wir haben die wahl: bellen vs hofer

Buntes Fairnessabkommen soll politischen Diskurs einschränken

Grüne Parolen Österreich
Kreide fressen: Bunte Parolen wie diese verschwinden aus dem Österreichischen Präsidentschaftswahlkampf.

Noch immer hat Österreich keinen neuen Bundespräsidenten, weil Bunt weder einfache Briefdienstleistungen  erfüllen kann , noch richtig zählen kann. Nun offenbart Bunt ein neues Problem. Sie woll(t)en  zwischen ihrem Kandidaten Van der Bellen und dem Kandidaten Norbert Hofer ein „Fairnessabkommen“ abschließen.

In diesem ging es vor allem auch darum, daß persönliche Angriffe  und Untergriffe im Wahlkampf zu unterlassen sind. Übersetzt heißt das nichts anderes, als das die Kandidaten sich verpflichten sollen, einen politisch korrekten Wahlkampf zu führen, in dem es dann nicht möglich ist, den  Gegenkandidaten z.B. bei Verfehlungen  (sachlich) anzugreifen, weil man damit ja den anderen Kandidaten „persönlich“ angreift.  Bunt scheint also ein recht dünnes Fell zu haben, und fürchtet offenbar Enthüllungen, oder/und  den politischen Diskurs. Das erkennt man auch daran, daß der bunte Kandidat die Positionen der FPÖ wie den Patriotismus plötzlich entdeckt, statt diesen wie bisher zu kritisieren und die Überwindung des Nationalstaates zu propagieren. Obwohl die FPÖ das Fairnessabkommen abgelehnt hat – sie spricht von „linker Zensurbehörde“ und „Sprachpolizei“ – kann man wohl mit einem langweiligen Wahlkampf rechnen, da Bunt sich mit weltbürgerischem „Wir sind alle gleich“ und „Wir sind alles Menschen“ zurückhält.

Kurzmeldungen:

  • Bei einer Nachwahl in dem Wiener Bezirk Leopoldstadt sind die SPÖ-Wähler in Scharen zu den Grünen gelaufen. Die FPÖ kann minimal zulegen. Die ÖVP stürzte weiter ab. Doch auch hier wird die Wiederholungswahl vermutlich angefochten, möglicherweise von den Neos und einer EU-Austrittspartei. Die Chancen der Annulierung werden als hoch eingeschätzt. Bürger sind über das bunte Chaos genervt.
  • Die AFD steigt in einer bundesweiten Umfrage erstmals auf 16%. Die Vereinigte Bunten stürzen weiter ab. Die Bundestagswahlen finden nächstes Jahr statt.
  • Der Konservative Aufbruch der CSU beschwert sich, daß Glück und Waigel auf eine „Linke Medienkampagne“ in Bezug auf Andreas Scheuer, CSU Generalsekretär hereinfallen.  Auf der Facebookseite von Bayern ist frei wird darüber diskutiert.

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