Bunter Hass am Karlsplatz 8.8.16

Die Speerspitze der Münchner Bunten, Nobagidamuc, verbreitet heute abend mal wieder gruppenbezogene Menschenfreundlichkeiten, die geeignet sind, den öffentlichen Frieden zu stören, und das SPD-geführte Breite Bündnis der Stadtgesellschaft schließt sich an. Ohne eine gehörige Portion Verleumdung und dahinter stehende Autorität wie die des Oberbürgermeisters fällt es schwer, die Kräfte des Saurauslassens aus der Buntjugend herauszukitzeln.

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Hier wird impliziert, dass die Demonstration, die zu stören man antritt, von „Rassisten“ und „Naziterroristen“ veranstaltet wird. Ferner wird suggeriert, dass die Unterscheidung zwischen Bürgern und Fremden eine Form der „Ausgrenzung“ und des „Rassismus“ darstelle, die bekämpft werden muss, da sie sich letztlich gegen „uns alle“ richte (vgl Pastor Niemöller zum Naziterror), und dass die „offene Gesellschaft“ eine Gesellschaft der offenen Grenzen und des offenen Zugangs für alle Menschen der Welt, insbesondere für alle Mühsalgeplagten sei, denen wir „Solidarität“ zeigen müssen, wenn wir nicht selber im Nazi-KZ enden wollen.

mib_nbmSo entsteht ein scharfer Widerspruch zwischen Offenheit und Solidarität, denn die Solidargemeinschaft kann es nur im begrenzten Rahmen des Gesellschaftsvertrages geben, der nur zwischen den Bürgern besteht. Indem man aber die Unterscheidung zwischen Bürgern und Fremden ablehnt, ja stigmatisiert, kündigt man den Gesellschaftsvertrag und somit die Solidargemeinschaft auf. Den schwarzen Peter für diese eigene eklatante Unsolidarität schiebt man aber nun einem Sündbenbock zu, der von höchster Stelle (hier Dieter Reiter) zum Abschuss frei gegeben wurde und gegen den man nun als Lynchmob (fast das, was die Bunten selber unter „Volksgemeinschaft“ verstehen) die Sau raus lassen darf.

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Es kamen trotz geringer Mobilisierungsanstrengungen beider Seiten ungefähr 100 treue Montagsspaziergänger und ähnlich viele treue Stördemonstranten. Bekannte Gesichter, zwischen denen das Hassen vielleicht langsam schwerer fällt.  Allerdings kommen bei den Störern zunehmend Orientalen und Afrikaner hinzu.  Einer rief „Ich habe so viel Cousins, wie ihr zusammen seid“.

Es gab schönes Wetter, ansehnliche Plakate und Reden von Wolfgang,  Uwe G. und Heinz Meyer. Die Verleumdungsexperten der Gegenseite werden sicherlich anmerken dass einzelne Plakate auch schon mal bei NPD oder Drittem Weg gesichtet wurden. Extremistisch wird ihr Inhalt dadurch nicht. In dieser Hinsicht wird man bei der Gegenseite mehr bedenkliches finden. Allerdings tauchte der Blutgalgen vom Buntaufmarsch am Stachus  vor 2 Wochen nicht wieder auf, und es kam auch, anders als letzte Woche, zu keinen tätlichen Angriffen auf Spaziergänger und sogar nicht einmal zu Sitzblockaden.

received_1108699529200737.jpegAuf Seiten der Bunten fanden sich neben den altmarxistischen Parolen, die an kommunistische Subversionsaktivität alter Zeiten erinnern, auch die heutigen viel gefährlicheren asyl- und menschenrechts-extremistischen Sprüche.  Etwa solche, die das von irgendwelchen Konferenzen beschlossene Asylrecht und die Menschenrechte zum Kern der Verfassungsordnung, zum verbindlichen Glaubensinhalt machen und somit über den Gesellschaftsvertrag und über die Volkssouveränität stellen.  Hinzu kommen Extremismen à la „No Border No Nation“ und „Kein Mensch ist illegal“, die weit über das hinausgehen, was auf asylrechtlicher Grundlage je ernsthaft argumentiert wird.  Sie spiegeln aber durchaus den Aktivitäten der Münchner Stadtgesellschaft und Schlepperfördererszene wieder. Es sind alles Sprüche, die den Gesellschaftsvertrag kündigen und auf diese Weise den eigentlichen Kern der demokratischen Verfassungsordnung untergraben.

