Illner: Claqueure schützen Maas, Zuschauer helfen Gauland

luegenpresse6000Zu Beginn lief in der „Alle gegen einen“- Sendung Maybrit Illner noch alles perfekt im Stil der Superdemokraten.  Heftiger Szenenapplaus eines auserwählten Publikums wenn Justiz- und Gesinnungsminister Heiko Maas, „Rechtsextremismusexperte“ Sundermaier oder Frau Amtsberg von den Grünen etwas sagte. Betretene Gesichter, wenn Herr Gauland von der AFD etwas sagte. Eingreifen der Moderatorin, wenn Mike Möhring (CDU) auch über Linksextremismus reden will. Eine Gesprächsführung von Frau Illner, die dafür sorgte, dass das Gespräch sich stets „Rechtsextremismus“ und Fremdenfeindlichkeit als angebliche Motive der Dresdner Protestierer („Pöbler“) drehen und stets das vorausgesetzt wird, worüber erst mal zu diskutieren wäre.

Doch dann kam es doch noch zum Fast-Eklat. Die Moderatorin stellte eine kritische Frage an den obersten Gesinnungswächter der Nation.

Bei  Minute 20 und 42 Sekunden fragt Illner den Justizminister doch tatsächlich:

„Und wenn AFD und CDU nicht müde werden, auch von der Gefahr von Links ständig zu warnen, Herr Maas, wie klug ist es dann, einen Tweet abzusetzen, in dem man eine Musikgruppe besonders bejubelt, die einen linksextremen Hintergrund hat?“

 

Und da der Herr Justizminister offenbar nicht auf diese Frage vorbereitet war,   wechselt er das Thema. Bei den Straftaten die „begangen werden“ unterscheide das Strafrecht nicht,ob sie von  Links –  oder Rechtsextremen begangen werde, teilte Maas mit. Und er spulte seine übliche Schallplatte ab. Hier wäre eine gute Gelegenheit gewesen, daß die Moderatorin eingreift, wie sonst bei der AFD üblich, und auf die Beantwortung der Frage besteht bzw. nachhakt: „Ja wenn das so ist, warum bejubeln Sie dann eine linksextreme Musikgruppe in einem Tweet?“ Doch das geziemt sich gegenüber dem Herrn Justizminister nicht, zumal der Einwand, es gebe auch eine „Gefahr von Links“, ja nur aus zweifelhafter Parteirhetorik der AfD und CDU stammte und von dem in dieser Frage kompetenten anwesenden Herrn Rechtsextremismusexperten heftig bestritten wurde.

Die Fragen, die man an die Politiker stellt, spiegeln deren Rangordnung wieder.  Maas und SPD stehen offensichtlich ganz oben, CDU und FDP etwas daraunter.    Aber auch das Fernsehpublikum ist nicht ohne Einfluss.  Dass die AfD eingeladen wird, ist dem Diktat der Quote zu verdanken  Das kann man zumindest hier im Interview mit Wolfgang Herles, früherer ZDF-Studioleiter, nachhören.

Maybrit Illner hat somit ihren Fast-Eklat mit der kritischen Nachfrage an Heiko Maas erfolgreich ausgebügelt. Sie ließ Herrn Maas einfach minutenlang über etwas anderes – natürlich Rechtsextremismus – reden, so daß der Zuhörer die eigentliche Frage wieder vergessen hat.

Natürlich wurde im Rest der Sendung in Bezug auf besorgte Bürger, Flüchtlinge, Tag der Deutschen Einheit nicht die eigentlichen Problematiken angesprochen.   Dass wir die armen „Flüchtlinge“ aufnehmen müssen, wurde ständig wiederholt und nie bezweifelt.  Dass sie uns bereichern ebenso.  Alexander Gauland verteidigte sich tapfer gegen allerlei Anwürfe, konnte aber nie in die Offensive übergehen.

Anhang

Mehr zum Thema

  • SPD-Parteiorstand macht sich eine maassche Kernaussage des Abends zu eigen: Die Milliarden für die Integration wurden in diesem Land erwirtschaftet und wurden niemandem weggenommenDer SPD-Vorstand macht sich auf Twitter eine Aussage von Maas zu eigen, die während dieser Diskussion fiel:

    Die Milliarden für die Integration wurden in diesem Land erwirtschaftet und wurden niemandem weggenommen.

