bunt

Das ist aber ein kleines „Völkchen“. Nur 11% der bayerischen Bevölkerung sehen sich als bunte Weltbürger, spricht sie haben keinerlei Vorbehalte gegen Muslime, stimmen also indirekt auch der Aussage zu „Der Islam gehöre zu Deutschland“. 89% der Bürger hingegen lehnen den Islam ab, über die Hälfte (56%) sogar stark oder mittel. Oder anders gesagt: 89% unterstützen einen Aufstand der Vernünftigen, 11% den Aufstand der Anständigen.

islamstudie3000
Dies ergab eine ältere Studie der soziologischen Abteilung der Münchner Ludwig-Maximilians-Universität, über die der Blätterwald und MünchenTV jetzt berichten.
Zweck der Studie war es, Regierungsstellen wie der „Fachstelle für Demokratie“ von Dr. Miriam Heigl Handlungsempfehlungen für ihre Kampagne gegen „gruppenbezogene Menschenfeindlichkeit“ zu geben.
Eine ähnliche Studie wurde gerade im Auftrag die Bundesregierung erstellt. Ihr zufolge haben „Hasskriminalität“ und „Fremdenfeindlichkeit“ im vergangenen Jahr dramatisch zugenommen. Unter „Hasskriminalität“ versteht die Studie ein durch neue Gummiparagrafen erzeugtes Äußerungsdelikt, das erst seit sehr kurzer Zeit erfasst wird.
Unter „Fremdenfeindlichkeit“ und „gruppenbezogener Menschenfeindlichkeit“ verstehen beide Studien in etwa das gleiche. Die letztere Version des Begriffes resultiert aus dem Versuch, den Begriff etwas abstrakter zu fassen und auch Vorbehalte gegen inländische verhaltensauffällige Gruppen wie z.B. „Langzeitarbeitslose“ oder  „Menschen nationalsozialistichen Glaubens“ darunter zu subsumieren. Durch die Umbenennung zu „Menschenfeindlichkeit“ erscheint der untersuchte Gesinnungsstraftatbestand zudem noch ein Stück verwerflicher.
Gemeint sind mit diesem zunehmend moralisch und strafrechtlich aufgeladenen Fachbegriff „Vorurteile“, „Vorbehalte“ oder „Ablehnung“ gegenüber bestimmten Bevölkerungsgruppen, von denen man aufgrund einschlägiger Erfahrung (bis hin zu Statistik) erwarten kann, dass das Zusammenleben mit ihnen sich schwierig gestalten könnte. Die Umfragen sind grundsätzlich so formuliert, dass sich jeder Antwortende, der sich bei seinen migrationspolitischen Präferenzen nicht von der in der Kirche und Schule gepredigten sozialkreationistische Gleichheitsfrömmelei leiten lässt, als „Menschenfeind“ erscheint, egal wie freundschaftlich sein privater Umgang mit einzelnen Angehörigen der fraglichen Bevölkerungsgruppen auch sein mag. Nach dem gleichen Schema könnte man all diejenigen als „Menschenfeinde“ bezeichnen, die Kredite zu vergeben haben und einen ortsbekannten Landstreicher nicht für kreditwürdig halten.
Zu den Ergebnissen solcher Studien gehört regelmäßig die Erkenntnis, dass die in der Umfrage ermittelte „gruppenbezogene Menschenfeindlichkeit“ unter Gebildeten weniger stark verbreitet sei als unter Ungebildeten. Nähres wird dazu im allgemeinen nicht ermittelt. Es läge z.B. nahe, anzunehmen, dass mit zunehmender Schulbildung gewisse moralisch aufgeladene Glaubenssätze (z.B. realitätsferne Gleichheitspostulate) die persönlichen Erfahrungen überlagern oder deren Artikulation innerhalb des Fragebogens verhindern. Aber solche Fragen würden den Rahmen solcher Studien sprengen.  Schließlich möchten die Auftraggeber ja gerne bestimmte Meinungen stigmatisieren, indem sie Vorurteile über deren Inhaber schüren.
Die LMU-Autoren fassen ihre Erkenntnisse diesmal allerdings schon etwas vorsichtiger zusammen:

Kontakt zu den betroffenen gesellschaftlichen Gruppen verringert, eine starke Identifikation mit Deutschland und politische Desillusionierung erhöhen die gruppenbezogene Menschenfeindlichkeit. Deprivation, Desintegration und Sozialisation tragen laut den vorliegenden Daten in dieser Studie kaum zur Erklärung von gruppenbezogener Menschenfeindlichkeit bei. Maßnahmen gegen gruppenbezogene Menschenfeindlichkeit sollten sich daher an ein breites Bevölkerungsspektrum richten.

Mit anderen Worten sind Leute, die orientalische Freunde haben, laut Fragebogenantworten etwas weniger islamkritisch als der Durchschnittsbürger, aber wirklich klare Korrelationen zwischen Bildung und bunter „Weltoffenheit“ sind nicht zu erkennen. Die „gruppenbezogene Menschenfeindlichkeit“ kommt aus der Mitte der Gesellschaft und ist in allen Schichten präsent. Deshalb sollten Auftraggeber wie Dr. Miriam Heigl sich lieber an eine breite Öffentlichkeit als an bestimmte Gruppen wenden, wenn sie weiterhin versuchen wollen, uns wissenschaftlich fundiert klar zu machen, dass wir unsere menschenfeindlichen Mitbürger zivilcouragiert ermahnen müssen,  gefälligst ohne Murren und Knurren die Früchte ihrer Arbeit und der ihrer Vorfahren mit allen eintreffenden Bedürftigen der Welt gleichmäßig zu teilen.
Die Studien reihen sich, wie man am Literaturverzeichnis der LMU-Studie sieht, in eine lange Reihe sozialkreationistischer Kampfschriften ein, mit denen eine willige Soziologie eine bleibende Nachfrage seitens eines Breiten Bündnisses von städtischen „Fachstellen“, „Anti-Diskriminierungsstellen“ und sonstigen politischen Auftraggebern nach gruppenbezogen-menschenfreundlicher Stigmatisierung des Staatsvolkes befriedigt.  Die beauftragten „Experten“ sind sich stets einig, dass der Etat für die volksfeindlichen Aktivitäten des Breiten Bündnisses erheblich aufgestockt werden muss.   Um den Faktor 16, meinten sie kürzlich vor dem Bayrischen Landtag.   Manche Hypothesen kann man eben nur mit sehr viel Geld glaubhaft machen.  Das gilt für die Hypothese von der Fremden- oder Menschenfeindlichkeit der bayrischen Bevölkerung ebenso wie die von der Scheibenförmigkeit der Erde.


Bayern ist frei. Bunte Kartelle passen nicht zu uns. Wir diskutieren auch auf FB, VK, G+ und GG. Wir fördern die Volksbildung im Sinne einer Befähigung des Souveräns zur Artikulation seiner Interessen.Helfen Sie uns dabei!




Ein Kommentar zu “Nur 11% der Bayern sind Bunt”

  1. Sehr guter Beitrag. Ich ärgere mich regelmäßig über die Anmaßung der Journalisten und Politiker, die darüber befinden daß wir den Islam lieb haben sollen. Wie kommen die da drauf mir permanent abringen zu wollen „ich muß jetzt tolerant sein“?! Einer Kultur, die nicht zu mir und meiner Kultur paßt kann ich nur mit Zurückhaltung begegnen. Schon alleine aus Selbstschutz. Ich kann es einfach nicht für gut finden wenn jemand vor mit steht, der von seiner inneren Haltung her (Islam) mich als Christ ablehnt. Wo soll ich da Toleranz herbringen? Was soll dieses dümmliche Toleranzgeschwätz?!!! Das Toleranzgeschwätz nutzen sie nur um uns Fremndenfeindlichkeit zu unterstellen. Ich kann es nicht mehr hören.

    Gefällt 1 Person

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s