Stadtrat Marian Offman (CSU) mimte am Absperrgitter den moralinsauren Tugendwächter.  Immer wieder versteht er es, sich medienwirksam über verfängliche Äusserungen von Rednern oder Teilnehmern zu empören.

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Marian Offman (CSU-Stadtrat München)

Die AZ berichtete vorsätzlich mißverständlich über die Kundgebung am Stachus. Die Bildunterschriften waren so gehalten, daß der Eindruck entstand, die Polizei hätte gewaltbereite Spaziergänger festnehmen müssen, was absolut wahrheitswidrig ist.

Die Polizei hat wie üblich Vertreter des Breiten Bündnisses der bunten Stadtgesellschaft überwältigt.  Die Montagsspaziergänger begegnen den gewohnten Beschimpfungen mit Gleichmut.  Anders als letzte Woche blieben ihnen Verletzungen durch bunte Gewalttäter erspart.

Es gab wieder provokante Sprüche von Heinz Meyer wie „Der Islam hat keinen Platz auf dieser Welt“, die von einem politisierten Verfassungsschutz als „hinreichend gewichtige tatsächliche Anhaltspunkte“ dafür gewertet werden, „dass der Verein Pegida München extremistische Bestrebungen verfolgt“. Vielleicht wiederholt Meyer ihn absichtlich, weil die Logik der Schlapphüte hier besonders lächerlich erscheint. Andererseits wird mancher Spaziergänger sich fragen, was die rhetorische Provokation auf dem Platz bringt. Eine ähnliche Provokation mit „Wollt ihr den totalen Krieg?“ konnte Meyer ja auch nicht gewinnbringend einsetzen.  Um mit solchen Provokationen punkten zu können, müsste man erst eine Bresche in das Verleumderkartell schlagen.  Nach wie vor wird die Geschichte der PEGIDA-Demonstrationen ja von  SPD-Personal geschrieben und in die verschiedenen Redaktionen gebracht.

Buntgemischte Meldungen

  • mib_npd_marienplatzDie von der Stadt München bezahlten Nazifizierer von a.i.d.a um Tobias Bezler alias Robert Andreasch  berichten:

    8. August 2016 Augsburg: BIA-Aktion beim Friedensfest? Die „Bürgerinitiative Ausländerstopp“ (BIA) um Roland Wuttke hat wie in den letzten Jahren erneut eine Kundgebung („Die Lüge vom Frieden – Multikulti ist gescheitert“) während des Augsburger Friedensfestes angemeldet. Entgegen der Anmeldung vor dem Rathaus oder auf dem Moritzplatz hat die Stadt den Neonazis für die Versammlung einen Parkplatz am Prinzregentenplatz zugewiesen. Dort soll die BIA dann ab 13.00 Uhr protestieren (angemeldete Uhrzeit war ursprünglich 15.00 Uhr). Eine Eilklage der BIA dagegen ist vom Verwaltungsgericht Augsburg abgewiesen worden. Einem Artikel auf der BIA-Homepage zufolge ist wiederum nicht sicher, ob es bei der verlegten Kundgebung bleiben soll. Die neonazistische Gruppe droht mit spontanen Aktionen: „Ob die BIA am Montag überhaupt auf dem zugewiesenen Parkplatz des Prinzregentenplatzes demonstriert oder stattdessen die „Friedenstafel“ besucht, wird sie am Sonntagabend entscheiden. Auch spontane Aktivitäten ganz anderer Art können nicht ausgeschlossen werden.“

    Am 4. August berichtet MIB von einer NPD-Demo am Marienplatz, die ebenfalls das Transparent „Die Lüge vom Frieden – Multikulti ist gescheitert“ verwendet.  Die Augsburger BIA berichtet auch über die Abdrängung ihrer Demo vom Friedensfest auf einen entlegenen Platz, an dem sie womöglich nicht antreten will.  Wahrscheinlich  fand ihr Transparent stattdessen in München eine Anwendungsgelegenheit.