  • RP Online fasst den Inhalt der Sendung zusammen und behauptet, es sei ein Duell zwischen Maas und Gauland gewesen, bei dem Maas gesiegt habe. Hierfür werden Argumente herangezogen, die auf intellektuelle Mängel auf seiten der Journalisten schließen lassen, was auch von Forennutzern aufgezeigt wird.
  • Gibt es eine Möglichkeit mehr Fairness im  öffentlich rechtlichen Zwangsbeitragsfernsehen zu erhalten?  Wir wissen, daß seit den Pegida-Spaziergängen die Auflage der Tageszeitungen dienstags höher geworden ist. Wir wissen, daß wenn die AFD ins Fernsehen eingeladen wird, die Quote steigt. Genau hier liegt die „Verhandlungsbasis“. Man kann durchaus sich darauf verständigen, daß man nur noch in Fernsehrunden geht, in denen z.B. kein Studiopublikum einzelne Meinungen hochklatschen darf, dass man nicht Abwesende verleumdet, dass man Beschuldigte in angemessener Zahl ins Studio lädt, dass man Fragen aller Seiten auf den Grund geht und nicht nur eine Partei in die Mangel nimmt.  Und man kann sich sicher sein, daß die etablierten Sender dann wohl oder übel die ein oder andere „Kröte“ schlucken werden. Denn die Versuchung der Quote ist einfach zu groß!
  • Es wurde von den Qualitätsmedien berichtet, daß die  AFD in Sachsen  bei Landtagswahlen aktuell auf 21% käme. Eher nicht berichtet wird, daß bei einer Bundestagswahl in Sachsen derzeit 25% AFD wählen würden.  Aufgrund der dramatisch hohen Werte für die AFD ist man seitens pseudohumanitärer Hetzmedien  dazu übergangen, SPD und CDU zusammenzurechnen, um dann von einer stabilen Mehrheit  zu sprechen. Und man blendet irritierend eine Umfrage zur Bundestagswahl ein, obwohl man in der Überschrift von Sachsen spricht. In Österreich wurde auch von einem „stabilen bunten Bündnis“ und einer breiten Mehrheit gegen die FPÖ schwadroniert, doch inzwischen sind die „stabilen Mehrheiten“ von ÖVP und SPÖ nicht mehr ausreichend, um einen freiheitlichen Bundespräsidenten Norbert Hofer sicher zu verhindern.
  • Tichy liefert Einblick.

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Bunt Gemischtes

  • Lamya Kaddor greift erneut Broder, Tichy und die von diesen angeblich missbrauchte Meinungsfreiheit an. Deutschlandfunk und weitere Leitmedien schießen einseitig aus allen Rohren.. Kaddors Buch verkauft sich dadurch relativ gut.
  • Wir berichteten von der Phönix-Runde, in der staatsalimentierte Nazifizierer ohne jedwede Gegenrede unbuntes Reden und Denken um die Wette kriminalisierten. Ein Blogger zeigt jetzt noch im Detail auf, wie die Diskutanten Fakten und Zahlen fälschten und mit was für illustren Personen wir es zu tun hatten.
  • Bunte Bundes-Humanitärfrömmler bereisen Afrika, um es zu retten. Merkel mahnt, Europa habe Verantwortung für Afrika, auch weil die Kolonialmächte die Entwicklung in Afrika massiv erschwert hätten. Entwicklungsminister Gerd Müller (CSU) macht China für Afrikas Misere verantwortlich. Auch ein Land, dessen Entwicklung die selben Mächte im gleichen Maße erschwert haben. Auch von „korrupten Eliten“ redet man, um als nächstes europäische Kolonialmächte für deren installation zu beschuldigen. Kein Wort über das Reproduktionsverhalten und sonstige Verfehlungen und Unzulänglichkeiten der Edlen Wilden. Sie für zurechnungsfähig zu halten, wäre pietätlos. Altmaier will monatlich 500 Geschleppte aus Italien aufnehmen und verbindlche EU-Quoten einführen.
  • Nicolaus Fest ist der AfD beigretreten. Springer-Medien machen ihn madig und helfen ihm zugleich dabei, den Fokus der AfD in der öffentlichen Wahrnehmung weiter auf Islamkritik à la Stürzenberger und Die Freiheit zu legen. Moscheeverbote sind theoretisch rechtfertigbar (s. Schachtschneider), können aber angesichts der Anwesenheit von Millionen Muslimen und der Tradition religiöser Toleranz erhebliche Schwierigkeiten bereiten und lösen auch nicht die wesentlichen Probleme der Masseneinwanderung.
  • Christian Weilmeier schreibt:

    Die Reaktionen auf die Reden von Theresa May in den letzten zwei Wochen waren überwiegend vernichtend: ausländerfeindlich, wirtschaftlich dumm usw. Da ist auch viel verletzte Eitelkeit bei Kommentatoren aus dem EU-Raum im Spiel. Die Briten wagen es die EU zu verlassen, das muss natürlich schlecht geredet werden. Ich weiß nicht, ob May das alles ernst meint mit gerechter Wirtschaft, mehr Verantwortung des Staates, Kampf gegen Finanz-Zocker und Abstauber-CEOs. Den Weg finde ich aber richtig, endlich wieder etwas für den einfachen Bürger zu tun. Vorrang für Briten auf dem Arbeitsmarkt, darin kann ich keine „Ausländerfeindlichkeit“ entdecken. Erst einmal sollen die jetzt eingewanderten Menschen integriert werden und nicht immer neue zuströmen. Auch das ist plausibel. Natürlich ist es hart, wieder ein unabhängiges Land zu werden. Nichts für Weicheier. Wenn man das will, dann kann man es auch schaffen. Es könnte ja sein, dass vielen Briten die nationale Unabhängigkeit einfach etwas wert ist, selbst wenn sich sowas bei uns anscheinend niemand vorstellen kann, zumindest nicht in den meisten Redaktionsstuben.

  • Polnische Frauen veranstalten mit englischsprachigen Schildern und Soros-Finanzierung eine „pro-demokratische“ farbige Revolution (diesmal schwarzer Protest, #CzarnyProtest). Sie wenden sich gegen ein Gesetzesvorhaben, das schon vorher im Parlamentsausschuss gescheitert war. Die westlichen Leitmedien sind begeistert. Polen ist für Bunt noch nicht verloren. Die gleichen Akteure kämpfen auch für die Ausbreitung des Islams, der dem „Mord“ am Fötus viel radikaler begegnet. Unter „Demokratie“ verstehen sie offenbar vorzugsweise alles, was den gesellschaftlichen Zusammenhalt zu untergraben geeignet ist.
  • Die Bayernpartei sitzt im EU-Parlament in der Fraktion Grüne/EFA, die unter Leitung von Dany Cohn-Bendit gegen den Nationalstaat, gegen Rassismus und Islamophobie und für quotenbasierte Ansiedlung von afroislamischen Flüchtlingen in allen Regionen eintritt. Der Ruf nach einem direkt Brüssel unterstellten Bayern wird lauter. Anderswo sieht es ähnlich aus. Barcelona weint über von Madrid abgewehrte Bootsmigranten, Edinburg vor Abschottung des britischen Arbeitsmarktes durch London. Die Bayernpartei ist über ihre Positionierung wohl nicht glücklich.
  • Mit „Kritik“ hat unsere politmediale Elite nichts am Hut. Grundrechenarten sind ihr fremd, Zahlen suspekt. Petry hat erneut mit einem pietätlosen aber treffenden Wort ihre Gefühle verletzt. Vom „Lumpenproletariat“ zu reden ist gar nicht nett und erinnert irgendwie an den sozialdarwinistischen Höcke.
  • Laut einer repräsentativen Studie sind ca. 70% der Bundesbürger der Meinung, daß der Islam nicht zu Deutschland gehört. In Bayern schreitet die Islamisierung fort. Die Staatsregierung setzt dem Gesetze zur Integration und Leitkultur entgegen. Sie halten den Zustrom nicht auf, aber nutzlos oder falsch, wie die Opposition behauptet, sind sie auch nicht.

Bayern ist frei. Bunte Kartelle passen nicht zu uns. Wir diskutieren auch auf FB, VK, G+ und GG. Wir fördern die Volksbildung im Sinne einer Befähigung des Souveräns zur Artikulation seiner Interessen.Helfen Sie uns dabei!

2 Kommentare zu “Illner: Claqueure schützen Maas, Zuschauer helfen Gauland”

  1. Ja, ja, der „Innenminister“ Heiko Maas,Verwechslung kann passieren, aber, dass es niemand auffällt? Hauptsache irgendwas geschrieben.
    Ferner stört mich der intellektuelle Anstrich durch die Verwendung möglichst vieler Fremdwörter (nicht in diesem Beitrag)
    Ansonsten finde ich die Zusammenrottung, aus allen Himmelsrichtungen sich einfindenden schrillbunten Gutmenschen ärgerlich bis bedrohlich. Gerade deshalb wären aufmerksame und glaubhafte Berichte wichtig.

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  2. Ja der Herr Maas… Hat er doch gestern unseren sächsischen Ministerpräsidenten Tillich ge_maas_regelt, weil er angeblich zu nachgiebig gegen Rechts und zu Dialogbereit sei….
    Dabei vergisst er wohl, das er gerade in Dresden die größte Denunzianten – Hetzer- und Schnüffler Stiftung seit der STASI installiert hat !

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