  • Der Verfassungsschutz hat unter den Spaziergängern von Pegida München allerlei Personen beobachtet, die rechtsextrem sind, weil sie schon früher mal bei etwas dabei waren, was der Verfassungsschutz als „rechtsextrem“ definiert hat. Deshalb steht Pegida München weiter unter Beobachtung. Es wurden auch „rechtsextreme“ Sprüche vernommen wie etwa „Der Islam gehört auf die Müllhalde der Geschichte“. Grünen-Jungpolitikerin Katharina Schulze fordert wieder mal mehr Beobachtung von (angeblichen) Straftaten von Spaziergängern. All dies schreibt gerade wieder der Münchhausener Merkur.
  • Ein dänischer Junge wurde von 5 Somaliern misshandelt, die das auch noch filmten. Videomaterial wurde millionenfach gesehen. Strafrechtliche Konsequenzen hat es nicht, weil es Jugendliche waren. Aber es zeigt sich eine bei Migranten von dort häufig zu beobachtende geistige Verfasstheit.
  • Die Bunte Szene arbeitet gerade wieder an Geschichten über steigende Zahlen rechter Straftatetn gegen Asylbewerberheime und nutzt diese, um ihre Humanitärimperative noch fester zu sanktionieren, sprich jeden Kritiker dieser Imperative unter Verdacht zu stellen. Demetsprechend unklar fallen die Berichte aus.
  • Nicht alle Frauen werden vergewaltigt. Aber alle gefoltert. Assad sei schlimmer als der IS. So ähnlich schreibt die Springer-Welt, die anderswo den Kampf des Westens gegen eine immer länger werdende Liste von Gefährdern (Erdoğan, Assad, Putin, Orbán, Kaczyinski, Trump, Le Pen,  Berlusconi, Zeman, Johnson …)  in noch plumperer Weise beschwört als es gestern die SZ tat.
  • Wir der Verfassungsschutz von der Politik in verfassungswidriger Weise als Unterdrückungsinstrument missbraucht, oder liegt die Unterdrückung der Volkssouveränität in seinen Genen?  Die Verquickung von VS und Amadeu-Antonio-Stiftung wirft beunruhgende Fragen auf.
  • Die von Straßburg aus verbreitete globalhumanitaristische Ideologie ist ein Imperatives Gedankensystem, ein System von alternativlosen humanitären Imperativen, bei deren Verletzung moralische Diskreditierung und Ausgrenzung droht. Es zielt darauf, Individuen die Verantwortung für ihr Denken und Handeln abzunehmen, sie fremdzusteuern und zu bevormunden. Bayern ist Frei — Wir müssen gar nix. Unser Kernanliegen besteht im Abschütteln der imperativen Gedanken, unabhängig davon ob es sich um die normale selbstverschuldete Unmündigkeit des Menschen oder um Fremdsteuerung durch Eliten handelt, die die Infantile Idiotie fördern.

Bayern ist frei. Bunte Kartelle passen nicht zu uns. Wir diskutieren auch auf FB, VK, G+ und GG. Wir fördern die Volksbildung im Sinne einer Befähigung des Souveräns zur Artikulation seiner Interessen. Helfen Sie uns dabei!

Ein Kommentar zu “Bunter Hass am Karlsplatz 8.8.16”

  1. Kompliment!

    Den Widerspruch zwischen /’Offenen Grenzen / Offener Gesellschaft und Solidarität für alle’/ habt Ihr gut herausgearbeitet. Leider sind die Bunten Schreier zu blöd, das zu verstehen.

    Hinter /’Open Society’/ stecken bekanntlich solche bösen Mächte wie NED, CIA und George Soros, ein spezieller Freund von Dr. Angela Merkel. Die meinen es nicht gut mit uns Deutschen und unserer deutschen Solidargemeinschaft. Die böseste von allen ist Angela Merkel, geb. Kasner/Kazmierczak. Sie ist eine Passdeutsche mit polnisch-jüdischem Migrationshintergrund (Polnojüdin). Soros ist ein US-Bürger mit ungarisch-jüdischem Hintergrund (Hungarojude). Sie verfolgt eisern ihren Plan A der Destabilisierung Europas durch Islamisierung.

    *

    Kanzlerin *Merkel* hat polnische Wurzeln – SPIEGEL ONLINE

    http://www.spiegel.de/politik/deutschland/kanzlerin-merkel-hat-polnisc

    13. März 2013 *…* 1930 entschied sich die Familie *Kazmierczak* dann, ihren Namen eindeutschen zu lassen. *Merkel* wurde als *Angela Kasner geboren*.

    Das *Merkel*-Regime 01: Zionistin mit IL-Pass zerstört Deutschland …

    https://unbequemewahrheit2014.wordpress.com/2014/11/26/das-merkel-regi

    26. Nov. 2014 *…* *ANGELA MERKEL* wird als erstes Kind von HORST *KASNER*, *geb*. … als Sohn von RYCHLICKA *KAZMIERCZAK* und LUDWIK WOJCIECHOWSKI, ist evangelischer Pfarrer; … Ihre Mutter war eine Jüdin aus *Polen*, Herlind Jentzsch

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